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Filter Schlagwort: Demonstration

Braune Provokation beim Deserteursdenkmal

3.000 Teil­nehmerIn­nen erwartete die „Nation­al Partei Öster­re­ich“ (NPÖ) bei ihrer Demon­stra­tion am 21. Novem­ber in Wien. Gekom­men sind dann allerd­ings nur 300. Da half auch die Unter­stützung durch die Iden­titären nichts. Dafür macht­en sich die Recht­sex­tremen auf dem Deser­teurs­denkmal bre­it und errichteten dort ihr Red­ner­pult. Eine Pro­voka­tion, die von der Wiener Polizei sog­ar noch ver­bal unter­stützt wurde. Weit­er…

National Partei Österreich (NPÖ): Spucknapf für Hetzer und Neonazis

Für Sam­stag hat die Face­book-Gruppe „Nation­al Partei Öster­re­ich“ (NPÖ) zu ein­er Demon­stra­tion in Wien aufgerufen. „Gegen Asylmiss­brauch“ ruft die Gruppe gemein­sam mit anderen recht­sex­tremen Grup­pen, darunter die Iden­titären, zu ein­er Kundge­bung auf, bei der es „keine Het­ze“ und keinen „Ras­sis­mus“ geben soll. Das wäre ein schönes Wei­h­nachtsmärchen, denn die NPÖ lebt von Het­ze und braunem Ger­aune. Weit­er…

Graz: 4 Monate für Tatsachenverdrehung

Jet­zt hat es mit Ver­spä­tung doch geklappt. Michael Stürzen­berg­er, der deutsche Pegi­da-Gas­tred­ner und Chef der Kle­in­st­partei „Die Frei­heit“, der von den Graz­er Grü­nen wegen sein­er Het­zrede in Graz Ende März angezeigt wor­den war, ist am 18. Novem­ber zum vertagten Ver­hand­lung­ster­min erschienen und wegen Ver­het­zung und Her­ab­würdi­gung religiös­er Lehren zu vier Monat­en bed­ingter Haft und ein­er Geld­strafe von 960 Euro verurteilt wor­den. Das Urteil ist noch nicht recht­skräftig. Weit­er…

Wels: Einladung zur Kundgebung gegen Rassismus mit Elizabeth T. Spira

Don­ner­stag, 5. Novem­ber, um 19.00 Uhr
Poll­heimer­park in Wels

antifawels.wordpress.com

Am Don­ner­stag, 5. Novem­ber, um 19.00 Uhr führen die Stadt Wels und die Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus anlässlich des 77. Jahrestages der „Reich­s­pogrom­nacht” eine Gedenkkundge­bung für die Opfer von Ras­sis­mus und Frem­den­hass durch. Zu dieser Kundge­bung vor dem Jüdis­chen Mah­n­mal im Poll­heimer­park rufen mehr als 40 religiöse, poli­tis­che, kul­turelle und human­itäre Organ­i­sa­tio­nen auf, darunter auch die katholis­che und die evan­ge­lis­che Kirche sowie die Gewerkschaften.

Begrüßen wird Bürg­er­meis­ter Peter Koits. Die Fernse­hjour­nal­istin Eliz­a­beth T. Spi­ra hält die Gedenkrede. Der Schaus­piel­er und Regis­seur Her­mann Schmid trägt das Gedicht „Sch‘ma“ von Pri­mo Levi vor. Schluss­worte spricht Lau­rien Schei­neck­er, Vor­standsmit­glied der Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus. Für die musikalis­che Umrah­mung sorgt Her­wig Strobl.

Die Kundge­bung soll ein deut­lich­es Zeichen gegen Ras­sis­mus und Frem­den­hass wer­den. Die Ver­anstal­ter laden alle, denen Demokratie und Men­schen­rechte ein Anliegen sind, zur Teil­nahme ein! Die Kundge­bung find­et bei jedem Wet­ter statt.

Gnadenfrist für Stürzenberger?

