„Stoppt die Rechten“ bietet das größte frei zugängliche Online-Archiv Österreichs zum Thema „Rechtsextremismus“.

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FPÖ/THC in Wien: Das Duell der blauen Scheinriesen

298 von insgesamt 1.144 Mandaten konnte die FPÖ bei den letzten Wiener Bezirksvertretungswahlen 2015 für sich verbuchen. Das wird die FPÖ bei der Wahl im Oktober mit Sicherheit nicht schaffen, denn aus ihren eigenen Reihen entstand ihr durch die Kandidatur des Team HC (THC) mit dem Ex Parteivorsitzenden Strache eine nicht unwichtige Konkurrenz. Beide Parteien schicken jede Menge KandidatInnen ins Rennen. Aber einiges spricht dafür, dass sich beide blauen Parteien künstlich aufblähen, um Eindruck zu schinden. Weiter…

Wochenschau KW 38/20

Gleich drei Anzeigen waren Thema der letzten Woche: Eine wegen einer Morddrohung gegen den Kärntner Landeshauptmann Kaiser und seine Familie, eine des BSA gegen die Wiener FPÖ und eine gegen den steirischen FPÖ-Vizeklubobmann Hermann. Letztere ist bereits entschieden – mit einem erstaunlichen Verständnis von Grundprinzipien unserer Demokratie. Weiter…

Küssel, Corona und ein Waffenlager

Bemerkenswert: Während gestern ein Waffenlager samt Nazi-Devotionalien aufgeflogen ist, zeigen sich Küssels Kameraden offen auf den Veranstaltungen der Corona-Leugner-Szene. Gestern erstmals dabei war auch Gottfried Küssel selbst. Und das Waffenlager befand sich quasi um die Ecke von Küssels (ehemaligen) Hauptquartier. Weiter…

Rechtsextreme Zerreißer und Zerrissene

Es war eine gespenstische Szene, als bei der Kundgebung der Corona-„Querdenker“ am 5. September in Wien auf offener Bühne eine Regenbogenflagge zerrissen wurde – verbunden mit dem Hinweis, dass es sich um ein Symbol der Pädophilen handle. Wenige Tage darauf durfte die Frau, die dabei federführend war, in einem ebenso gespenstisch anmutenden Pressegespräch mit dem Protagonisten der rechtsextremen „Corona-Querfront“, Dr. Harald Schmidt, ihre Gründe für das Zerreißen der Regenbogenflagge noch einmal darlegen. Mittlerweile hat es auch die „Querdenker“ zerrissen. Weiter…

Ver-QuerdenkerInnen ohne Friede, Freude, Eierkuchen

Bei den Ver-QuerdenkerInnen gärt es: Das Zerreissen der Regenbogenfahne auf offener Bühne samt Geplärre der Jennifer Klauninger (alias Jenny Klaus) hat zwar bei der Veranstaltung durchaus zu viel Beifall geführt, aber insgesamt doch einigen Gegenwind ausgelöst. Jetzt weiß man nicht so genau, wer rausgeschmissen wird oder nicht. Weiter…

Wochenschau KW 37/20

Die FPÖ schäumt wieder einmal, weil „eine dubiose Ansammlung von FPÖ-Hassern“ (blauer O-Ton) den steirischen Vizeklubobmann Hermann angezeigt und die Staatsanwaltschaft nun die Aufhebung von dessen parlamentarischer Immunität beantragt hat. Der Betreiber der Hetzseite „Hartgeld“ ist verhaftet worden, aber seine Seite ist inklusive Morddrohungen u.a. gegen Justizministerin Zadić nicht nur noch immer online, sondern wird weiter mit Einträgen versorgt. Weiter…

Lisa Eckhart & die Humorlosigkeit

Sie wird im ORF als „Satirikerin“ angekündigt, Lisa Eckhart, die bereits zuvor durch antisemitische Ausfälle aufgefallen ist. Viele finden bei Eckhart die Satire nicht, dafür aber plumpen, zynischen Antisemitismus. Und: Die Juden sind selbst schuld! Weiter…

Wochenschau KW 36/20

Schützenhilfe aus Deutschland holte sich die heimische Pandemieleugnerszene für eine Kundgebung in Wien und Graz. Zumindest die Erstere wird juristische Nachspiele haben. Keine Woche ohne Wiederbetätigung(en), diesmal allerdings hervorstechend ein Kärntner FPÖ-Gemeinderat, in dessen Haus sich eine NS-Devotionaliensammlung befand und möglicherweise noch immer befindet. Weiter…

WE, das Idol der rechtsextremen Prepper

Seit mehr als 10 Jahren betreibt der Wiener Walter E. (68) das Portal hartgeld.com, setzt von dort täglich Dutzende Hass- und Drohbotschaften der widerlichsten Sorte ab. In der Welt der rechtsextremen Verschwörer und Prepper ist Walter E. ein Idol – bis hin zu den Mitgliedern der eindeutig rechtsextremen „Nordkreuz“-Gruppe in Norddeutschland. Jahrelang wurde das Treiben von Walter E., der auf seinem Portal zumeist mit dem Kürzel WE postet, von den Behörden ignoriert. Jetzt könnte es für ihn eng werden. Weiter…

Nepp mit zwei blauen Augen

Das waren wohl 15 harte Minuten für Dominik Nepp, als er am 1. September in der ZiB 2 von Armin Wolf befragt wurde. Twitter war sich ziemlich einig: Das Interview hatte Unterhaltungswert. Und Nepp musste den Küniglberg mit zwei blauen Augen verlassen. Weiter…