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Verdoppelung rechtsextremer Straftaten in den letzten Jahren

OTS zu der APA-Mel­dung vom 14. Juli 2010: „Recht­sex­trem­is­mus in Öster­re­ich zulet­zt stag­nierend — Utl.: 2009 zwei Per­so­n­en verletzt”

FPÖ und Bürg­erini­tia­tive Rapp­gasse haben Boden für Has­sak­tio­nen und Anschläge aufbereitet

Wien (OTS) — „Wer heute noch von ein­er Stag­na­tion des Recht­sex­trem­is­mus spricht, ist offen­sichtlich mit völ­liger Blind­heit geschla­gen”, meint Karl Öllinger, Abge­ord­neter der Grü­nen, zu den via APA ver­bre­it­eten Aus­sagen des Ver­fas­sungss­chutzbericht­es. Die Zahlen über recht­sex­treme Delik­te des Jahres 2009, die der Ver­fas­sungss­chutz aus­gerech­net nach dem Bran­dan­schlag von Florids­dorf aufwärmt, stim­men mit der tat­säch­lichen Entwick­lung nicht übere­in. Nimmt man näm­lich nicht nur den Ver­fas­sungss­chutzbericht von 2009 zur Hand, son­dern auch die vor­ange­gan­genen, wird schnell klar, dass es inner­halb weniger Jahre eine Ver­dopplung recht­sex­tremer Straftat­en gegeben hat. Weit­er…

Wien-Floridsdorf: Brandanschlag auf Studentenheim

Wie die Tageszeitung „Öster­re­ich“ am 10.7.2010 meldete, wurde ein Wohn­heim im 21. Bezirk, das von vie­len türkischen Stu­den­ten bewohnt wird, in der Nacht auf Mittwoch, 7.7. 2010, Ziel ein­er Attacke von Neon­azis. „Ham­mer­skinz rule Florids­dorf“ und „Hier leben bald tote Tschuschen“ wurde an die Mauern des Stu­den­ten­heims geschmiert. Weit­er…

Nazi-Demo gegen Arigona in Frankenburg?

Die Face­book-Ini­tia­tive „Ja zu Öster­re­ich ohne Minarette!!!“ wen­det sich neuen The­men zu. Unter dem Titel „Arig­o­na Go Home“ ver­suchen einige mehr oder min­der bekan­nte Recht­sex­trem­is­ten und Neon­azis wie Robert Fall­er von der NVP für den 18. Juli in Franken­burg /OÖ eine Demon­stra­tion zu organisieren.

Obwohl man eigentlich dann, wenn Fall­er Demon­stra­tio­nen organ­isiert, fast sich­er sein kann, dass sie nicht stat­tfind­en, ist alleine der Aufruf eine wider­liche Pro­voka­tion. Weit­er…

Verfängliche Bilder

Die Natonale Volkspartei (NVP) des Robert Fall­er kön­nte dem­nächst strafrechtliche Prob­leme bekom­men — berichtet der „Blick nach rechts”. Das freut uns. Noch mehr freut uns die Begrün­dung der Ver­fas­sungss­chützer: Fall­er und seine Kam­er­aden haben stolz neben den Geis­tes­riesen von der NPD posiert, sich dabei fotografieren lassen und die Fotos auf ihre Home­page gestellt.

Wir über­legen, alle Fotos, auf denen öster­re­ichis­che Neon­azis mit deutschen, ungarischen, rumänis­chen, bul­gar­ischen, tschechis­chen usw… Neon­azis abfo­tografiert wur­den, zu veröffentlichen.
Wenn der Ver­fas­sungss­chutz bzw. die Staat­san­waltschaften tätig wür­den, würde uns das noch mehr freuen. Weit­er…

Donner blieb ungehört

Das „Fre­und­schaft­str­e­f­fen“ von deutschen und tschechis­chen Neon­azis in Nieder­bay­ern mit musikalis­ch­er Unter­malung durch den „Don­ner des Nor­dens“ aus Wien (wir berichteten) fand weit­ge­hend ohne Pub­likum statt.

Ein Schärdinger Neon­azi wurde –wie die „Pas­sauer Neue Presse“ berichtete – gle­ich nach sein­er Ankun­ft ver­haftet. Hier der Bericht der „Pas­sauer Neue Presse“ vom 5.7.2010 Weit­er…

Achtung: Österreichischer Nazi-Band-Export!

Auf dem Gelände des Gasthaus­es „Zum Jäger­wirt“ im nieder­bay­erischen Buch­hofen (Land­kreis Deggen­dorf) find­et am 3. Juli unter dem Mot­to „Day of Friend­ship“ eine deutsch-tschechis­che Neon­azi-Ver­anstal­tung statt..

Aufge­spielt wird dabei nicht nur von den tschechis­chen Szene-Bands „Legion S“ und „Ortel“, son­dern auch von der öster­re­ichis­chen Kom­bo „Don­ner des Nordens“.

