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Veranstaltung/Kongress/Vortrag/Kommers

Donner blieb ungehört

Das „Freundschaftstreffen“ von deutschen und tschechischen Neonazis in Niederbayern mit musikalischer Untermalung durch den „Donner des Nordens“ aus Wien (wir berichteten) fand weitgehend ohne Publikum statt.

Ein Schärdinger Neonazi wurde –wie die „Passauer Neue Presse“ berichtete – gleich nach seiner Ankunft verhaftet. Hier der Bericht der „Passauer Neue Presse“ vom 5.7.2010 Weiter…

Der FPÖ-Kamerad Kurzmann, alpen-donau.info und die Wehrsportler

Am 27. Juni 2010 veröffentlichte derstandard.at ein Interview mit dem Nationalratsabgeordneten der FPÖ, Gerhard Kurzmann.

Wie Kurzmann im aktuellem Interview mit dem Standard und schon Anfang 2009 gegenüber dem Falter bestätigte, ist er noch immer Mitglied bei dem Verein Kameradschaft IV (K IV). FPÖ-Sprecher der Steiermark, Karl Heinz Grünsteidl, behauptete noch 2008, dass Kurzmann „sicher nicht mehr“ Mitglied der K IV sei (Vorarlberger Tageszeitung, 20.7.2008).
Die Kameradschaft wird vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes wie folgt beschrieben „Die Kameradschaft IV (K IV) ist eine […] rechtsextreme Veteranenorganisation ehemaliger Angehöriger der Waffen-SS. Die K IV versucht die Waffen-SS, die vom Nürnberger Gerichtshof als Teil der SS zu einer verbrecherischen Organisation erklärt wurde, als vierten Wehrmachtsteil und damit als unbedenklich hinzustellen und leitet ihren Namen daraus ab.“

Kurzmann verteidigt im derstandard.at-Interview die Kameradschaft IV: „Weil die Leute, die ich dort kennengelernt habe, anständige Leute sind. Sie haben als Soldaten in einer sehr schwierigen Zeit ihre Pflicht erfüllt und es nicht verdient, ständig angeschüttet oder vernadert zu werden.“

alpen-donau.info veröffentlichte am 10. Juni 2010 einen übersetzten Beitrag von Krisztián Németh, in dem berichtet wird, dass eine Abordnung der neonazistischen und paramilitärischen „Ungarischen Nationalen Front (MNA)“ auf Einladung der steirischen K IV an einer Gedenkveranstaltung in Dég teilgenommen haben. Die ungarischen Nazis schreiben, dass sie „mit großer Sympathie empfangen“ und zu einer weiteren Veranstaltung eingeladen worden seien.

Feier in Deg mit Kameradschaft IV
Gedenkfeier in Dég, mit der Kameradschaft IV und der „Ungarischen Nationalen Front (MNA)“ – dieses Bild wurde auf alpen-donau.info veröffentlicht

Die österreichischen Neonazis von alpen-donau.info berichten immer wieder über Wehrsportübungen der „Ungarischen Nationalen Front (MNA)“. Der MNA-Führer drohte öffentlich, dass „die neue Welt im Feuer, Schmutz und Blut geboren wird“ – worauf man sich (militärisch) vorbereite.

MNA-Nazis bei einer Wehrsportübung
MNA-Nazis bei einer Wehrsportübung
Die MNA bei einer Wehrsportübung – diese Bilder wurden auf alpen-donau.info veröffentlicht

Es stellt sich die Frage, welche Verbindungen es zwischen österreichischen Neonazis und den Wehrsportlern in Ungarn gibt und ob sich die auf das Veröffentlichen von Texten über Wehrsportübungen beschränken.

Außerdem wüssten wir gerne: hat Gerhard Kurzmann, immerhin Spitzenkandidat der FPÖ für die steirischen Landtagswahlen, nicht gewusst, dass sich seine steirischen Kameraden von der K IV mit den ungarischen Neonazis freundschaftlich treffen? Und wenn er’s nicht gewusst haben sollte, was sagt er dazu?

MNA-Nazis bei Wehrsportübung
Die MNA bei einer Wehrsportübung – dieses Bild wurde auf alpen-donau.info veröffentlicht

Das Interview im Standard
DÖW-Meldung
DÖW über die Kameradschaft IV

Achtung: Österreichischer Nazi-Band-Export!

Auf dem Gelände des Gasthauses „Zum Jägerwirt“ im niederbayerischen Buchhofen (Landkreis Deggendorf) findet am 3. Juli unter dem Motto „Day of Friendship“ eine deutsch-tschechische Neonazi-Veranstaltung statt..

