• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Gegenstrategien

Podcast-Tipp: Fühf Jahre OEZ – München

Am fün­ften Jahrestag des Atten­tats von Oslo und Utøya erschoss ein 18-Jähriger in München neun Men­schen – acht Jugendliche und eine 45-jährige Frau. Es war beim Einkauf­szen­trum OEZ an der Hanauer Straße – aus­gerech­net Hanau, ein weit­er­er Ort, der sich mit dem Atten­tat im Febu­rar 2020 ins kollek­tive Gedächt­s­nis einge­bran­nt hat. Die Morde in Nor­we­gen waren eine Blau­pause und Ref­erenz für viele nach­fol­gende Atten­tate. Jenes von 2016 in München wurde lange nicht so gese­hen. Die Süd­deutsche hat dazu einen sech­steili­gen Pod­cast pro­duziert – Prädikat: hörenswert! Weit­er…

Wochenschau KW 25–26/21 (Teil 2)

Sie hat es wieder getan: Die oberöster­re­ichis­che Lan­desregierung hat auch in diesem Jahr den heimis­chen Kor­po­ra­tio­nen (und damit auch Burschen­schaften) eine bedeu­tende Sub­ven­tion zukom­men lassen. Der niederöster­re­ichis­che FPÖ-Funk­tionär Andreas Bors, dessen Foto mit gestreck­tem recht­en Arm 2014 durchs Land gere­icht wurde, ist nun nach der zwangsweisen Kari­er­re­un­ter­brechung zum Lan­desparteisekretär der FPÖ Niederöster­re­ich bestellt wor­den. Und der Imster Bürg­er­meis­ter hat einen Brief erhal­ten, der ihm kaum zur Freude gere­ichen dürfte. Weit­er…

Nichts Neues in Salzburg und Wien: Salzburgs braune Straßennamen bleiben und ein Njet, nach Erika Weinzierl eine Verkehrsfläche zu benennen

Wieder ein­mal die alte Diskus­sion und wieder ein­mal bleibt’s beim Sta­tus Quo: In einem 1.100 Seit­en dick­em Bericht hat eine His­torik­erIn­nenkom­mis­sion ihre Unter­suchung zu Salzburgs Straßen­na­men veröf­fentlicht und 13 gelis­tet, die stark NS-belastet sind. Der VP-Bürg­er­meis­ter will bei den braunen Benen­nun­gen bleiben. Und in Wien sollte die Rahlstiege nach ein­er der wichtig­sten öster­re­ichis­chen Historiker*innen, näm­lich nach Eri­ka Weinzierl, die in Öster­re­ich eine Pio­nierin der Aufar­beitung des Nation­al­sozial­is­mus war, benan­nt wer­den: Hier will die SPÖ nicht ein­mal disku­tieren. Weit­er…

Das Wort im Mund verdrehen

Die Pub­lizistin Car­olin Emcke ver­fasste für den Parteitag der deutschen Grü­nen eine kurze Gas­trede, in der sie vor der Gefährdung der Demokratie durch sys­tem­a­tis­che Desin­for­ma­tion, Pop­ulis­mus und Ressen­ti­ments war­nen wollte. Die Bestä­ti­gung ihrer War­nung erfol­gte durch die Reak­tio­nen von Rechts auf ihre Rede. „Bild“ warf Emcke eine „Ent­gleisung“ vor, weil sie die „Kri­tik an Kli­maforsch­ern“ mit der „Ver­fol­gung von Juden“ ver­glichen habe. Hat sie das? Weit­er…

Aula-Prozess: Ein gutes Ende? Noch nicht!