Kai, der

Die Krawall-Kom­bo „Don­ner des Nor­dens“, die seit 2005 existiert, hat­te ihren let­zten bekan­nten Auftritt beim Sol­i­dar­ität­skonz­ert für den Nazi- Totschläger Jür­gen Kasamas im Juni 2009. im Gasthaus „Zur Alm“ im 2. Wiener Gemein­de­bezirk. Kasamas hat­te im März 2009 einen ihm völ­lig unbekan­nten Men­schen auf offen­er Straße niedergeschla­gen und sein Gesicht zu Brei zertreten. Der Wirt Andre Herold, ein Thai-Box-Kam­er­ad von Kasamas, kon­nte somit ein Nazi-Sol­i­dar­ität­skonz­ert mit einem Totschläger völ­lig ungestört von Mag­is­trat und Ver­fas­sungss­chutz durchführen.
Damals durfte der „Don­ner des Nor­dens“ gemein­sam mit der „Ser­vice­crew Vien­na“ die ver­sam­melten Kam­er­aden zum Pogo aufheizen. Über die musikalis­che Qual­ität der Gruppe urteilte ein Nazi auf Thiazi.net so: „Das eigene Lied (Don­ner des Nor­dens) wurde gut hin­gelegt ….Lei­der fehlte eine Bass­gi­tarre und die Anlage war nicht unbe­d­ingt berauschend”.

Die Entwick­lung der Band, die aus der Black-Met­al-Szene kommt, ist nicht untyp­isch. Abge­se­hen davon, dass ihr sog­ar für Black Met­al die musikalis­che Qual­ität und mit­tler­weile ein­mal der Sänger und ein ander­mal die Bass­gi­tarre fehlt, lan­dete auch diese Band im Genre Nazi-Krawallkombo.

Im Jän­ner 2010 durfte die Gruppe — wiederum gemein­sam mit der „Ser­vice­crew Vien­na“ und Grup­pen wie „Blitzkrieg“ und „Sturmtrupp“ (bei­de BRD) — in Slowe­nien auftreten. Die aus Öster­re­ich angereis­ten Neon­azis bezahlten sog­ar einen Ein­trittspreis in der Höhe von 15 Euro dafür, dass sie Songs wie „Die alten Zeit­en kom­men wieder“, „Club der Umer­zo­ge­nen“ oder „Die Fahne hoch“ mit­grölen und sich anschliessend ein biss­chen gegen­seit­ig prügeln konnten.

Der Wech­sel über die Lan­des­gren­ze, um einem behördlichen Ver­bot (oder- wie bei Kat­e­gorie C- einem Ver­tragsausstieg) auszuwe­ichen, find­et immer häu­figer statt. Slowe­nien, die Slowakei, aber vor allem Ungarn, sind mit­tler­weile bevorzugte Län­der für Nazi- Bands. Teils, weil die Behör­den noch wenig Erfahrun­gen mit Nazi-Krawall­trup­pen haben, teils, weil – wie in Ungarn – die poli­tis­chen Ver­hält­nisse keinen Wider­stand gegen öffentliche Nazi ‑Auftritte bieten.

Ob der Auftritt von „Don­ner des Nor­dens“ und das deutsch-tschechis­che Nazi-Fre­und­schaft­str­e­f­fen in Nieder­bay­ern stat­tfind­en wird, ist deshalb –trotz Ankündi­gung — noch offen. Die Leute vom „Don­ner des Nor­dens“ haben jeden­falls ihr Reper­toire aufge­stockt und kön­nen schon min­destens 2–3 Eigen­pro­duk­tio­nen spie­len! Ob fehler­frei oder ohne Sänger oder Gitarre, das ist für einen Nazi-Pogo nicht so wichtig.
Gute Infos über die recht­sex­treme und Nazi-Rock-Szene gibt’s hier: http://fightfascism.wordpress.com/

Wir haben aber auch noch eine ganz spezielle Überraschung!

We proud­ly present:

Die Eigen­präsen­ta­tion von „Don­ner des Nor­dens“ von ihrer –naja, sagens wir’s vornehm – etwas ungepflegten Home­page. Wer es schafft, die zahlre­ichen Fehler zu zählen, ist ganz sich­er kein Nazi! Die beherrschen die deutsche Sprache nicht!

Wir suchen ein neuen Sänger!

Wer was weiß, soll uns anschreiben oder in das Gästebuch schreiben!

Kai der Wikinger den 5.Sep. 2006
02.10.07

Vote Us! — DONNER DES DONNER

Wir haben in let­zter Zeit mit unserem neun Schlagzeuger „Peter” mehr Beschäftigt!
Unser Sänger Prob­lem reist nicht ab.
Da unser Sepp sich für Unerr­e­ich­bar hält, lässt es nicht zusam­men Arbeiten!
Wir Danken ihn für seine Bereitschaft!
Somit ist der Sänger Posten wieder offen!
Jed­er der meint, denkt oder weiß das er Sin­gen kann und will es bei uns Ver­suchen immer her damit!
Du soll­test aus Raum Wien kom­men und min­destens 18 Jahre alt sein!
12.05.07