Aufgespielt wird dabei nicht nur von den tschechischen Szene-Bands „Legion S“ und „Ortel“, sondern auch von der österreichischen Kombo „Donner des Nordens“.

Kai, der

Die Krawall-Kombo „Donner des Nordens“, die seit 2005 existiert, hatte ihren letzten bekannten Auftritt beim Solidaritätskonzert für den Nazi- Totschläger Jürgen Kasamas im Juni 2009. im Gasthaus „Zur Alm“ im 2. Wiener Gemeindebezirk. Kasamas hatte im März 2009 einen ihm völlig unbekannten Menschen auf offener Straße niedergeschlagen und sein Gesicht zu Brei zertreten. Der Wirt Andre Herold, ein Thai-Box-Kamerad von Kasamas, konnte somit ein Nazi-Solidaritätskonzert mit einem Totschläger völlig ungestört von Magistrat und Verfassungsschutz durchführen.
Damals durfte der „Donner des Nordens“ gemeinsam mit der „Servicecrew Vienna“ die versammelten Kameraden zum Pogo aufheizen. Über die musikalische Qualität der Gruppe urteilte ein Nazi auf Thiazi.net so: „Das eigene Lied (Donner des Nordens) wurde gut hingelegt ….Leider fehlte eine Bassgitarre und die Anlage war nicht unbedingt berauschend“.

Die Entwicklung der Band, die aus der Black-Metal-Szene kommt, ist nicht untypisch. Abgesehen davon, dass ihr sogar für Black Metal die musikalische Qualität und mittlerweile einmal der Sänger und ein andermal die Bassgitarre fehlt, landete auch diese Band im Genre Nazi-Krawallkombo.

Im Jänner 2010 durfte die Gruppe – wiederum gemeinsam mit der „Servicecrew Vienna“ und Gruppen wie „Blitzkrieg“ und „Sturmtrupp“ (beide BRD) – in Slowenien auftreten. Die aus Österreich angereisten Neonazis bezahlten sogar einen Eintrittspreis in der Höhe von 15 Euro dafür, dass sie Songs wie „Die alten Zeiten kommen wieder“, „Club der Umerzogenen“ oder „Die Fahne hoch“ mitgrölen und sich anschliessend ein bisschen gegenseitig prügeln konnten.

Der Wechsel über die Landesgrenze, um einem behördlichen Verbot (oder- wie bei Kategorie C- einem Vertragsausstieg) auszuweichen, findet immer häufiger statt. Slowenien, die Slowakei, aber vor allem Ungarn, sind mittlerweile bevorzugte Länder für Nazi- Bands. Teils, weil die Behörden noch wenig Erfahrungen mit Nazi-Krawalltruppen haben, teils, weil – wie in Ungarn – die politischen Verhältnisse keinen Widerstand gegen öffentliche Nazi -Auftritte bieten.

Ob der Auftritt von „Donner des Nordens“ und das deutsch-tschechische Nazi-Freundschaftstreffen in Niederbayern stattfinden wird, ist deshalb –trotz Ankündigung – noch offen. Die Leute vom „Donner des Nordens“ haben jedenfalls ihr Repertoire aufgestockt und können schon mindestens 2-3 Eigenproduktionen spielen! Ob fehlerfrei oder ohne Sänger oder Gitarre, das ist für einen Nazi-Pogo nicht so wichtig.
Gute Infos über die rechtsextreme und Nazi-Rock-Szene gibt’s hier: http://fightfascism.wordpress.com/

Wir haben aber auch noch eine ganz spezielle Überraschung!

We proudly present:

Die Eigenpräsentation von „Donner des Nordens“ von ihrer –naja, sagens wir’s vornehm – etwas ungepflegten Homepage. Wer es schafft, die zahlreichen Fehler zu zählen, ist ganz sicher kein Nazi! Die beherrschen die deutsche Sprache nicht!

Wir suchen ein neuen Sänger!

Wer was weiß, soll uns anschreiben oder in das Gästebuch schreiben!

Kai der Wikinger den 5.Sep. 2006
02.10.07

Vote Us! – DONNER DES DONNER

Wir haben in letzter Zeit mit unserem neun Schlagzeuger „Peter“ mehr Beschäftigt!
Unser Sänger Problem reist nicht ab.
Da unser Sepp sich für Unerreichbar hält, lässt es nicht zusammen Arbeiten!
Wir Danken ihn für seine Bereitschaft!
Somit ist der Sänger Posten wieder offen!
Jeder der meint, denkt oder weiß das er Singen kann und will es bei uns Versuchen immer her damit!
Du solltest aus Raum Wien kommen und mindestens 18 Jahre alt sein!
12.05.07

Kein Auftritt von „Kategorie C“ in Österreich!

