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Filter Schlagwort: Konzert/Musik

Doku-Tipp: „Exklusiv im Ersten: Hammerskins“

Dass das Neon­azinet­zw­erk „Ham­mer­skins” bis­lang nahezu unbekan­nt ist, wie es in der Doku anfangs heißt, stimmt nur bed­ingt: Für jene, die sich mit Neon­azis­mus inten­siv­er beschäfti­gen, ist die Gruppe nichts Neues. In Poli­tik, Exeku­tive und Jus­tiz blieb sie bis­lang allerd­ings ziem­lich unter­be­lichtet. Das hat nun für Deutsch­land vor allem die antifaschis­tis­che Plat­tform „Exif-Recherche“ mit ein­er am 12.7. online gestell­ten umfan­gre­ichen und peniblen Recherche geän­dert. Am sel­ben Tag strahlte die ARD auch die sehenswerte Doku „Ham­mer­skins“ aus. Weit­er…

Terrorsphära: der österreichische Neonazi-Export

Terrorsphära (Quelle Screenshot YouTube)

Ter­ror­sphära, schon ein­mal gehört? Wenn nicht, dann wäre das selb­st für jene, die sich mit der braunen Szene in Öster­re­ich näher beschäfti­gen, keine Schande. Denn berichtet wurde über die Neon­azi-Band mit öster­re­ichis­ch­er Kernbe­set­zung bis­lang hierzu­lande nichts. Eine Aus­nahme ist nun eine Recherche von Christoph Mackinger für den „Stan­dard“. Weit­er…

„Zum Abhitlern“ – Doku „Rechte. Rock. Rattenfänger“

Recht­srock­konz­erte sind in Deutsch­land ein Riesen­geschäft – für die oft­mals aus neon­azis­tis­chen Kreisen stam­menden Ver­anstal­ter, die damit ihre Aktiv­itäten, Immo­bilienkäufe und auch sich selb­st finanzieren. Der in Ost­sach­sen liegende kleine Ort Ostritz ist jährlich­er Aus­tra­gung­sort solch­er Konz­erte, zu denen Neon­azis aus halb Europa hin­pil­gern, um dort „abzuhitlern“. Die Doku „Rechte. Rock. Rat­ten­fänger“ hat das „Schild und Schw­ert-Fes­ti­val“ („SS-Fes­ti­val“) 2019 besucht und Besuch­er, aber auch einen Sze­neaussteiger inter­viewt. Weit­er…

Hausdurchsuchungen bei Neonazis: drei Anfragen, einige Antworten, Ungereimtheiten und noch mehr Fragen

Tattoo am Rücken eines der Beschuldigten aus der Hausdurchsuchung 9.4.19

Die Nation­al­ratsab­ge­ord­neten Alma Zadić (Liste Jet­zt) und Sabine Schatz (SPÖ) haben in den let­zten Monat­en eine Rei­he von par­la­men­tarischen Anfra­gen zur recht­sex­tremen Szene und deren Net­zw­erke in Öster­re­ich gestellt. Wir fassen hier jene zusam­men, die sich auf die 32 Haus­durch­suchun­gen vom 9. April 2019 beziehen und führen die Antworten mit unseren Hin­weisen zusam­men. Quin­tes­senz: Einiges bleibt unklar, teil­weise sog­ar wider­sprüch­lich. Und: Die Ermit­tlungsver­fahren sind durch die „man­gel­hafte Arbeitsweise“ (Jablon­er) des zuständi­gen Staat­san­walts bedeu­tend verzögert wor­den. Weit­er…

Wochenschau KW 19/19

Beschmierung Russendenkmal 8. Mai 2019 (© KZ-Verband)