Michael Stürzen­berg­er, Vor­sitzen­der der recht­en Kle­in­st­partei „Die Frei­heit“ in der BRD, durfte bis vor kurzem als Red­ner bei Pegi­da einen zweit­en poli­tis­chen Früh­ling durch­leben. Wegen sein­er Het­zrede bei der Pegi­da-Kundge­bung in Graz Ende März zeigten ihn die Grü­nen an. Die Staat­san­waltschaft ermit­telte und klagte den Islamhas­s­er wegen Ver­het­zung und Her­ab­würdi­gung religiös­er Lehren an. Der Ver­hand­lung­ster­min vom 21.10 musste auf den 18. Novem­ber ver­schoben wer­den, weil Stürzen­berg­er nicht vor Gericht erschien. Begrün­dung: er habe bish­er keinen Anwalt gefun­den. Aha!

Strache. Pegida, Pirincci und die KZs

Der deutsche Innen­min­is­ter hat vor weni­gen Tagen die Dres­den­er Pegi­da-Aktivis­ten als „harte Recht­sex­trem­is­ten“ und „Rat­ten­fänger“ beze­ich­net. Für Stra­che offen­sichtlich ein Ans­porn, um die Pegi­da-Demo vom Mon­tag zu bejubeln: “Über 20.000 Bürg­er heute in Dres­den!“. Gas­tred­ner bei Pegi­da in Dres­den war Akif Pir­inc­ci, der völ­lig enthemmt gegen Flüchtlinge („Inva­soren“) und Poli­tik­er het­zte. Weit­er…

ÖVP Wien: „Katholische Kupplerin“ und radikale Abtreibungsgegnerin im Gemeinderat

Für die ÖVP Wien kan­di­dierte am 13.Platz eine Frau, die schon mehrmals ver­sucht hat, mit einem Vorzugsstim­men­wahlkampf ein Man­dat zu erhal­ten. Dies­mal hat es geklappt. Gudrun Kugler (39), die sich als vehe­mente Abtrei­bungs­geg­ner­in und „Pro Life“-Aktivistin einen Namen gemacht hat, zieht in den Wiener Land­tag (und Gemein­der­at) ein. Als sie 2005 zum ersten Mal kan­di­dierte, gab es heftige Proteste aus der SPÖ und von den Grü­nen. Aber auch in den eige­nen Rei­hen war ihre Kan­di­datur umstrit­ten. Weit­er…

FPÖ: Brauner Auftrieb beim Wahlkampfabschluss

Eigentlich kann man schon Wet­ten darauf abschließen, dass bei ein­er ordentlichen FPÖ-Wahlkundge­bung zumin­d­est ein­er die Hand zum Hitler-Gruß hochhebt oder – wie in Wels – sonst­wie ein­schlägig tätig wird. Die FPÖ zieht Neon­azis an wie das Licht die Mot­ten. Der Ver­gle­ich hinkt, weil’s bei der FPÖ wenig Licht gibt. Die Abschlusskundge­bung der FPÖ im Wiener Gemein­der­atswahlkampf war jeden­falls ein regel­rechter Auftrieb für die Braunen. Weit­er…

Graz (II): Rechtsextremes Völkchen probt Bürgerkrieg

Für Sam­stag, 26.9., war in Graz eine recht­sex­treme „Großkundge­bung“ angekündigt. Dies­mal nicht von der örtlichen Pegi­da, son­dern von ein­er „Partei des Volkes“ (PdV) . Die poli­tis­che Ori­en­tierung war aber annäh­ernd die gle­iche – auch die per­son­elle Beset­zung. Eine Demon­stra­tion der „Offen­sive gegen Rechts“ mobil­isierte gegen den recht­en Auf­marsch und kon­nte ein Mehrfach­es an Teil­nehmerIn­nen ver­sam­meln, die Jun­gen Grü­nen erstat­teten Anzeige gegen den Ver­anstal­ter der PdV-Kundge­bung. Weit­er…