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Suchergebnis zu: wochenblick

Der Presserat – ein zahnloser Kontrolleur

Seit 2011 prüft auch der Öster­re­ichis­che Presser­at wieder Beschw­er­den, die sich gegen eine unko­r­rek­te, diskri­m­inierende und die Men­schen­würde ver­let­zende Berichter­stat­tung richt­en. Das Sank­tion­ssys­tem des Presser­ats ist milde, eigentlich völ­lig unzure­ichend, denn die schärf­ste Sank­tion ist ein öffentlich aus­ge­sproch­en­er Tadel. Wir haben uns das etwas genauer umge­se­hen. Weit­er…

Kickls richtig rechte Medien

Das Innen­min­is­teri­um will, dass die Polizei­di­en­st­stellen die Kom­mu­nika­tion mit „gewis­sen Medi­en“ stark ein­schränken – so ähn­lich wie das Min­is­teri­um selb­st. Der Innen­min­is­ter selb­st sei nicht für diesen drin­gen­den Wun­sch an die Polizei ver­ant­wortlich, ver­sichert seine Press­es­telle. Ver­mut­lich genau so wenig wie für die Razz­ia beim BVT – oder für die Wer­bung des Innen­min­is­teri­ums in recht­sex­tremen, anti­semi­tis­chen und ver­schwörungs­the­o­retis­chen Medi­en. Weit­er…

Wochenschau KW 36

Es ist inzwis­chen schon sehr zeitaufwändig, jene Ereignisse und Aktiv­itäten aufzulis­ten, die sich im recht­sex­tremen Seg­ment inner­halb nur ein­er Woche abspie­len und über die wir nicht in geson­derten Beiträ­gen bericht­en. Neben Prozessen – in der let­zten Woche u.a. wegen Wieder­betä­ti­gung in Wiener Neustadt und wegen Het­z­post­ings gegen den Tull­ner Bürg­er­meis­ter – erleben wir immer häu­figer unver­hoh­lene Äußerun­gen durch Mit­glieder der FPÖ bzw. aus ihrem Dun­stkreis. Das geht beina­he im Tages­rhyth­mus von unteren Ebe­nen in diversen Gemein­den bis in die Regierungsebene hinein. Rel­a­tiv wenig Auf­se­hen machte die Grün­dung der recht­sex­tremen Bürg­er­wehr „Steirische Wacht” im benach­barten Slowe­nien. Man stelle sich nur vor, wenn sich hier Per­so­n­en mit mus­lim­is­chem Hin­ter­grund zusam­mengerot­tet hät­ten. Stra­che, Kickl und Kunasek wür­den ver­mut­lich den Not­stand aus­rufen und Tausend­schaften an die Gren­ze beordern. Weit­er…

Zur österreichischen Chemnitz-Berichterstattung – eine Medienkritik

Was war das nun in Chem­nitz? Gehen wir nach den öster­re­ichis­chen Medi­en, waren die pogro­mar­ti­gen, neon­azis­tisch dominierten Auss­chre­itun­gen vor­wiegend etwas, was „rechte“, „recht­sradikale“, „recht­spop­ulis­tis­che“ und sehr viel sel­tener „neon­azis­tis­che“ Grup­pierun­gen ver­anstal­teten. Während bere­its am Son­ntag (26.8.) in den Sozialen Medi­en – vor allem auf Twit­ter – sehr schnell erschreck­ende Bilder und Videos aus Chem­nitz auf­taucht­en und deutsche Jour­nal­istIn­nen berichteten, sich aus Angst vor Angrif­f­en zurückziehen zu müssen, fiel öster­re­ichis­chen Jour­nal­istIn­nen die begriff­s­mäßige Einord­nung der Geschehnisse recht schw­er. Weit­er…

Wochenschau KW 30

Ein kurios­er Prozess gegen einen Staatsver­weiger­er in Krems und die Beru­fungsver­hand­lung des „Wochen­blick“ gegen Thomas Ram­mer­stor­fer haben in der let­zten Woche jew­eils zu Verurteilun­gen der Beschuldigten geführt. In einem Prozess wegen Holo­caust-Leug­nung kam’s zu einem Freis­pruch. Ein Sou­venir­fo­to mit Hit­ler­gruß kön­nte einen Som­mer­rodler vor den Kadi brin­gen. Die FPÖ Salzburg hat einen weit­eren unfrei­willig-frei­willi­gen Aus­tritt zu verze­ich­nen, und ein Gutachter kann sich in der Causa „Lieder­betä­ti­gung“ endlich die Funde der Staat­san­waltschaft aus dem Keller der Burschen­schaft Bruna Sude­tia anse­hen. Weit­er…

Identitärer Polizeinachwuchs?

