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Suchergebnis zu: wochenblick

Rechtsextreme Zerreißer und Zerrissene

Es war eine gespen­stis­che Szene, als bei der Kundge­bung der Corona-„Querdenker“ am 5. Sep­tem­ber in Wien auf offen­er Bühne eine Regen­bo­gen­flagge zer­ris­sen wurde – ver­bun­den mit dem Hin­weis, dass es sich um ein Sym­bol der Pädophilen han­dle. Wenige Tage darauf durfte die Frau, die dabei fed­er­führend war, in einem eben­so gespen­stisch anmu­ten­den Pressege­spräch mit dem Pro­tag­o­nis­ten der recht­sex­tremen „Coro­na-Quer­front“, Dr. Har­ald Schmidt, ihre Gründe für das Zer­reißen der Regen­bo­gen­flagge noch ein­mal dar­legen. Mit­tler­weile hat es auch die „Quer­denker“ zer­ris­sen. Weit­er…

Wochenschau KW 27/20

Eine Rei­he von Prozessen, poli­tis­che Rück- und Über­tritte und ein Parteiauss­chluss haben die let­zte Woche gepflastert. Zudem hat sich ein „blauer Baron“ mit der Polizei ein Autoren­nen geliefert, bei einem mut­maßlich ehe­ma­li­gen FPÖ-Funk­tionär sind ille­gale Waf­fen und NS-Devo­tion­alien gefun­den wor­den. Die Iden­titären ver­suchen nun über eine Stiftung in Polen, ihr Ver­mö­gen dem Zugriff deutsch­er und wohl auch öster­re­ichis­ch­er Behör­den zu entziehen. Weit­er…

Junibowle Olympia II: Gleichgesinnte Männer und schöne Frauen

Wenn eine Burschen­schaft mit Wehrma­chts­fo­to zu ein­er Zusam­menkun­ft für „deutsche Män­ner“ und „deutsche Frauen“ lädt, geht das in Öster­re­ich ohne größere Reak­tion. Selb­st wenn es sich um eine Verbindung han­delt, bei der hochrangige Poli­tik­er Mit­glied sind und ein Who is Who aus der deutschsprachi­gen Recht­sex­trem­is­musszene geladen wurde. Wir haben uns ange­se­hen, wer hier dabei ist. Weit­er…

Wochenschau KW 23/20

Wenn Dich Dein Nach­bar nicht nur bestiehlt, son­dern auch mit dem Mess­er mehrfach auf Besuch kommt und Dich bedro­ht – das musste ein Albaner in Bad Ischl erleben. Keine erfreuliche Woche war das für den Ex-Boss der Neon­azi-Grup­pierung „Objekt 21“, denn der erhielt nach Beru­fung durch die Staat­san­waltschaft Ried eine höhere Strafe als im Prozess im Feb­ru­ar. Warum nun ein Antrag des Nation­al­rats auf Über­prü­fung eines Ver­bots des Ustascha-Tre­f­fens im zuständi­gen Auss­chuss vertagt wurde, das ver­ste­hen viele nicht — wir eben­falls nicht. Weit­er…

Stefan Magnets tiefbraunes Hoch zum Muttertag

Der Wochen­blick-Autor Ste­fan Mag­net, einst Führungskad­er der bis 2007 aktiv­en Neon­azi-Truppe „Bund freier Jugend“, auch im Nazi-Wiki Meta­pe­dia mit einem Ein­trag vertreten, set­zt auf beson­dere Art Mut­tertags­grüße ab: mit einem Zitat eines Kom­paniechefs der berüchtigten 5. SS-Panz­er-Divi­sion „Wik­ing“. Weit­er…

Die Kellernazis und ihre Eiernockerl

Wir haben nichts gegen Eier­nock­erl. Sich­er nicht. Man kann sie auch prob­lem­los an 364 Tagen im Jahr – heuer sog­ar an 365 – genießen. Nur an einem Tag, Hitlers Geburt­stag, sollte man darauf verzicht­en, sie öffentlich – und mit Augen­zwinkern – anzupreisen. Beson­ders, wenn man Polizist und ein eifriger Blauer ist. Aber auch alle anderen, die Eier­nock­erl an Hitlers Geburt­stag abfeiern, müssen sich die Frage gefall­en lassen, ob sie nur blöd oder auch braun sind. Weit­er…

Zwei deutsche Fälle, zwei Mal Österreich-Bezug

Rus­sis­che Maschi­nen­pis­tolen, die von Öster­re­ich in neon­azis­tis­che Kreise aus dem deutschen Bran­den­burg gewan­dert sind und pol­nis­che Neon­azis, die wegen ter­ror­is­tis­ch­er Umtriebe – mut­maßlich durch einen Ex-AfD-Mitar­beit­er mit aus­geze­ich­neten Beziehun­gen zur FPÖ anges­tiftet – verurteilt wur­den – zwei Fälle aus Deutsch­land, die auch für Öster­re­ich brisant sein kön­nten. Weit­er…

Terrorgruppe S. (Teil 2): die Kicks aus Österreich

Der Ter­ro­rakt von Hanau hat die Ver­haf­tung der zwölf Mit­glieder aus der mut­maßlichen Ter­rorzelle „Gruppe S.“ über­schat­tet. Es waren jedoch Hor­rorszenar­ien, die die Gruppe offen­bar geplant hat­te. Virtuelle Kicks holte sie sich auch aus Öster­re­ich. Weit­er…

Neonazis als „junge Idealisten“ – Ein Blick in den aktuellen „Eckart“

Das recht­sex­treme Peri­odikum „Der Eckart“ hat sich im Sep­tem­ber 2019 einen Relaunch gegön­nt und tritt nun deut­lich aggres­siv­er auf als zuvor. Diese Entwick­lung ist einem Führungswech­sels an der Spitze der Trägeror­gan­i­sa­tion (der Öster­re­ichis­chen Landmannschaft/ÖLM) zu ver­danken: Deren neuer Obmann Erich Dan­neberg hat einen „Neustart“ aus­gerufen. Das Doku­men­ta­tion­sarchiv des öster­re­ichis­chen Wider­stands (DÖW) hat bere­its über die ersten bei­den Aus­gaben berichtet und dem seit 1953 existieren­den Blatt einen „Recht­sruck mit zunehmenden ver­schwörungsphan­tastis­chen Ten­den­zen“ attestiert. Wir wer­fen einen Blick in die aktuelle Aus­gabe. Weit­er…