Der Justizpalast an jenem Tag, als der OGH den KZ-Überlebenden Recht gab

Es waren klare und ein­deutige Worte, die der OGH-Sen­at­spräsi­dent Kurt Kirch­bach­er sprach, als er der kla­gen­den Partei in der Causa KZ-Über­lebende gegen die „Aula“ Recht gab. Damit zeigte sich der Jus­tiz­palast, in dem die Ver­hand­lung stat­tfand, von sein­er schö­nen, wohl auch gerecht­en Seite. Doch da wäre noch etwas zu tun! Weit­er…

Wochenschau KW 21/21 (Teil 2)

Ein anti­semi­tis­ch­er Attacke und eine mut­maßlich antimus­lim­is­che: zwei Fälle in Wien, bei denen die Polizei Aufk­lärungs­be­darf hat. Den die sah zuerst bei bei­den Vor­fällen eher weg denn hin. Während Angriffe auf Mus­lime in Öster­re­ich im Steigen begrif­f­en sind, präsen­tiert die Inte­gra­tions­min­is­terin eine „Islam-Karte“ und heizt damit die Stim­mung erst recht an. Und wieder ein­mal muss ein FPÖ-Poli­tik­er vor Gericht: dies­mal wegen des Ver­dachts auf Amtsmiss­brauch. Weit­er…

Wochenschau KW 21/21 (Teil 1)

Immer wieder Oberöster­re­ich: Gle­ich elf Per­so­n­en aus dem Bezirk Freis­tadt wur­den wegen des Ver­dachts auf Wieder­betä­ti­gung und Ver­het­zung angezeigt. Sie hat­ten sich in ein­er Chat­gruppe ein­schlägig aus­ge­tauscht. Wieder­betä­ti­gung mit Klopa­pi­er: Wie das geht, zeigten aus­gerech­net zwei Jus­tizhäftlinge in ihrer Zelle. Und eine gute Nachricht: In Tirol ver­ließ eine Frau ihren Lebens­ge­fährten, weil der auf Face­book ras­sis­tisch aus­gerastet ist. Weit­er…

Die braune Venus

Die Venus von Wels (Wikipedia)

Ein Bauer hat­te sie 1917* auf einem Ack­er in Gun­skrichen aus­ge­graben: eine Venusstat­ue, die aus der Römerzeit stammt und die die Stadt Wels 1926 erwor­ben hat­te. Der Welser Bürg­er­meis­ter Rabl hat nun eine Nach­bil­dung im Welser Zen­trum auf­stellen lassen. Kein Prob­lem? Doch: Denn die Venus von Wels wurde im Nation­al­sozial­is­mus zum Kul­to­b­jekt hochstil­isiert. Nun gibt’s viel Protest gegen die braune Venus und ein Gutacht­en, dem nun ein weit­eres fol­gen soll. Weit­er…

Reaktionen zum RFS-Thiazi-Nazi „simplicissimus“

In der Vor­woche haben wir doku­men­tiert, dass ein Kan­di­dat des Rings Frei­heitlich­er Stu­den­ten (RFS) Tirol für die Hochschüler*innenschaftswahlen erst vor weni­gen Jahren wegen Wieder­betä­ti­gung zu ein­er teilbe­d­ingten Haft­strafe verurteilt wurde. Die Grü­nen und Alter­na­tiv­en Student_innen (GRAS) Inns­bruck haben das in ein­er Debat­te der Spitzenkandidat*innen the­ma­tisiert und Stel­lung­nah­men der anderen Frak­tio­nen, vor allem des RFS einge­fordert. Die kamen auch – nur nicht vom RFS. Weit­er…

Die göttliche Fügung in Mauthausen

Parkplatz an der Bundesstraße, Ehrlich müht sich bei der Fernbedienung, Israelfahne

Es war gegen 13 Uhr, als die erste Mel­dung durch die Medi­en ging: Bei der Kundge­bung von Corona-Maßnahmenkritiker*innen in Mau­thausen ist eine Hitler-Rede abge­spielt wor­den. Die Ver­anstal­tung wurde via Livestream auf YouTube über­tra­gen – wir haben mehr als vier Stun­den lang mit­geschaut und ‑gehört. Manch­mal nur mit halbem Ohr und keinen Augen – anders war das nicht zu ertra­gen. Weit­er…