„Stoppt die Rechten“ bietet das größte kostenlos zugängliche Online-Archiv Österreichs zum Thema „Rechtsextremismus“.

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Die alten und neuen Nazis der „Europäischen Aktion“

„pro­fil“ und „Der Stan­dard“ bericht­en heute über eine Anklageschrift, die brisant ist: Dem­nächst kön­nten nach langjähri­gen Ermit­tlun­gen fünf mut­maßliche Mit­glieder der „Europäis­chen Aktion“ (EA) vor Gericht ste­hen. Der Vor­wurf: Hochver­rat, die Wieder­her­stel­lung nation­al­sozial­is­tis­ch­er Organ­i­sa­tio­nen und die Ein­bindung Öster­re­ichs in ein zu errich­t­en­des Großdeutsches Reich. Aus diesem Anlass hier die Zusam­men­fas­sung dessen, was wir über die „EA“ Ende August 2018 gewusst haben. Weit­er…

Der Holocaustleugner in „Zur Zeit“

Was kön­nte die offene Parteinahme für den Anti­demokrat­en Don­ald Trump noch vul­gär­er machen? Man kön­nte sie zum Beispiel von einem Holo­caustleugn­er vor­tra­gen lassen! Mölz­ers pressege­fördertes Blatt „Zur Zeit“ macht es vor. Weit­er…

Der Christchurch-Report: Was Österreich lernen könnte

Um’s pro­vokant zu machen: Was haben der Atten­täter von Christchurch und die FPÖ gemein­sam? Die Antwort fällt ger­ade dieser Tage leicht: Es ist die Unter­stützung der Iden­titären. Die ist laut einem – in mehrfach­er Hin­sicht – bemerkenswerten Bericht zum Atten­tat in Christchurch bre­it­er aus­ge­fall­en als bish­er bekan­nt. Neusee­lands Umgang mit Christchurch und der Bericht zeigen: Öster­re­ich kön­nte einiges daraus ler­nen. Weit­er…

Rumänien hat eine neue rechtsextreme Partei im Parlament

Mehr als 18 Mil­lio­nen Men­schen waren in Rumänien bei den Par­la­mentswahlen am 6. Dezem­ber wahlberechtigt, aber schmale sechs Mil­lio­nen gin­gen zu den Urnen, wo sie fast nur zwis­chen kon­ser­v­a­tiv­en, kor­rupten und nation­al­is­tis­chen Parteien und Poli­tik­ern wählen kon­nten. Bei einem der­art uner­freulichen Ange­bot war es dann keine Über­raschung mehr, dass rund neun Prozent die unap­peti­tlich­ste Vari­ante, die recht­sex­treme Gold-Partei (AUR), wählten. Weit­er…

Wochenschau KW 49/20

Während in Vorarl­berg ein „geschichtsin­ter­essiert­er“ Samm­ler von NS-Pro­pa­gan­da­ma­te­r­i­al neben ein­er bed­ingten Haft­strafe auch noch eine empfind­liche Geld­strafe erhielt, kamen ein Niederöster­re­ich­er und ein Salzburg­er glimpflich­er davon. Wirk­lich in die Haft kön­nte jedoch ein Wiener wan­dern, der es lustig fand, sein WLAN-Net­zw­erk mit Namen wie „Gestapo-88“ zu betiteln. Der OGH bestätige nun den Schuld­spruch aus der ersten Instanz. Gle­ich zwei Gedenkstät­ten-Schän­dun­gen gab’s gestern in Wien. In einem Fall ist klar, wer die Täter waren. Weit­er…

Videotipp: Die Politik mit der Angst

Die Sprach­wis­senschaf­terin Ruth Wodak hat ihr 2016 erschienenes, viel beachtetes Buch „Poli­tik mit der Angst. Zur Wirkung recht­spop­ulis­tis­ch­er Diskurse“ über­ar­beit­et und aktu­al­isiert. Wie sie die Entwick­lun­gen auch mit Blick auf das beson­dere Krisen­jahr 2020 sieht und beurteilt, führt sie im Gespräch mit dem His­torik­er Philipp Blom aus. Weit­er…

Wiener Akademikerbund (Teil 4): Der wissenschaftliche Direktor des Hirngespinstes

Mit der Ide­olo­gie und eini­gen Vor­tra­gen­den des Wiener Akademiker­bun­des (WAB) haben wir uns schon in den bish­eri­gen Beiträ­gen auseinan­derge­set­zt. Aber wer sind die Per­so­n­en, die den Vere­in repräsen­tieren, die die Öffentlichkeit­sar­beit machen, die Vor­tra­gen­den ein­laden, als Red­ner des WAB bei recht­sex­tremen Kundge­bun­gen auftreten? Das Vere­in­sreg­is­ter gibt da nur bed­ingt Auskun­ft, denn die Per­son, die den WAB nicht nur repräsen­tiert, son­dern auch betreibt, wird da nicht genan­nt: Chris­t­ian Zeitz. Weit­er…

Wiener Akademikerbund (Teil 3): Holocaustleugner, Rechtsextreme und der Verfassungsschutzchef als Vortragende

