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„Die Freunde waren zu Feinden geworden“

Gedenkstein Aspangbahnhof (© Nikolaus Kunrath)

Zu der Gedenkkundge­bung beim ehe­ma­li­gen Aspang­bahn­hof, von wo zwis­chen 1939 und 1942 zehn­tausende öster­re­ichis­chen Jüdin­nen und Juden in die Ver­nich­tungslager trans­portiert wur­den, kamen heuer, am 9.11.2018, mehr Men­schen als je zuvor. Samy Schrott von der Jüdis­chen Öster­re­ichis­chen Hochschü­lerIn­nen­schaft hielt dabei eine Rede, die wir mit sein­er fre­undlichen Genehmi­gung hier wiedergeben. Weit­er…

Wochenschau KW 45

John M.: einschlägige Tattoos auch auf dem Oberkörper (Screenshot Facebook)

Wieder ein­mal, dass sich ein FPÖ-Mit­glied vor Gericht ver­ant­worten musste. Dies­mal Frau Chris­tine G. aus Eich­graben wegen Ver­het­zung. In der let­zten Woche gab es eine Rei­he von Prozessen wegen Wieder­betä­ti­gung, dazu auch mehrere Anzeigen und ein Konz­ert mit der recht­sex­tremen finnis­chen Band Hor­na in Wien. „Das rechte Wort der Woche“ ist dies­mal ein wort­los­es, näm­lich jenes Nichts, das uns Stra­che zum 9./10. Novem­ber hin­ter­lassen hat. Weit­er…

Am 18. Oktober ist wieder Donnerstag!

„Wir sind jet­zt zusammen!“

18.10.2018, 18h, Tre­ff­punkt am Stephansplatz Wien

Unter dem Mot­to Augen Auf! Klap­peAuf! gestal­tet die Ini­tia­tive Klap­peAuf diesen Don­ner­stag. #Klap­peAuf ist eine Ini­tia­tive von über 100 öster­re­ichis­che Filmemacher_innen, die unter dem Mot­to „gegen Ver­het­zung und Entsol­i­darisierung” kurze Filme pro­duzieren, die jeden Don­ner­stag als #Klap­peAuf-Wochen­schau online ver­bre­it­et wer­den und in den Kinos als Vor­filme laufen. Mehr Infos auf: www.klappeauf.at

Um 18.00 geht’s los, am Stephansplatz, um 18.30 Uhr gibt’s ein ped­alpow­ered screen­ing by CycleCin­emaClub, anschließend einen Spazier­gang mit Video-Pro­jek­tio­nen im öffentlichen Raum über den Prater­stern bis zur Nord­bahn­halle, wo ab 20.30 Kurz­filme gezeigt werden.

Mit dabei sind u.a. DJ Angel (Mar­lene Bürg­erku­ra­tor Engel) b4b DJ Hauswein (Zahra Khan), Sid­ney, T‑Ser, Mey­do von Akashic Recordz, Nina Kus­turi­ca, Tina Leisch, Doris Kit­tler, Emmanuel Mbolela und Alexan­der Behr, Arash T. Riahi, Ruth Beck­er­mann, Miri­am Baj­ta­la, Lotte Schreiber und viele mehr.

Den Regieren­den, Nutznießer_innen und Mitläufer_innen wer­den wir gemein­sam ausrichten:

„Ihr werdet euch noch wun­dern, wer da aller schaut!“

ROUTE: Stephansplatz- Roten­turm­straße – Schwe­den­platz – Schwe­den­brücke – Prater­strasse – Prater­stern fluc – Lasallestraße – Vor­garten­straße – Krakauer Straße – Bed­nar Park

Neue Rechte und alte Seilschaften

Rechte Bewe­gun­gen der Gegen­wart und ihre Strategien

18.10.2018, 18h, Spiel­raum für Alle, Franz-Fis­ch­er-Straße 12, 6020 Innsbruck

Unsere Gesellschaft erlebt fra­g­los den stärk­sten Recht­sruck seit Jahrzehn­ten. Dabei kom­men zum einen alte Bünd­nisse wie Burschen­schaften zu neuem Ein­fluss, zum anderen treten neue Grup­pen wie die „Iden­titären“ auf den Plan.

Mit welchen Mit­teln und Struk­turen agieren diese Grup­pen? Wie behaupten sie sich im Diskurs? Und was kann ihnen eine lib­erale Gesellschaft entgegensetzen?

