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Suchergebnis zu: pfingstl

Die Identitären: kriminell, bewaffnet und mit Blaustich

Die Infor­ma­tio­nen über die Iden­ti­tä­ren, die nun Stück für Stück an die Öffent­lich­keit gespült wer­den, haben es in sich, bestä­ti­gen jedoch alles, was schon vor­her (ten­den­zi­ell) bekannt war: Die Iden­ti­tä­ren sind das Gegen­teil von dem, was etwa Heinz-Chris­ti­an Stra­che mein­te, als er sie blau­äu­gig als fried­li­che, nicht-lin­ke zivil­ge­sell­schaft­li­che Initia­ti­ve tät­schel­te. Den neu­en Ver­öf­fent­li­chun­gen nach han­delt es sich bei den Iden­ti­tä­ren um eine Ver­ei­ni­gung mit hohem Kri­mi­na­li­täts- und Gefah­ren­po­ten­ti­al. Die als iden­ti­tä­re Mit­glie­der geoute­ten FPÖ-Funk­tio­nä­rIn­nen reagie­ren aber so: Kei­ne Ahnung, ganz sicher nicht, eine Frech­heit …  Wei­ter…

Identitären-Prozess in Graz: ein Resümee zum Ausgang der ersten Runde

Die Quint­essenz zum vor­läu­fi­gen Aus­gang des Pro­zes­ses ist schnell her­aus­ge­fil­tert: Wür­de man die Iden­ti­tä­ren für deren Hetz­pa­ro­len bestra­fen, dann müss­te man es auch bei den Regie­rungs­par­tei­en tun – so zumin­dest sinn­ge­mäß der Rich­ter. Rechts­extre­mis­mus mit einer neo­fa­schis­ti­schen Aus­prä­gung ist nicht straf­bar, das wur­de nun auch per Gerichts­ur­teil fest­ge­hal­ten. Ob die Beru­fung durch die Staats­an­walt­schaft gegen den erst­in­stanz­li­chen Frei­spruch in den zwei zen­tra­len Ankla­ge­punk­ten (Bil­dung einer kri­mi­nel­len Orga­ni­sa­ti­on und Ver­het­zung), der „im Zwei­fel für die Ange­klag­ten“ erfolg­te, zu einem ande­ren Ergeb­nis kommt, bleibt abzu­war­ten. Ein Neben­aspekt: Wer über die Ange­klag­ten böse urtei­len woll­te, könn­te die iden­ti­tä­ren Her­ren zu einem ganz gro­ßen Teil als „Sozi­al­schma­rot­zer“ bezeich­nen – zumin­dest in der Dik­ti­on von Rechts­extre­men. Wei­ter…

alpen-donau.info-Admin endlich vor Gericht

Am 12. Juni 2018 kam es vor dem Wie­ner Lan­des­ge­richt für Straf­sa­chen end­lich zum ers­ten Pro­zess­tag gegen den ehe­ma­li­ger Füh­rungs­ka­der des Rin­ges Frei­heit­li­cher Jugend (RFJ) und Bur­schen­schaf­ter bei der Gra­zer Ger­ma­nia, Richard P., wegen sei­ner Betei­li­gung bei alpen-donau.info. End­lich, denn die Sei­te ist seit 2011 off­line, und ein Teil ihrer Betrei­ber seit 2013 ver­ur­teilt. Nur der Richard und eini­ge ande­re lau­fen noch ohne Urteil her­um. Wei­ter…

Die FPÖ und das Verbotsgesetz II: Ausschlüsse und Rücktritte

In kei­ner ande­ren Par­tei ist die Dich­te an Per­so­nen, die das Ver­bots­ge­setz ent­we­der in Fra­ge stell­ten und/oder dage­gen ver­sto­ßen haben bzw. des­we­gen ver­ur­teilt wur­den, der­art hoch, wie in der FPÖ. Es gehört zwar einer­seits zum „guten“ Ton, sich für die Mei­nungs­frei­heit und gegen ihre ver­meint­li­che Ein­schrän­kung ein­zu­set­zen. Ande­rer­seits folgt inzwi­schen jedoch auch in der FPÖ auf einen Ver­stoß gegen das Ver­bots­ge­setz in der Regel der Par­tei­aus­schluss. So führ­ten Holo­caust-Leug­nung und Ver­harm­lo­sung sowie NS-Wie­der­be­tä­ti­gung in eini­gen Fäl­len auch zum tat­säch­li­chen Ende der jewei­li­gen Par­tei­kar­rie­re inner­halb der FPÖ. Wei­ter…