In zwei Beiträ­gen haben wir uns bish­er mit dem Wiener Akademiker­bund (WAB) beschäftigt. Unmit­tel­bar­er Anlass: eine öffentlich angekündigte Ver­anstal­tung mit 50–70 Besucher*innen während des Lock­down. Einige ide­ol­o­gis­che Bestandteile dessen, was der WAB über seine Web­site und den Face­book-Auftritt so ver­bre­it­et, haben wir im zweit­en Teil charak­ter­isiert. Jet­zt wid­men wir uns den Vorträ­gen beim WAB: Da dür­fen näm­lich nicht nur Coro­naleugn­er, son­dern auch Kli­mawan­delleugn­er, Holo­caustleugn­er und andere Recht­sex­treme auftreten. Und zum Drüber­streuen auch ein Ver­fas­sungss­chutzchef! Weit­er…

Die Identitären und der blaue Eiertanz

Ein Anlass­bericht des BVT führte eine lange Liste von Delik­ten auf, die Mit­gliedern der Iden­titären zuzuschreiben waren. Knapp danach, im Mai 2019, wur­den die Verbindun­gen zwis­chen Mar­tin Sell­ner und dem Atten­täter von Christchurch bekan­nt. Mit der dama­li­gen Dis­tanzierung der FPÖ von den Iden­titären soll nun aber Schluss sein, wie der blaue Gen­er­alsekretär Michael Schnedlitz in dün­ner Luft hin­aus­posaunte. Das bringt Nor­bert Hofer etwas in die Bre­douille. Oder auch nicht. Weit­er…

Wochenschau KW 48/20

Ein alter Bekan­nter stand wieder ein­mal vor Gericht: Mario A., sein­erzeit im „Alpen-Donau“-Umfeld und in der neon­azis­tis­chen Nationalen Volkspartei unter­wegs, kassierte erneut vier Jahre wegen Wieder­betä­ti­gung. In Favoriten hat sich das aus zwei Män­nern beste­hende Team Stra­che gle­ich einen Tag nach der Angelobung hal­biert, und dem FPÖ-Nation­al­ratsab­ge­ord­neten Hafe­neck­er haben ein Schnitzerl und ein Bier eine Anzeige einge­bracht. Weit­er…

Der III. Weg: Kleinpartei mit Neonazis und Österreichanschluss

„Ihr recht­sex­trem­istis­ch­er bis neon­azis­tis­ch­er Charak­ter ist ein­deutig fest­stell­bar“, schreibt der deutsche Ver­fas­sungss­chutz Baden-Würt­tem­berg über die 2013 gegrün­dete Partei „Der III. Weg“, als „Auf­fang­beck­en für Ange­hörige der neon­azis­tis­chen Szene“ beze­ich­net sie der deutsche Ver­fas­sungss­chutz. Sie hat auch Verbindun­gen nach Öster­re­ich. Weit­er…

Wiener Akademikerbund (Teil 2): Coronaleugner, homophob, antisemitisch und islamfeindlich

Der Wiener Akademiker­bund (WAB), der vor weni­gen Tagen medi­ale Aufmerk­samkeit erlangt hat, weil er trotz Lock­down in seine Räum­lichkeit­en in der Schlös­sel­gasse zu einem öffentlichen Vor­trag ein­ge­laden hat, wird üblicher­weise als eine etwas rechte, kon­ser­v­a­tive Organ­i­sa­tion eingeschätzt. Blickt man etwas genauer hin, dann wird man fest­stellen, dass sich der WAB – nicht nur wegen sein­er Nähe zur FPÖ – mit­tler­weile ganz recht­saußen posi­tion­iert hat. Weit­er…

Wiener Akademikerbund (Teil 1): Vortragserlebnis der Sonderklasse?

Deal! Wenn sich 50 bis 70 Per­so­n­en während des Lock­down zu einem Vor­trag beim recht­en Wiener Akademiker­bund tre­f­fen – auf engem Raum, ohne Masken, ohne Abstands­ge­bot –, dann gibt es höch­stens eine Anzeige. Eine! Vielle­icht! Wobei das Attrib­ut „rechts“ beim Wiener Akademiker­bund schon ziem­lich ver­harm­losend wäre. Was wir son­st noch über diesen Vere­in her­aus­ge­fun­den haben, bericht­en wir hier in Etap­pen. Weit­er…

Verteilungskämpfe im Wiener Dritten Lager

Nach­dem von den bish­eri­gen Man­dat­en der FPÖ Wien nur mehr ein Bruchteil geblieben ist und die Allianz der Stra­che-Groupies den Einzug in den Gemein­der­at deut­lich ver­passt hat, mussten wenige bezahlte Posten und Pöstchen unter vie­len verteilt wer­den. Erwartungs­gemäß sind Verteilungskämpfe aus­ge­brochen. Weit­er…

Wochenschau KW 47/20

Ein Kärnt­ner Polizist, der Öster­re­ich im Lock­down für „Jugos“ sper­ren will, hat nun Schwierigkeit­en mit seinem Dien­st­ge­ber und auch mit der Staat­san­waltschaft. Aus­führlich­er beschäfti­gen wir uns ret­ro­spek­tiv mit dem recht­sex­tremen Auf­marsch am Kahlen­berg, der 2020 mit einem paramil­itärischem Ord­nungs­di­enst aus der Slowakei abge­hal­ten wurde. Die SPÖ-Abge­ord­nete Sabine Schatz hat dazu eine par­la­men­tarische Anfrage gestellt, die aber weit­ge­hend ohne Antworten geblieben ist. Weit­er…