Übernommen von: alpen-dodel.info

Pech für die VeranstalterInnen des Konzertes der deutschen Band „Kategorie C“ in Österreich: Die Gruppe, die dem Hooligan-Milieu und der rechtsextremen bis neonazistischen Szene sehr nahe steht (mehr dazu siehe hier) sollte plangemäß gestern Abend in Henndorf bei Salzburg auftreten. Ursprünglich war das Konzert bereits für den 22. Mai im bayrischen Ruhpolding geplant (siehe hier), dort wurde die Veranstaltung aber auf gerichtlichem Wege verhindert (siehe: hier). Nun entschied man sich für Österreich, lange Zeit wurde als Veranstaltungsort auf der Bandhomepage nur verlautbart, dass es in der Nähe von Salzburg stattfinden werde. Nachdem schließlich öffentlich wurde, dass die Band in der im öffentlichen Besitz befindlichen „Wallerseehalle“ in Henndorf auftreten sollte, regte sich auch hier der Widerstand, der zu einer bundesweiten Berichterstattung führte. Der Salzburger Verfassungsschutz hatte hingegen kaum Probleme mit der Band: „In Deutschland war sie früher als rechts-tendenziös eingestuft. Das ist derzeit laut unseren deutschen Kollegen allerdings nicht mehr der Fall. Wir werden uns im Vorfeld noch genau anschauen, was diese Leute aktuell spielen“ (Quelle). Einem (somit extrem unwahrscheinlichen) Verbot des Konzertes durch die Polizei kam dann eine Aufkündigung des Mietvertrages für die „Wallerseehalle“ durch die Gemeinde Henndorf zuvor.

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Polizei warnt Wirte vor Neonazi-Band

Die neonazistische Band „Kategorie C“, die ihr Konzert in Salzburg absagen musste, will nun, nach eigenen Angaben, in Oberösterreich auftreten.

Die Exekutive warnt alle Wirte und Hallenbetreiber in Oberösterreich vor dieser Band. Alois Lißl, der oberösterreichische Sicherheitsdirkektor meinte, dass die Wirte dazu aufgerufen wurden, die Band nicht auftreten zu lassen. Weiter…

Braune auf Facebook

In den sozialen Netzwerken von „Facebook“ bis „Youtube“ tummeln sich auch Rechtsextreme bzw. Neonazis. Mehr als 13.000 Fans hatte etwa die Gruppe „Kinderschänder – für Euch eröffnen wir wieder Mauthausen!!“, bevor sie von „Facebook“ geschlossen wurde. Weiter…

Ehrenerklärungen

Von Kellernazis, Burschenschaften, Idioten, Spitzeln , Duellen und einer verkrachten Sonnwendfeier

Der Anlass ist schnell erzählt: Am 21.Juni 2007 fand am Wiener Kobenzl eine jener Sonnwendfeiern statt, die vom Wiener Korporationsring (WKR) und den Österreichischen Landsmannschaften (ÖLM) veranstaltet werden und bei denen auch gerne Barbara Rosenkranz, ihr Horst Jakob und Neonazis wie Gottfried Küssel anwesend waren. Weiter…

Klagenfurt: Volxhaus: Neonazis verprügeln Sänger

Eine private Feier im Volxhaus in der Nacht zum 8.11. wurde von vier Neonazis gestört. Nachdem ihnen offensichtlich das Lied eines 25-jährigen Sängers missfiel, störten sie den Abend mit „Sieg Heil“-Rufen. Nach der Veranstaltung lauerten sie dem Sänger vor dem Lokal auf und schlugen ihn und zwei Begleiter brutal zusammen. Die Opfer erlitten erhebliche Verletzungen, da einer der Täter einen Handschuh mit Metallnieten trug. Bei ihrer Flucht verloren die vier Neonazis eine Stahlrute. Die bereits gefassten Verdächtigen werden von der Polizei einvernommen. ( Neue Kärntner Tageszeitung, Krone )

Haigermoos (OÖ): Nazi-Konzert verhindert

An die 200 Nazi-Skins aus Österreich, der BRD und der Schweiz waren für das Konzert einer Rechts-Rock-Band aus der Schweiz erwartet worden. 50 Einsatzkräfte der Polizei konnten die Veranstaltung in Haigermoos noch vor Beginn unterbinden. Die Veranstaltung hatte offenbar ein Strohmann aus dem Innviertel eingefädelt und als Privatparty getarnt (OÖN, 23.7.09)