Der Bun­desrat der Grü­nen, David Stög­müller, hat schon Anfang Mai 2018 ent­deckt, dass Innen­min­is­ter Kickl in der „ver­schwörungs­the­o­retis­chen, anti­semi­tis­chen und recht­sex­tremen“ Pos­tille „alles roger?“ ein Inser­at geschal­tet hat­te, und dazu eine par­la­men­tarische Anfrage einge­bracht. Die Antwort Kickls liegt noch nicht vor, dafür aber weit­ere Inser­ate – will der Innen­min­is­ter über äußerst rechte Zeitschriften neue Polizis­ten rekru­tieren? Weit­er…

Blaue Laufbahn: Bernadette Conrads und ihr Weg in den FPÖ-Parlamentsklub

Sag mir, wen Du beschäftigst, und ich sage Dir, wer Du bist – dieses abge­wan­delte Bon­mot trifft zumin­d­est auf die Poli­tik zu. Sel­ten sind par­la­men­tarische Mitar­bei­t­erIn­nen im Fokus, jene der FPÖ fall­en jedoch immer wieder auf: vor allem, wenn sie aus dem rech­tex­tremen Umfeld kom­men und dann – so, wie seit Dezem­ber 2017 – in die Min­is­te­rien auf­steigen. Aber nicht nur dann. Ein Beispiel: Bernadette Con­rads. Weit­er…

Die Soros-Kampagne des Johann Gudenus

Ins­ge­samt 36 Post­ings hat Johann Gude­nus in den let­zten dreizehn Monat­en (vom 30.3.2017 bis zum 1.5.2018) auf FB gegen George Soros abge­set­zt. Da gibt es keinen Zweifel: Das ist eine Kam­pagne! Eine anti­semi­tis­che Kam­pagne, für die Gude­nus so beze­ich­nende Belege wie epochtimes, Rus­sia Today Deutsch, Wochen­blick, Unzen­suri­ert und Info-Direkt ver­wen­det hat, um Soros als Kriegstreiber, Faden­zieher, Ober­pat­en und Desta­bil­isator zu denun­zieren. Eine Doku­men­ta­tion. Weit­er…

Der Antisemitismus bei Johann Gudenus

Kein ander­er öster­re­ichis­ch­er Poli­tik­er hat so inten­siv gegen den US-Investor und Mil­liardär George Soros kam­pag­nisiert und polemisiert wie Johann Gude­nus, mit­tler­weile Klubob­mann der FPÖ im Nation­al­rat. Mit dutzen­den, teil­weise sehr unter­grif­fi­gen Post­ings hat Gude­nus Soros als Putsch-Financier, Ober­pat­en, Kriegstreiber und Förder­er der ille­galen Massen­zuwan­derung denun­ziert und so Anti­semitismus und Ver­schwörungs­the­o­rien unter seinen Fans beflügelt. Weit­er…

George Soros und die FPÖ (II). Die Dokumentation

Darf man George Soros nicht kri­tisieren, weil man son­st in den Ver­dacht gerät, Anti­semit zu sein? Darf man nichts mehr gegen „die“ Sil­ber­steins , „die“ Roth­schilds usw. sagen? Doch! Aber Kon­text und Rezep­tion sind entschei­dend. Wer etwa Soros als Kriegstreiber, dubiose Fig­ur oder Pup­pen­spiel­er beze­ich­net, der Regierun­gen tanzen lässt, also anti­semi­tis­che Codes benutzt, braucht sich über anti­semi­tis­che Reak­tio­nen nicht wun­dern. Weit­er…