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Veranstaltung/Kongress/Vortrag/Kommers

Die Rechtsextremen von Bleiburg /Pliberk

Seit 76 Jahren find­et in Bleiburg/Pliberk in Kärn­ten im Mai unter dem Deck­man­tel ein­er Trauer­feier ein Auf­marsch von Tausenden recht­sex­tremer und ultra­na­tion­al­is­tis­ch­er Kroat­en statt, zu dem sich in den let­zten Jahren ver­mehrt Recht­sex­treme und Neon­azis aus ver­schiede­nen Län­dern gesellt haben. Den Protest dage­gen, die Forderung nach straf- und ver­wal­tungsrechtlichen Kon­se­quen­zen haben Kärnt­ner Behör­den und Poli­tik ziem­lich kon­se­quent ignori­ert in den ver­gan­genen Jahren. Am Woch­enende soll das ganz anders wer­den. Ein Bericht von Karl Öllinger. Weit­er…

Charlottesville (USA): James Field und die neonazistische Gruppe „Vanguard America”

Der Atten­täter James Fields, der während recht­sex­tremer Proteste in Char­lottesville mit seinem Auto in eine Gruppe von Gegend­mon­stran­tInnen fuhr und dabei die anti­ras­sis­tis­che Aktivistin Heather Hey­er ermordete und weit­ere 19 Men­schen teils schw­er ver­let­zte, dürfte Mit­glied der neon­azis­tis­chen „White Supremacy”-Gruppe Van­guard Amer­i­ca sein. Weit­er…

(Wien) Sprache kommt vor der Tat

Plakatak­tion von Mari­ka Schmiedt, in Koop­er­a­tion mit Romano Centro.
Sam­stag, 1. Juli 2017, von 11–12 Uhr 1060 Wien,
Bauza­un Mari­ahil­fer­straße 67
Link zur Ver­anstal­tung bzw. hier (FB)

Sprache kommt vor der Tat
Zusam­men­hang von Sprache, Ras­sis­mus, Ökonomie und Macht als tem­poräre Ausstel­lung im öffentlichen Raum

Ras­sis­mus, die soziale Kon­struk­tion natür­lich­er Ungleichheit.
Die Ausstel­lung zeigt, wie ein Konzept des ange­blich natur­wis­senschaftlich gesicherten Rassen­be­griffs fort­geschrieben wird, und wie stark Sprache durch ras­sis­tis­che Diskurse und Wis­sens­felder geprägt ist. Dabei wird deut­lich vor Augen geführt, dass die Bilder und der Umgang damit vom Ende der Monar­chie bis in unsere Tage keine prinzip­iellen Unter­schiede aufweisen.

Die Ausstel­lung war vom 18. Mai bis 1. Juni in der Galeriew­erk­statt NUU zu sehen und über­siedelt nun in den öffentlichen Raum.
An diesem Bauza­un sind — wie an vie­len anderen Stellen in Wien — in den let­zten Jahren immer wieder ras­sis­tis­che Schmier­ereien ange­bracht wor­den. Mit fre­undlich­er Genehmi­gung der Fir­ma Hitthaller.

Die Bleiburg-Pilger*innen

Wie jedes Jahr sind auch 2017 ca. 10.000 Rechte aus Kroa­t­ien und der kroat­is­chen Dias­po­ra ganz Europas nach Bleiburg/Pliberk gepil­gert, um ein­er „Gedenkver­anstal­tung“ für die Ustaša und den faschis­tis­chen NDH-Staat beizu­wohnen. Ein Blick auf Hin­ter­gründe, Beteili­gung und Reak­tio­nen auf das diesjährige Tre­f­fen. Ein Gast­beitrag. Weit­er…

Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk: Hitlergrüße auf der kirchlichen Feier

In den Tagen vor dem jährlichen Tre­f­fen der Ustaša in Bleiburg/Pliberk gab es viele kri­tis­che Stim­men, welche eine Absage der Feier forderten. Die Kri­tik bezieht sich nicht zulet­zt darauf, dass die Feier offiziell als katholis­che Messe bzw. als Prozes­sion beze­ich­net wird. Tat­säch­lich haben aber sämtliche Ver­anstal­tungteile den Charak­ter ein­er poli­tis­chen Kundge­bung als auch ein­er Ver­anstal­tung, zudem wer­den hun­dert­fach faschis­tis­che Sym­bole gezeigt. Doch auch weit­er­hin hal­ten die Ver­anstal­ter, mit Rück­deck­ung der kroat­is­chen und kärnt­ner katholis­chen Kirche sowie des Bzeirk­shaupt­manns Gert-Andre Klösch, die Mär von der rein-kich­lichen Feier aufrecht. Kri­tis­che Stim­men gab es vor­ab seit­ens DÖW und IKG, seit­ens der Grü­nen und seit­ens der kärnt­ner Zivilge­sellschaft. Weit­er…

Offener Brief an Bleiburger Bürgermeister wegen Ustaša-Treffen

Schon mor­gen find­et das jährliche Ustaša-Tre­f­fen im kärnt­ner Bleiburg/Pliberk wieder statt. Seit Tagen hagelt es mas­siv Kri­tik daran — sowohl am Tre­f­fen ansich als auch daran, dass die Sicher­heits­be­hör­den nicht zumin­d­est gegen die faschis­tis­chen Sym­bole und Embleme des Ustaša- bzw. NDH-Staates einschreiten.

Sowohl der kärnt­ner Ver­fas­sungss­chutz als auch der für die Ver­anstal­tung zuständi­ge Bezirk­shaupt­mann erk­lären seit Jahren, gegen die Ver­anstal­tung würde es keine rechtliche Hand­habe geben. Auch der Bleiburg­er Bürg­er­meis­ter gab gegenüber der APA nun das gle­iche zu Pro­tokoll — ver­bun­den mit ein­er Auf­forderung an den Innen­min­is­ter doch endlich ein antifaschis­tis­ches Gesetz zu erlassen — siehe derstandard.at: Ver­bot von kroat­is­chem Gedenk­tr­e­f­fen in Kärn­ten gefordert. Weit­er…

Kritische Stellungnahmen zum Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk

Kri­tis­che Stel­lung­nah­men zum am 13.5.2017 wieder stat­tfind­en­den Ustaša-Tre­f­fen gab es heuer einige, aus­gewählte geben wir im Fol­gen­den wieder — die Stel­lung­nahme des Doku­me­na­tion­sarchivs des öster­re­ichis­chen Wider­stands (DÖW) und der Israelitis­chen Kul­tus­ge­meinde (IKG) Weit­er…

Appell der Kärntner Zivilgesellschaft gegen Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk

21 Ver­bände, Vere­ine und Organ­i­sa­tio­nen aus den Bere­ichen Poli­tik, Kul­tur, Wis­senschaft und Gedenkar­beit haben gestern dem Lan­deshaupt­mann Kaiser (SPÖ) einen Appell über­re­icht, in dem die Unter­sa­gung des recht­en Tre­f­fens in Bleiburg/Pliberk gefordert wird. Drei Nation­al­rats-Abge­ord­nete des Grü­nen Klubs haben in ein­er Presseaussendung diesen Schritt expliz­it begrüßt, wir geben die Aussendung im Fol­gen­den wieder. Weit­er…