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Veranstaltung/Kongress/Vortrag/Kommers

Schleichende Normalisierung des Rechtsextremismus

Ruth Wodak (Screenshot Video ZIGE.TV im Republikanischen Club 2018)

Am 13. Jän­ner fand in Wien ein Hin­ter­grundge­spräch zum The­ma „Schle­ichende Nor­mal­isierung des Recht­sex­trem­is­mus in der öffentlichen und poli­tis­chen Diskus­sion und in den Hal­tun­gen der Bevölkerung“ statt, das von den Wis­senschaf­terIn­nen Ruth Wodak (Uni­ver­si­ty of Lan­cast­er), Judith Götz (Uni­ver­sität Wien), Mar­ti­na Zan­donel­la (SORA Wien) und Jörg Fleck­er (Uni­ver­sität Wien) geführt wurde. Wir doku­men­tieren hier den schriftlichen Input von Ruth Wodak, die auch Mit­glied des wis­senschaftlichen Beirats von „Stoppt die Recht­en“ ist, mit ihrer Erlaub­nis und bestem Dank! Weit­er…

Budapest: Neonazi-Aufmarsch in SS-Klamotten

Wenn in Budapest unter Hun­derten Neon­azis – teil­weise in SS-Adjustierung – auch einige öster­re­ichis­che aus dem Nach­lass der Alpen-Donau-Truppe auf­marschieren, ist ein­er ihrer Altvorderen, der Steir­er Franz Radl, ganz gerührt und spricht ihnen Anerken­nung fürs „Durch­hal­ten“ aus. Wofür? Für die blutige Nieder­lage der braunen Pfeilkreu­zler und SS-Ver­bände im Feb­ru­ar 1945 nach Wochen des sinnlosen „Durch­hal­tens“? Oder dafür, dass auch 2020 noch immer Neon­azis diese Mordtruppe feiern? Weit­er…

HGM: Neu denken, zusperren oder weiter modern lassen?

Arsenal

Die Tagung „#HGM­neu­denken“, die von Ele­na Mess­ner und Nils Olger für den 24. Jän­ner 2020 organ­isiert wurde und aus­gerech­net in ein­er ehe­ma­li­gen Offizier­swoh­nung im Arse­nal – gegenüber dem Heeres­geschichtlichen Muse­um – stat­tfand, war ein Erfolg: bestens besucht, mit span­nen­den Refer­at­en, Diskus­sio­nen und kün­st­lerischen Beiträ­gen. Das HGM neu kön­nte eigentlich starten – warum tut es das (noch) nicht? Weit­er…

Kameradschaftsbund mit Hakenkreuz vor einer Schule

ÖKB-Abzeichen mit Hakenkreuz in Gnigl/Salzburg (@ KZ-Verband/VdA Salzburg)

Am Tag der offe­nen Tür des neuen Salzburg­er Schulzen­trums „Bil­dungscam­pus Gnigl“ hat sich auch der Öster­re­ichis­che Kam­er­ad­schafts­bund (ÖKB) präsen­tiert. Warum eigentlich? Was hat der ÖKB vor ein­er Schule zu suchen? Für hefti­gen Protest des Salzburg­er KZ-Ver­ban­des sorgte die Präsen­ta­tion eines Eis­er­nen Kreuzes mit Hak­enkreuz, das neben Dutzen­den ander­er Orden und Medaillen auf einem Band ein­er gel­ben Kaiser­fahne ange­bracht war. Der KZ-Ver­band erstat­tete Anzeige. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 4: Eine Panzerschau mit NS-Reliquien

Am Gewehr (@ SdR)

Sie wird als Fam­i­lien­event bewor­ben, die alljährlich stat­tfind­ende Show „Auf Rädern und Ket­ten“. Panz­er und andere mil­itärische Gefährte wer­den ins Freie gerollt und dem Pub­likum haut­nah präsen­tiert. Verkauf­sstände von Pri­vat­per­so­n­en und –fir­men umrah­men die Ver­anstal­tung, es ist eine Art von Mil­itärkirtag, an dem neben aller­lei Mil­i­taria-Schrott haufen­weise NS-Reliquien feil­ge­boten wer­den. Das unter den Augen des ver­ant­wortlichen HGM-Angestell­ten. Weit­er…

