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Ulrichsberg (Kärnten): Handel mit NS – Devotionalien

Der geschäfts­führende Obmann der Ulrichs­berg-Gemein­schaft, Wolf Dieter Ressenig, hat im Inter­net diverse NS-Devo­tion­alien ( Mut­terkreuz in Gold mit Band, eine Nahkampf­s­pange in Sil­ber, eine SA-Schnalle mit Reich­sadler und Hak­enkreuz, zwei Eis­erne Kreuze für „Tapfer­keit vor dem Feind”, ein Brot­beu­tel der Deutschen Wehrma­cht: „Alles orig­i­nal und in gutem bis aus­geze­ich­netem Zus­tand”) zum Kauf ange­boten. Da einige der Artikel das Hak­enkreuz und andere NS-Sym­bole zeigten, war der Ver­dacht auf Ver­stoß gegen das Abze­ichenge­setz gegeben. Ressenig, der bei der jährlichen Ulrichs­berg-Ver­anstal­tung auch Alt- und Neon­azis empfängt, recht­fer­tigte sich damit, dass er für seinen Sohn tätig gewor­den sei: „Ich werde doch nicht so blöd sein und sel­ber solche Sachen anbi­eten.” (Die Presse, die Jüdis­che, Kleine Zeitung)

Innsbruck: Ermittlungen wegen Hitlergruß nach Kommers

In der Mon­tagsaus­gabe der „Tirol­er Tageszeitung“ war das Foto eines alten Her­ren, Teil­nehmer am Kom­mers der schla­gen­den Burschen­schafter, abge­bildet, der die Hand mut­masslich zum Hitler-Gruss erhoben hat­te. Die Staat­san­waltschaft hat die Tirol­er Sicher­heits­di­rek­tion mit Ermit­tlun­gen nach dem NS-Ver­bots­ge­setz beauf­tragt. Die ver­anstal­tenden Burschen­schaften wiesen den Vor­wurf zurück und erk­lärten, es habe sich um einen „antifaschis­tis­chen Treueschwur“ gehan­delt (Kleine Zeitung, 22.6.09)

Wien: Solidaritätskonzert für Nazi-Totschläger

Im Gasthaus „Zur Alm“ in Wien Leopold­stadt fand ein Sol­i­dar­ität­skonz­ert für den wegen Mord angeklagten Jür­gen K., der im Umfeld von „Blood & Hon­our“ tätig war, statt, an dem zahlre­iche Nazi-Skins teil­nah­men. Die „Ser­vice Screw Vien­na“ spielte auf, der Wirt Andre H. (auf dem Bild gemein­sam mit Jür­gen K.) sprach von „unpoli­tis­chen Skin­heads“, die sich in seinem Lokal ver­sam­meln. Wolf­gang Zing­gl, Abg.z.NR der Grü­nen, brachte dazu eine par­la­men­tarische Anfrage ein ( http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_02495/pmh.shtml ).

Grünau (OÖ) : Nazi ‑Konzert für Neonazi-Geburtstagskind

In Oberöster­re­ich sorgten am ver­gan­genen Woch­enende schon wieder Neon­azis für Aufre­gung. In Grü­nau im Alm­tal fand ein als Geburt­stags­feier getarntes Konz­ert ein­er Nazi-Band aus der BRD statt. An die 100 Neon­azis hat­ten sich in einem Gasthaus ver­sam­melt, Nazi- Parolen und Nazi-Lieder gegrölt. Als die Polizei ein­traf, waren die meis­ten Teil­nehmer schon geflüchtet. Die Anwe­senden waren so betrunk­en, dass sie nicht mehr befragt wer­den kon­nten. Das „Geburt­stagskind“ war jeden­falls ein bekan­nter und bere­its ein­schlägig verurteil­ter Neon­azi, der sich offen­sichtlich wenige Tage vor seinem näch­sten Prozess noch ein­mal wieder betäti­gen wollte ( Stan­dard, ORF)

Graz: Hitlergruss bei Strache –Kundgebung

Bei ein­er Kundge­bung der FPÖ haben Teil­nehmende den recht­en Arm zum Hit­ler­gruss erhoben, was auch auf Videos und Fotos fest­ge­hal­ten wurde. Wie aus ein­er Anfrage­beant­wor­tung her­vorge­ht, wur­den 2 Verdächtige aus­ge­forscht und nach dem NS-Ver­bots­ge­setz angezeigt. Der steirische FPÖ- Obmann erk­lärte, dass die jun­gen Män­ner –ein­er davon soll ein RFJ-Shirt getra­gen haben – keine Parteim­it­glieder seien. Im August09 teilte die Staat­san­waltschaft Graz mit, dass das Ver­fahren eingestellt wor­den sei, da „kein straf­bares Ver­hal­ten“ fest­gestellt wer­den kon­nte. (Kleine Zeitung, 7.8., 13.8.09)

Wien: Neonazis machen mobil Aktion gegen Moschee

Die Bürg­erini­tia­tive „Damm­straße“ (deren Name für ihre Web­seite „moschee-ade“ lautet) rief am 14. Mai 2009 dazu auf, gegen ein Kul­turzen­trum in der Damm­straße zu demon­stri­eren. 700 Men­schen fol­gten den Aufruf zur Demon­stra­tion, an der auch Heinz Chris­t­ian Stra­che und, der wegen Ver­harm­lo­sung des Holo­causts verurteilte, John Gude­nus teilnahm.

In ein­er Rede sagte, die offizielle Organ­isatorin des Marschs, Han­nelore Schus­ter: „Wenn sie uns dauernd ‚Neon­azis’ nen­nen wird das jet­zt zum Ehren­ti­tel“. (Quelle: derstandard.at)