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Filter Schlagwort: Politische Bildung

Anton, Berta, Cäsar: Buchstabieren wie die Nazis?

Einige Unbe­darfte und viele Rechte wer­den sich­er der Mei­n­ung sein, dass „wir“ – wer ist damit gemeint? – doch ganz andere Sor­gen haben soll­ten. Ja eh, Kli­makrise, Verteilungs­frage, Kap­i­tal­is­mus, Recht­sex­trem­is­mus, Neon­azis usw.! Das kann aber trotz­dem nicht heißen, dass wir die Arisierung der Buch­sta­biertafel nicht rück­gängig machen und bei der Gele­gen­heit vielle­icht auch einige männliche durch weib­liche Namen erset­zen soll­ten? Über die Buch­sta­biertafel und ihre braune Geschichte. Weit­er…

Das Konzept von Rasse ist Rassismus

Mit den von uns ini­ti­ierten Recherchen zu und der Kri­tik an der ras­sis­tis­chen Bach­e­lor-Arbeit an der Fach­hochschule Joan­neum Graz haben wir einiges in Bewe­gung brin­gen kön­nen. Das bet­rifft aber nur die Hochschulen. Solange Ras­sis­mus etwa in der Pro­gram­matik der FPÖ fest ver­ankert bleibt , gibt es noch genug zu tun. Jet­zt haben Wis­senschaf­terIn­nen eine Erk­lärung zu Rasse und Ras­sis­mus in der Wis­senschaft erar­beit­et, die „Jenaer Erk­lärung“, die das Kon­strukt der men­schlichen Rassen auf dem Mis­thaufen von Wis­senschaft und Geschichte entsorgt. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 4: Eine Panzerschau mit NS-Reliquien

Am Gewehr (@ SdR)

Sie wird als Fam­i­lien­event bewor­ben, die alljährlich stat­tfind­ende Show „Auf Rädern und Ket­ten“. Panz­er und andere mil­itärische Gefährte wer­den ins Freie gerollt und dem Pub­likum haut­nah präsen­tiert. Verkauf­sstände von Pri­vat­per­so­n­en und –fir­men umrah­men die Ver­anstal­tung, es ist eine Art von Mil­itärkirtag, an dem neben aller­lei Mil­i­taria-Schrott haufen­weise NS-Reliquien feil­ge­boten wer­den. Das unter den Augen des ver­ant­wortlichen HGM-Angestell­ten. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 3: Rechtsextreme Literatur und Wehrmachtspanzer im Museumsshop

In Teil 1 und 2 haben wir uns mit der äußerst frag­würdi­gen inhaltlichen und muse­ums­di­dak­tis­chen Aus­rich­tung des Heeres­geschichtlichen Muse­ums (HGM) beschäftigt und warum das Muse­um­skonzept als Pro­jek­tions­folie für Recht­sex­treme dient. In Teil 3 sehen wir uns den Muse­umsshop des HGM genauer an. Gefun­den haben wir dort recht­sex­treme bis revi­sion­is­tis­che Lit­er­atur und Mod­elle von Wehrma­chtspanz­ern, die als Kinder­spielzeug zum Kauf ange­boten wer­den. Und das in einem Muse­um, das direkt einem Min­is­teri­um, jen­em für Lan­desvertei­di­gung, unter­stellt ist. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 2: Der zeitgeschichtliche Saal als Steilvorlage für rechtsextreme Umdeutungen der Geschichte

Saal 7 HGM (Foto SdR)

Dem Heeres­geschichtlichen Muse­um (HGM) kommt als dem let­zten Muse­um Öster­re­ichs, das direkt einem Min­is­teri­um unter­ste­ht, eine beson­dere Bedeu­tung zu: Es repräsen­tiert durch die Form, wie auf die öster­re­ichis­che Geschichte geblickt wird, eine Art von staatlich­er Inter­pre­ta­tion der his­torischen Geschehnisse und Entwick­lun­gen. Dazu kommt: Durch das HGM wer­den Scharen von Bun­desheer­sol­datIn­nen und auch Schulk­lassen geschleust. Was die zu sehen bekom­men, darf dur­chaus als erschreck­end beze­ich­net wer­den. Am vir­u­len­testen tritt diese Prob­lematik freilich im zeit­geschichtlichen Saal 7 (1918–1945) zutage. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 1: Das HGM als identitäre Projektionsfläche