Wochenschau KW 20/19 (Teil 1)

Tur­bu­lente Tage liegen hin­ter uns, und die wer­den wohl ähn­lich weit­erge­hen. Die ÖVP-FPÖ-Regierung ist krachend gescheit­ert, die Ein­sicht, dass mit Recht­sex­tremen kein Staat zu machen ist, kam sehr spät und war von außen erzwun­gen. Das wird uns wohl noch über einige Zeit weit­er beschäfti­gen. In unser­er Rückschau auf die let­zte Woche geht’s aber um „busi­ness as usu­al“, darunter ein Prozess wegen Wieder­betä­ti­gung scheint größere Dimen­sio­nen zu haben, denn da sind eine Rei­he von (Ex-)Soldaten involviert, die die gesamte Kaserne in Ried unter ein braunes Licht stellen. Weit­er…

Ustascha-Aufmarsch 2019: „Die Untersagung ist nicht nur zulässig, sondern geboten“

Es ist schon sehr merk­würdig: Obwohl der „Bleiburg­er Ehren­zug“, also jen­er Vere­in, der seit Jahrzehn­ten den Auf­marsch kroat­is­ch­er Recht­sex­tremer in Bleiburg/Pliberk organ­isiert, für heuer keine Kundge­bung angezeigt hat, geht die Behörde den­noch davon aus, dass er sie angezeigt hat. Ander­er­seits: Die antifaschis­tis­che „Kundge­bung zur Erin­nerung an Befreiung Kärn­tens vom Nation­al­sozial­is­mus durch die Alli­ierten“, die sich gegen diesen Auf­marsch von Faschis­ten und Recht­sex­tremen richtet, wurde trotz gegen­teiliger Andro­hung der Behörde nicht unter­sagt, find­et also am 18. Mai ab 10h statt. Weit­er…

Michael Köhlmeier: Von der Liebe, der Würde und einem guten Polizisten

Wachturm und Baracken des Konzentrationslagers Flossenbürg Bildquelle: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 10. April wurde der Fer­di­nand-Berg­er-Preis 2019 an den Schrift­steller Michael Köhlmeier vergeben. Fer­di­nand Berg­er († 2004)  war Wider­stand­skämpfer und (inter­na­tionaler) Brigadist im spanis­chen Bürg­erkrieg, der ab 1941 als poli­tis­ch­er Häftling in den KZ Dachau und Flossen­bürg inhaftiert war. Nach sein­er Rück­kehr nach Öster­re­ich trat Berg­er in den Polizei­di­enst ein und arbeit­ete nach sein­er Pen­sion­ierung ehre­namtlich im DÖW. Der Preis, der jährlich vergeben wird, wurde von seinem Sohn Ernst und Enkel­sohn René ges­tiftet. Wir danken Michael Köhlmeier für die Erlaub­nis zur Veröf­fentlichung sein­er Preisrede. Weit­er…

Oskar Deutsch: Schon wieder „nie wieder“?

Oskar Deutsch, Präsi­dent der Israelitis­chen Kul­tus­ge­meinde (IKG) hat bei der Gedenk­feier am 5.5.2019 in Mau­thausen eine starke, klare und lei­den­schaftliche Rede gehal­ten. Mit sein­er Rede wider­legt er auch indi­rekt jene Kri­tik­er, die der Mei­n­ung sind, die Verbindung von Kri­tik an den poli­tis­chen Zustän­den mit dem Gedenken sei beson­ders in Mau­thausen eine Entehrung der Opfer. Wir danken Oskar Deutsch für seine Zus­tim­mung zur Wieder­gabe sein­er Rede. Weit­er…