Was uns die Identitären auf ihrem Jahreskongress verrieten (Teil 2)

Ein Blick auf die Teil­neh­me­rIn­nen des iden­ti­tä­ren Kon­gress „Remi­gra­ti­on und Leit­kul­tur“, der am am 28. Jän­ner im Gra­zer Hotel Weit­zer statt­fand, ver­deut­lich­te neben neo­na­zis­ti­schen Wur­zel des rechts­extre­men Maga­zins INFO-DIREKT, erneut zahl­rei­che Schnitt­stel­len zwi­schen den Iden­ti­tä­ren und der FPÖ. Wei­ter…

RFJ Steiermark: Neonazis? „Puff, zack, weg!”

Wir haben in der Vor­wo­che über die Ehren­er­klä­rung, die stei­ri­sche RFJ-Mit­glie­der abge­ben muss­ten, berich­tet. Der „Stan­dard“ hat jetzt nach­ge­fragt beim RFJ Stei­er­mark bzw. des­sen Geschäfts­füh­rer Micha­el Klug, woher die Alpen-Donau-Nazis Wind von die­sem Schrei­ben beka­men. Und der Geschäfts­füh­rer muss­te klein­laut ein­ge­ste­hen, dass nur die Lan­des­vor­stands­mit­glie­der des RFJ Kennt­nis von der Ehren­er­klä­rung hat­ten und sie unter­schrei­ben muss­ten, um wie­der an die För­der­töp­fe zu gelan­gen. Wei­ter…

RFJ Steiermark: Merkwürdige Ehrenerklärungen

Wer die Home­page des Rings Frei­heit­li­cher Jugend Stei­er­mark ansteu­ert, wird mit einer bemer­kens­wer­ten Online-Umfra­ge kon­fron­tiert: „Soll sich der Ver­fas­sungs­schutz mit der GAJ befas­sen?” Mit „Ja“ stimm­ten aktu­ell ca. 73 % die­ser Ansicht zu. Die „aktu­ells­te Nach­richt“ ist der Hin­weis dar­auf, dass in der Stei­er­mark die „För­der­ge­rech­tig­keit“ für den RFJ wie­der­her­ge­stellt wur­de, weil auf Antrag des RFJ-Obman­nes und FPÖ-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ames­bau­er im Land­tag ein Antrag gemein­sam mit SPÖ, ÖVP und KPÖ beschlos­sen wur­de, wonach der RFJ vom Land wie­der För­de­run­gen erhal­ten soll. Wei­ter…

Burschenschaften: Das Säbelwetzen hat begonnen

Lang­sam kommt Bewe­gung in die Bude(n)! Die Bur­schen­schaft Sile­sia, die inner­halb der rech­ten Deut­schen Bur­schen­schaf­ten der noch weit rech­te­ren Bur­schen­schaft­li­chen Gemein­schaft ange­hört, ist noch immer mit den Auf­räum­ar­bei­ten nach ihrem tur­bu­len­ten Fest im Puff beschäf­tigt. Hubert Keyl, Sile­se und Refe­rent von Mar­tin Graf (Bur­schen­schaft Olym­pia und Drit­ter Prä­si­dent des Natio­nal­ra­tes) wur­de, wie „pro­fil“ (Nr. 38, 20.9.2010) berich­tet, von einem Schieds­ge­richt der Bur­schen­schaft aus­ge­schlos­sen. Der Schieds­spruch lau­te­te: Dimis­sio cum infa­mia, also Aus­schluss in Uneh­ren. Wei­ter…