Das Heeres­geschichtliche Muse­um (HGM) ist nicht nur der älteste Muse­ums­bau Wiens, son­dern auch das let­zte Muse­um Öster­re­ichs, das von einem Bun­desmin­is­teri­um (Vertei­di­gung) geleit­et wird. Diese direk­te Ver­ankerung im Staat­sap­pa­rat gibt der Frage danach, wie dort Geschichte ver­mit­telt wird, ein beson­deres Gewicht. Trotz dieser sen­si­blen öffentlichen Stel­lung find­et im HGM eine zutief­st rück­wärts­ge­wandte Geschichtsver­mit­tlung statt, die von Helden­verehrung und Monar­chiev­erk­lärung mitunter bis hin zu ein­er Offen­heit für Recht­sex­trem­is­mus und Geschicht­sre­vi­sion­is­mus reicht. Kein Wun­der, dass Mar­tin Sell­ner vom HGM als iden­titäre Pro­jek­tions­fläche schwärmt – und auch der Atten­täter von Christchurch sich dort aufge­hal­ten hat. Weit­er…

Über den Populismus und seine Steigbügelhalter

Der Pop­ulis­mus als Kampf- oder Schimpf­be­griff, um missliebige poli­tis­che Posi­tio­nen zu denun­zieren, ist sehr geläu­fig, hat aber mit einem wis­senschaftlich fundierten Pop­ulis­mus­be­griff wenig bis gar nichts gemein. Auch die in Öster­re­ich gebräuch­liche Verniedlichung ras­sis­tis­ch­er und völkisch­er Posi­tio­nen zu einem smarten Recht­spop­ulis­mus ist prob­lema­tisch. Jan-Wern­er Müller („Was ist Pop­ulis­mus“, edi­tion suhrkamp) ist ein­er der weni­gen Wis­senschafter, die den schon ziem­lich abge­drosch­enen Begriff noch inhaltlich aufladen und so für eine Analyse nutzbar machen kön­nen. Weit­er…

Wochenschau KW 21/19

Ein Plus von 61% Prozent an Mel­dun­gen an die Staat­san­waltschaft wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung (Anti­semitismus) und Wieder­betä­ti­gung ver­meldete die Antidiskri­m­inierungsstelle Steier­mark in ihrem Rück­blick auf das let­zte Jahr. In Wien wurde eine Ausstel­lung über NS-Opfer inzwis­chen drei Mal geschän­det und in Tirol wurde ein großes Waf­fe­narse­nal aus­ge­hoben. Die FPÖ hat wieder Parteiaus­tritte zu verze­ich­nen, was jedoch nach dem Stra­che-/Gu­de­nus-Skan­dal, dem vor­läu­fi­gen Ende der Regierungskoali­tion und der ver­lore­nen EU-Wahl zur Zeit eher ihre gerin­geren Sor­gen sein dürften. Weit­er…

Danke!

Seit einem Jahr und einem Tag, genauer: seit dem Tag der Befreiung, also dem 8. Mai 2018, ist „Stoppt die Recht­en“ wieder online. Mehr als eine halbe Mil­lion BesucherIn­nen mit über 830.000 Seit­e­naufrufen hat­ten wir in diesem Zeitraum – ein deut­lich­es Zeichen, dass unsere Infor­ma­tio­nen nachge­fragt wer­den. Das alles wäre nicht möglich, wenn wir nicht auch starke Unter­stützung erhal­ten hät­ten: durch unseren Beirat, durch unsere Spon­sorIn­nen und durch die vie­len Einzel- und Dauer­spenderIn­nen aus der Zivilge­sellschaft. Doch nun benöti­gen wir wieder Nach­schub. Weit­er…