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Corona-Proteste: Kommando von Rechtsaußen

Wenn am Samstag, 26.9. die Initiative „Heimat & Umwelt“ mit Anhang zur Demonstration für das sofortige Ende der Corona-„Plandemie“ in Wien aufmarschiert, dann ist eines sicher: Rechtsextreme und Neonazis haben mittlerweile das Kommando in der Szene übernommen. Das zeichnete sich schon bei den jüngsten Aufmärschen in Wien ab, die durch Presseservice Wien bestens dokumentiert wurden. Weiter…

Rechtsextreme Zerreißer und Zerrissene

Es war eine gespenstische Szene, als bei der Kundgebung der Corona-„Querdenker“ am 5. September in Wien auf offener Bühne eine Regenbogenflagge zerrissen wurde – verbunden mit dem Hinweis, dass es sich um ein Symbol der Pädophilen handle. Wenige Tage darauf durfte die Frau, die dabei federführend war, in einem ebenso gespenstisch anmutenden Pressegespräch mit dem Protagonisten der rechtsextremen „Corona-Querfront“, Dr. Harald Schmidt, ihre Gründe für das Zerreißen der Regenbogenflagge noch einmal darlegen. Mittlerweile hat es auch die „Querdenker“ zerrissen. Weiter…

Ver-QuerdenkerInnen ohne Friede, Freude, Eierkuchen

Mittas, Klausnitzer und Mann mit Kilt beim Zerreissen der Regenbogenfahne

Bei den Ver-QuerdenkerInnen gärt es: Das Zerreissen der Regenbogenfahne auf offener Bühne samt Geplärre der Jennifer Klauninger (alias Jenny Klaus) hat zwar bei der Veranstaltung durchaus zu viel Beifall geführt, aber insgesamt doch einigen Gegenwind ausgelöst. Jetzt weiß man nicht so genau, wer rausgeschmissen wird oder nicht. Weiter…

Wochenschau KW 37

Die FPÖ schäumt wieder einmal, weil „eine dubiose Ansammlung von FPÖ-Hassern“ (blauer O-Ton) den steirischen Vizeklubobmann Hermann angezeigt und die Staatsanwaltschaft nun die Aufhebung von dessen parlamentarischer Immunität beantragt hat. Der Betreiber der Hetzseite „Hartgeld“ ist verhaftet worden, aber seine Seite ist inklusive Morddrohungen u.a. gegen Justizministerin Zadić nicht nur noch immer online, sondern wird weiter mit Einträgen versorgt. Weiter…

Wochenschau KW 36

Schützenhilfe aus Deutschland holte sich die heimische Pandemieleugnerszene für eine Kundgebung in Wien und Graz. Zumindest die Erstere wird juristische Nachspiele haben. Keine Woche ohne Wiederbetätigung(en), diesmal allerdings hervorstechend ein Kärntner FPÖ-Gemeinderat, in dessen Haus sich eine NS-Devotionaliensammlung befand und möglicherweise noch immer befindet. Weiter…

Corona-Demo Wien: Lückenpresser und Rückeinatmer als Querdenker

Am Samstag, 29. August, fand auch in Wien eine „Corona“-Demonstration statt. Statt der von den Veranstaltern erwarteten 15.000 Menschen kamen zwar nur – laut Polizei – an die 400, während die veranstaltende Initiative „Querdenken“ an die 3.000 Menschen gezählt haben will. Aber wer, wen und was repräsentiert die Initiative „Querdenken“ eigentlich und wer durfte auf der Demo sprechen? Weiter…

Wien-Favoriten: Wie AKP und FPÖ voneinander profitieren

Antifaschistische Solidaritätskundgebung (Foto Presseservice Wien)

Am 24. Juni 2020 griffen Erdogan-Anhänger, Graue Wölfe und selbsternannte „Wächter von Favoriten“ eine Kundgebung zu Frauenrechten an. Die Frauenkundgebung, die von verschiedenen Frauenorganisationen in Wien organisiert wurde, richtete sich gegen Femizide, patriarchale und systematische Gewalt. Auf dem Reumannplatz wollten die Frauenrechtlerinnen vor allem auf die zunehmende Gewalt gegen Frauen während der Corona-Krise aufmerksam machen. Gastbeitrag von Berîvan Aslan. Weiter…

Junibowle Olympia II: Gleichgesinnte Männer und schöne Frauen

Wenn eine Burschenschaft mit Wehrmachtsfoto zu einer Zusammenkunft für „deutsche Männer“ und „deutsche Frauen“ lädt, geht das in Österreich ohne größere Reaktion. Selbst wenn es sich um eine Verbindung handelt, bei der hochrangige Politiker Mitglied sind und ein Who is Who aus der deutschsprachigen Rechtsextremismusszene geladen wurde. Wir haben uns angesehen, wer hier dabei ist. Weiter…

„Zum Abhitlern“ – Doku „Rechte. Rock. Rattenfänger“

Rechtsrockkonzerte sind in Deutschland ein Riesengeschäft – für die oftmals aus neonazistischen Kreisen stammenden Veranstalter, die damit ihre Aktivitäten, Immobilienkäufe und auch sich selbst finanzieren. Der in Ostsachsen liegende kleine Ort Ostritz ist jährlicher Austragungsort solcher Konzerte, zu denen Neonazis aus halb Europa hinpilgern, um dort „abzuhitlern“. Die Doku „Rechte. Rock. Rattenfänger“ hat das „Schild und Schwert-Festival“ („SS-Festival“) 2019 besucht und Besucher, aber auch einen Szeneaussteiger interviewt. Weiter…