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Veranstaltung/Kongress/Vortrag/Kommers

Doron Rabinovici: „Die Niederlage der Nazis ist unser Triumph“

Rund 4.000 Men­schen feierten trotz Regen gemein­sam mit den Wiener Sym­phonikern und der Zeitzeu­g­in Lucia Heil­man am Tag der Befreiung das vom Mau­thausen-Komi­tee Öster­re­ich organ­isierte „Fest der Freude“. Der Schrift­steller Doron Rabi­novi­ci hat für diesen Anlass einen Text ver­fasst, den wir mit Zus­tim­mung des Autors hier veröf­fentlichen. Danke, Doron, für diesen Text! Weit­er…

„Nachrichten von Gestern?“ — Expert_innengespräch über das Verbotsgesetz und der ausbleibenden Berichterstattung über damit verbundene Prozesse

„Nachricht­en von Gestern?“
Ein­ladung zum Expert_innengespräch über das Ver­bots­ge­setz und der aus­bleiben­den Berichter­stat­tung über damit ver­bun­dene Prozesse.

Das Ver­bots­ge­setz hat sich seit sein­er Reform 1992 als wirk­sames Mit­tel erwiesen, um gegen die „Leug­nung, Ver­harm­lo­sung, Gutheißung und Recht­fer­ti­gung des nation­al­sozial­is­tis­chen Völk­er­mordes oder ander­er nation­al­sozial­is­tis­ch­er Ver­brechen gegen die Men­schlichkeit“ auf strafrechtlichem Wege vorzuge­hen. Obgle­ich die Zahl von Ver­bots­ge­set­zverge­hen in Öster­re­ich stetig steigt, ist seit ger­aumer Zeit ein sink­endes öffentlich­es Inter­esse an den damit ver­bun­de­nen Prozessen zu verze­ich­nen. Während jede auch noch so kleine Aktion der „Iden­titären“ von öster­re­ichis­chen Tageszeitun­gen (meist unkri­tisch) doku­men­tiert wird, berichtet abseits von www.stopptdierechten.at kaum ein Medi­um über die zahlre­ichen Prozesse, die an öster­re­ichis­chen Gericht­en wegen Wieder­betä­ti­gung und Holo­caustleug­nung (u.a. im Inter­net) stattfinden.

Gemein­sam mit der ehe­ma­li­gen Lei­t­erin des Doku­men­ta­tion­sarchivs des öster­re­ichis­chen Wider­stands, Brigitte Bail­er, der Jour­nal­istin Maria Sterkl, der Juristin Ange­li­ka Aden­samer sowie dem Grü­nen Nation­al­ratsab­ge­ord­neten Karl Öllinger wollen wir über die Aktu­al­ität und Reformbedürftigkeit des Ver­bots­ge­set­zes disku­tieren, Gründe für das geringe öffentliche Inter­esse erörtern sowie Hand­lungsstrate­gien und poli­tis­che Forderun­gen entwick­eln. Eine Ver­anstal­tung von „Stoppt die Recht­en” in Koop­er­a­tion mit dem Doku­men­ta­tion­sarchiv des öster­re­ichis­chen Widerstands.

Im Zuge des Expert_innengesprächs wird außer­dem der Relaunch von www.stopptdierechten.at präsentiert.

Wann: 23. Mai 2017, 19 Uhr
Wo: Altes Rathaus, Wipplingerstr.6–8, A‑1010 Wien (in den Ausstellungsräumlichkeiten)

Die Räum­lichkeit­en sind über einen Seit­enein­gang bar­ri­ere­frei zugänglich, eine entsprechende Toi­lette ist lei­der nicht vorhanden.

Altbekannte Gesichter in Linz

Wie im Vor­feld ver­mutet und kri­tisiert, waren es vor allem inter­na­tion­al bekan­nte Größen des Recht­sex­trem­is­mus, die sich Ende Okto­ber mit deutschna­tionalen Burschen­schaftern, Mit­gliedern der „Iden­titären“ und Vertretern des par­la­men­tarischen Recht­sex­trem­is­mus in den renom­mierten Red­outen­sälen in Linz zu ihrer ein­schlägi­gen „Leis­tungss­chau“ trafen. Unter den dort anzutr­e­f­fend­en Per­so­n­en kon­nte man auch „nationale“ alt­bekan­nte Gesichter „wieder ent­deck­en“. Weit­er…

(Wien) Die Entstehung, Entwicklung und Radikalisierung der AfD

Vor­trag mit Andreas Kem­per im Rah­men der Kama­pane „Kein Huf­bre­it dem Faschis­mus” der GRAS — Grüne & Alter­na­tive Student_innen
Die Alter­na­tive für Deutsch­land ent­stand 2013 als neolib­erale Partei mit kon­ser­v­a­tiv­er Aus­rich­tung. Nach einem Machtkampf ver­ließen im Som­mer 2015 die transat­lantisch-neolib­eralen die Partei und sei­ther kämpfen zwei Flügel um die Vorherrschaft: ein kar­riere- und mach­to­ri­en­tiert­er Flügel um Frauke Petry und Mar­cus Pret­zell und ein völkisch-nation­al­is­tis­ch­er Flügel um Björn Höcke und Alexan­der Gauland. Im Vor­trag wird auf die neolib­eralen, christlich-fun­da­men­tal­is­tis­chen und neurechten/ faschis­tis­chen Strö­mungen der AfD, sowie deren Verbindun­gen zu den transat­lantis­chen Faschisierung­sprozessen einge­gan­gen werden.