Der kün­st­lerisch einiger­maßen unbekan­nte, aber im völkischen Milieu umso beliebtere Maler Odin Wiesinger soll in den oberöster­re­ichis­chen Kul­turbeirat einziehen, wenn es nach dem Willen der Lan­des-FPÖ geht, und es wird wohl so gehen. Am 8. Mai gab’s nicht nur das „Fest der Freude“, son­dern auch eine Beschmierung des rus­sis­chen Denkmals am Schwarzen­berg­platz und einen Burschibum­mel samt „Heldenge­denken“ an der Rampe der Uni Wien mit ein­er Rede, die keine bräun­lichen Wün­sche offen­ließ. Reak­tion der Uni? Keine! Und ÖVP/FPÖ haben im Bun­desrat gegen einen Sper­rver­merk für Iden­titäre im öffentlichen Dienst votiert. Deren Wider­lichkeit (© Sebas­t­ian Kurz) ist also für die Türkis-Blaue Mehrheit kein Grund, Kon­se­quen­zen für eine Zulas­sung zum Staats­di­enst zu ziehen. Weit­er…

„Führerbunker‘“ ist offline

Legion Werwolf auf FB-Account von Dominik

Da war doch was? 32 Haus­durch­suchun­gen im Neon­azi-Bere­ich, eine über­hastete, aber mit viel Trara ein­berufene Pressekon­ferenz der Gen­er­alsekretäre von Innen- und Jus­tizres­sort, keine einzige Fes­t­nahme. Heftige Beteuerun­gen der bei­den Gen­er­alsekretäre, dass der Staat voll hand­lungs­fähig sei gegen Recht­sex­trem­is­mus und die Aktion kein Ablenkungs­man­över von den Iden­titären. Das kön­nte tat­säch­lich ein Prob­lem wer­den. Weit­er…

Wochenschau KW 12/19

Führung und Besuch beim Hitlerhaus in Braunau anlässlich des Fylgien-Konzerts bei der Germania Ried (Screenshot Facebook, 16.6.18)

Neben einem nicht recht­skräftiger Schuld­spruch in der Causa ein­er FPÖ-Ex-Gemein­der­atskan­di­datin, auf deren Face­book-Account „ein Volk ein Reich ein Führer” als Lieblingsz­i­tat prangerte und der IGGÖ, die Vizekan­zler Stra­che wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung zur Anzeige brachte, beschäfti­gen uns dies­mal mehrere Par­la­men­tarische Anfra­gen, deren Antworten aus dem Hause Moser und Kickl uns verblüfft haben. Weit­er…

Wochenschau KW 45

John M.: einschlägige Tattoos auch auf dem Oberkörper (Screenshot Facebook)

Wieder ein­mal, dass sich ein FPÖ-Mit­glied vor Gericht ver­ant­worten musste. Dies­mal Frau Chris­tine G. aus Eich­graben wegen Ver­het­zung. In der let­zten Woche gab es eine Rei­he von Prozessen wegen Wieder­betä­ti­gung, dazu auch mehrere Anzeigen und ein Konz­ert mit der recht­sex­tremen finnis­chen Band Hor­na in Wien. „Das rechte Wort der Woche“ ist dies­mal ein wort­los­es, näm­lich jenes Nichts, das uns Stra­che zum 9./10. Novem­ber hin­ter­lassen hat. Weit­er…

Neonazikonzert bei der Germania Ried: Mitglied des RFJ Ried hat dazu geladen

Dass Burschen­schaften ein Hort von Gedankengut und Rit­ualen aus längst ver­gan­genen Zeit­en sind, wis­sen wir inzwis­chen. Dass es in der FPÖ den­noch sehr nüt­zlich ist, ihnen anzuge­hören, weil sie als Kader­schmiede für Posten mit höheren Wei­hen dienen, ist eben­falls bekan­nt. Alleine in diesem Jahr gab’s bere­its vier Fälle, die an die Öffentlichkeit kamen und die bele­gen, dass Ver­satzstücke aus dem Nation­al­sozial­is­mus bei Burschen­schaften keines­falls der Ver­gan­gen­heit ange­hören. Zulet­zt hat Thomas Ram­mer­stor­fer einen sehr braungetön­ten Besuch aus Deutsch­land bei der Ger­ma­nia Ried aufgedeckt. Nun wis­sen wir auch, wer die Ein­ladung für das geheime Neon­azi-Konz­ert geze­ich­net hat. Und – Über­raschung! – die FPÖ ist ein­mal mehr nicht weit ent­fer­nt. Weit­er…