Es disku­tieren:
Clau­dia Glo­bisch | Uni Inns­bruck | Insti­tut für Soziologie
Stephan Gri­gat | Uni Wien | MMZ Pots­dam | Uni Haifa
Alexan­der Win­kler | Mither­aus­ge­ber von Unter­gang­ster des Abend­lan­des. Das Buch über die recht­sex­tremen Iden­titären Ide­olo­gie und Rezep­tion der recht­sex­tremen ‚Iden­titären‘

Präsentation MEMENTO Wien-Leopoldstadt

Memento Wien

17.10.2018, 19h30 bei Esra, Tem­pel­gasse 5
Anmel­dung: [email protected] (Infos hier)

MEMENTO Wien-Leopold­stadt ist ein für mobile Endgeräte (Tablets und Smart­phones) opti­miertes Online-Tool des DÖW, bietet Infor­ma­tio­nen zu den Opfern der Shoah in der Leopold­stadt. Der His­torik­er Wolf­gang Schel­len­bach­er wird das Pro­jekt vorstellen und anhand von konkreten Beispie­len zeigen, wie mit dieser mobilen Web­site die let­zten Wohnadressen der Ermorde­ten sowie eine Rei­he von Archiv­doku­menten und Fotos zu Per­so­n­en und Gebäu­den in der Stadt sicht­bar gemacht wer­den kön­nen. Inter­essierte haben dadurch die Möglichkeit, die Geschichte ihrer Umge­bung inter­ak­tiv zu erforschen und mehr über die Schick­sale der Ver­fol­gten zu erfahren.

Waldheims Walzer: „Ein Film über Lüge und Wahrheit.”

Filmankündigung Waldheims Walzer

Let­zte Woche ist in den öster­re­ichis­chen Kinos „Wald­heims Walz­er“ von der Filmemacherin Ruth Beck­er­mann ange­laufen. Der mit bere­its eini­gen Preisen aus­geze­ich­nete und als öster­re­ichis­ch­er Beitrag für den Oscar ins Ren­nen geschick­te Film ist, um es kurz zu machen, ein bestechen­des Stück Zeit­geschichte, das möglichst viele sehen soll­ten. Weit­er…

Zur österreichischen Chemnitz-Berichterstattung – eine Medienkritik

Neonazi Chemnitz 27.8.18 (mit Hitlergruß und Quarzhandschuh)

Was war das nun in Chem­nitz? Gehen wir nach den öster­re­ichis­chen Medi­en, waren die pogro­mar­ti­gen, neon­azis­tisch dominierten Auss­chre­itun­gen vor­wiegend etwas, was „rechte“, „recht­sradikale“, „recht­spop­ulis­tis­che“ und sehr viel sel­tener „neon­azis­tis­che“ Grup­pierun­gen ver­anstal­teten. Während bere­its am Son­ntag (26.8.) in den Sozialen Medi­en – vor allem auf Twit­ter – sehr schnell erschreck­ende Bilder und Videos aus Chem­nitz auf­taucht­en und deutsche Jour­nal­istIn­nen berichteten, sich aus Angst vor Angrif­f­en zurückziehen zu müssen, fiel öster­re­ichis­chen Jour­nal­istIn­nen die begriff­s­mäßige Einord­nung der Geschehnisse recht schw­er. Weit­er…

Wochenschau KW 34

Ein­mal mehr eine Verurteilung wegen Wieder­betä­ti­gung in Oberöster­re­ich, ein Massenex­o­dus aus der FPÖ St. Johann in Tirol und vor allem die Ein­stel­lung des Ver­fahrens u.a. wegen des Ver­dachts auf Wieder­betä­ti­gung gegen vier Per­so­n­en aus der Ger­ma­nia Wiener Neustadt, die in die sog. „Lieder­buch-Affäre“ ver­wick­elt waren, bot die let­zte Woche in Öster­re­ich. Und außer­halb, näm­lich in Dres­den, trafen sich Iden­titäre zu einem Fes­ti­val, dessen Haup­tred­ner Mar­tin Sell­ner war. Weit­er…

Der dumme David Duke, Österreich und „BlacKkKlansman“

Die schi­er unglaubliche Geschichte, die Spike Lee in seinem neuen Film „BlacK­kKlans­man“ nacherzählt, ist burlesk, aber wahr und hat auch einen Öster­re­ich-Bezug durch die Per­son von David Duke. Der ehe­ma­lige Grand Wiz­ard des Ku-Klux-Klan (KKK), auch heute noch ein rabi­ater Anti­semit und Neon­azi, der von einem schwarzen und einem jüdis­chen Polizis­ten blamiert wurde, hat näm­lich jahre­lang völ­lig unbe­hel­ligt im Bun­des­land Salzburg gelebt. Weit­er…

Neonazikonzert bei der Germania Ried: Mitglied des RFJ Ried hat dazu geladen

Dass Burschen­schaften ein Hort von Gedankengut und Rit­ualen aus längst ver­gan­genen Zeit­en sind, wis­sen wir inzwis­chen. Dass es in der FPÖ den­noch sehr nüt­zlich ist, ihnen anzuge­hören, weil sie als Kader­schmiede für Posten mit höheren Wei­hen dienen, ist eben­falls bekan­nt. Alleine in diesem Jahr gab’s bere­its vier Fälle, die an die Öffentlichkeit kamen und die bele­gen, dass Ver­satzstücke aus dem Nation­al­sozial­is­mus bei Burschen­schaften keines­falls der Ver­gan­gen­heit ange­hören. Zulet­zt hat Thomas Ram­mer­stor­fer einen sehr braungetön­ten Besuch aus Deutsch­land bei der Ger­ma­nia Ried aufgedeckt. Nun wis­sen wir auch, wer die Ein­ladung für das geheime Neon­azi-Konz­ert geze­ich­net hat. Und – Über­raschung! – die FPÖ ist ein­mal mehr nicht weit ent­fer­nt. Weit­er…