Der Sozi­ologe Andreas Kem­per beobachtet die AfD seit ihrer Entste­hung und hat ver­schiedene Exper­tisen (u.a. zum Geschlechter­bild der AfD und zur faschis­tis­chen Ide­olo­gie Björn Höck­es) verfasst

Wann: 01.12.2016 19:00

Wo: Uni Wien, Cam­pus / Altes AKH, HS A 

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Kam­pagne „Kein Huf­bre­it dem Faschis­mus” unter: gras-home­page

Link zur Ver­anstal­tung: face­book

Erfolgreiche Klage gegen die „Identitären“

Vor weni­gen Wochen mussten sich Mit­glieder der „Iden­titären“ vor dem Bezirks­gericht Innere Stadt ver­ant­worten. Im Zen­trum des Prozess­es stand die gewalt­same Stür­mung ein­er Vor­führung des Elfriede Jelinek The­ater­stück „Die Schutzbe­fohle­nen“ im Audi­max der Uni Wien im April dieses Jahres. Wie zahlre­iche Augenzeug_innen berichteten, hat­ten Mit­glieder der neo­faschis­tis­chen Grup­pierung mit Trans­par­enten und men­schen­feindlichen Parolen die Bühne gestürmt und auf dieser Kun­st­blut ver­schüt­tet. Ein­er von der Öster­re­ichis­chen Hochschüler_innenschaft (ÖH) der Uni Wien einge­bracht­en Klage wegen „Besitzstörung“ wurde nun Recht gegeben. Weit­er…

„Alles Roger?“ – Sicher nicht!

Die von uns schon mehrfach porträtierte Zeitschrift „Alles Roger“, die von Ron­nie Seu­nig gegrün­det wurde, ste­ht unter schw­erem Ver­dacht. Das Mag­a­zin ste­ht – so der Stan­dard vom 24.11.2016 – unter dem Ver­dacht, dass einige sein­er Inter­views so gar nicht geführt wur­den. Chefredak­teur Roland Hof­bauer, der zulet­zt beim recht­sex­tremen Linz­er Kongress einen Auftritt hat­te, wird zwar als Inter­view­er ange­führt, will die Inter­views aber angekauft haben. Weit­er…

Hans-Henning Scharsach: Fakten zu Norbert Hofer

Hans-Hen­ning Scharsach ist Jour­nal­ist und Sach­buchau­tor. Mit 33 wurde er Chefredak­teur der NEUE — Vorarl­berg­er Tageszeitung, arbeit­ete neun Jahre als Aus­land­sko­r­re­spon­dent für die Blät­ter des Graz­er Styr­ia-Ver­lages, danach als außen­poli­tis­ch­er Ressortleit­er des Kuri­er und bis 2006 als Leit­er des Aus­land­sres­sorts und stv. Chefredak­teur von NEWS. Seit mehr als 30 Jahren befasst er sich mit The­men des Recht­sex­trem­is­mus, Neon­azis­mus und der Burschen­schaften. Jet­zt ver­fasste er eine umfan­greche Fak­ten­samm­lung zu Nor­bert Hofer, die wir in drei Teilen veröf­fentlicht­en, hier sodann zusam­mengestellt haben. Weit­er…

FPÖ lädt zu Antisemitismus-Symposion

Die FPÖ, genauer ihr Bil­dungsin­sti­tut, lädt ja heute Abend zum The­ma Anti­semitismus. Ja, Sie haben richtig gele­sen: Die FPÖ äußert sich dazu in der Woche der 78. Wiederkehr des Tags der anti­semi­tis­chen Novem­ber­pogrome („Reich­skristall­nacht” genan­nt) eben dazu. Daran wurde zurecht Kri­tik geäußert, vor allem aber die Wider­sprüche aufgezeigt die sich dadurch ergeben. Weit­er…

Tausende Neonazis folgten der „Reichsmusikkammer“

Vor zwei Wochen fand in Unter­wass­er im Toggen­burg das größte Neon­azi-Konz­ert statt, das die Schweiz in den let­zten Jahrzehn­ten erlebt hat. Es waren bis zu 6.000 Neon­azis, die sich am 15. Okto­ber in und vor ein­er Turn­halle in Unter­wass­er ver­sam­melten, um mit Neon­azi-Bands mitzu­grölen. Die Schweiz­er Polizei war bis zulet­zt nicht informiert über den gen­er­al­stab­smäßi­gen Auf­marsch der Neon­azis. Auch Öster­re­ich­er waren dabei. Weit­er…