„Stoppt die Rechten“ bietet das größte kostenlos zugängliche Online-Archiv Österreichs zum Thema „Rechtsextremismus“.

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ORF-Skinhead-Reportage: Gutachter findet keine Manipulation am Band

Ein Arti­kel von derstandard.at:

Auch APA hat nun Gut­ach­ten, bestä­tigt STAN­DARD-Bericht von August: Simu­la­ti­on von Auf­nah­me­vor­gän­gen am Schnitt­platz „nicht sehr wahr­schein­lich” — Auch kei­ne Mani­pu­la­ti­on an der Ton­spur gefun­den — ORF-Redak­teurs­rat für Stra­ches Auslieferung

Wien — Der ORF erhält im Kon­flikt mit FPÖ-Chef Heinz-Chris­ti­an Stra­che Rücken­de­ckung vom Gerichts­gut­ach­ten, aus dem nun auch die APA zitiert. DER STANDARD berich­te­te davon Mit­te August. Der noch von der Staats­an­walt­schaft bestell­te Sach­ver­stän­di­ge hat die von Stra­che behaup­te­te Band­ma­ni­pu­la­ti­on nach einem ORF-Dreh mit zwei Skin­heads bei einer Par­tei­ver­an­stal­tung nicht fin­den kön­nen. Dies aller­dings bei „gro­ber” Unter­su­chung, steht im Gut­ach­ten. Wei­ter…

Steiermark: Rechtsextremes Treffen auf der Pack

Redak­tio­nel­le Richtigstellung

Wie der „Stan­dard“ in sei­ner online-Aus­ga­be berich­tet, fin­det die­se Woche ein Tref­fen von Rechts­extre­men aus Öster­reich und Deutsch­land auf der Pack statt. Orga­ni­siert wird die­ses Tref­fen von Jan Acker­mei­er, par­la­men­ta­ri­scher Mit­ar­bei­ter von Harald Ste­fan (FPÖ, Bur­schen­schaft Olym­pia). Acker­mei­er ist nicht nur Mit­ar­bei­ter von Ste­fan, son­dern auch des „Eck­art“, in dem er sich schon bit­ter über die feh­len­de Ein­heit der Deut­schen beklag­te (DÖW). Wei­ter…

Burschenschaften: Das Säbelwetzen hat begonnen

Lang­sam kommt Bewe­gung in die Bude(n)! Die Bur­schen­schaft Sile­sia, die inner­halb der rech­ten Deut­schen Bur­schen­schaf­ten der noch weit rech­te­ren Bur­schen­schaft­li­chen Gemein­schaft ange­hört, ist noch immer mit den Auf­räum­ar­bei­ten nach ihrem tur­bu­len­ten Fest im Puff beschäf­tigt. Hubert Keyl, Sile­se und Refe­rent von Mar­tin Graf (Bur­schen­schaft Olym­pia und Drit­ter Prä­si­dent des Natio­nal­ra­tes) wur­de, wie „pro­fil“ (Nr. 38, 20.9.2010) berich­tet, von einem Schieds­ge­richt der Bur­schen­schaft aus­ge­schlos­sen. Der Schieds­spruch lau­te­te: Dimis­sio cum infa­mia, also Aus­schluss in Uneh­ren. Wei­ter…

Desselbrunn(OÖ) : Neonazis feiern ungestört – BH schläft anscheinend!

Wie die Tages­zei­tung „Öster­reich“ in ihrer OÖ-Aus­ga­be vom 14.9.2010 berich­tet, geht das Trei­ben der Neo­na­zis vom „Objekt 21“ mun­ter wei­ter. „Öster­reich“ ver­öf­fent­lich­te ein Foto, auf dem der mehr­fa­che Wie­der­be­tä­ti­ger Jür­gen W. mit einem Nazi-T-Shirt „Uni­ver­si­ty Ausch­witz“, gegrün­det 1941, dar­un­ter: „Gene­tik, Eth­no­lo­gie, End­lö­sung“ zu sehen ist. Allein das Tra­gen die­ses T‑Shirts recht­fer­tigt ein neu­es Wie­der­be­tä­ti­gungs­ver­fah­ren. Wei­ter…

Verschleppte Verfahren

Maut­hau­sen-Komi­tee, Anti­fa SPÖ, Grü­ne und KPÖ haben schon im Som­mer 2010 die Ver­schlep­pung der Straf­ver­fah­ren gegen die NVP und die „Bun­ten“ in Wels kri­ti­siert. Die „Bun­ten“ des Lud­wig Rein­th­a­ler aus Wels, eine poli­ti­sche Far­ben­mi­schung aus Braun­tö­nen, haben nach dem Erkennt­nis des Ver­fas­sungs­ge­richts­hofs, wonach ihre Nicht­zu­las­sung zu den Gemein­de­rats­wah­len durch die Wahl­be­hör­de recht­mä­ßig war, zwar das Ende ihrer poli­ti­schen Tätig­keit ver­kün­det, wer­ken aber wei­ter. Wei­ter…

Bundesheer schult RFJ

Das auch noch! Wie aus einer Anfra­ge von Peter Pilz an das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um her­vor­geht, wur­den am Som­mer­la­ger des Rings Frei­heit­li­cher Jugend (RFJ) Offi­zie­re und Unter­of­fi­zie­re des Bun­des­hee­res ein­ge­setzt, um die blau­en Jung­ka­me­ra­den z.B. in „Lager­dy­na­mik, Lager­feu­er, Gesang, Lied­gut etc.“ zu dril­len. Wei­ter…

Neunkirchen: Blauer Polizist unter NS- Verdacht

Diet­mar Ger­hartl, Gemein­de­rat in Neun­kir­chen, legt der­zeit wenig Wert auf öffent­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on: Sei­ne per­sön­li­che Sei­te auf Face­book zeigt nur mehr sein Pro­fil­fo­to und HC Stra­che. Der dürf­te noch immer der Lieb­lings­pol­ti­ker des blau­en Poli­zis­ten sein. Wei­ter…

Ein Kindertrainer mit rechtsextremer Vergangenheit

http://derstandard.at/1282979513343/Niederoesterreich-Ein-Kindertrainer-mit-rechtsextremer-Vergangenheit

Fuß­ball­ver­ein hat damit „kein Pro­blem”, Eltern wur­den angeb­lich informiert

Die „erfun­de­nen Ver­bre­chen” von Nazi-Deutsch­land, die nur auf „Lug und Trug” basie­ren, brach­ten ihn vor Gericht. Und sorg­ten dafür, das Hein­rich N. (Name geän­dert, Anm.) im Jahr 2004 wegen natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Wie­der­be­tä­ti­gung zu zwei Mona­ten beding­ter Haft ver­ur­teilt wor­den ist. Die Stra­fe ist ver­jährt — und heu­te bringt Hein­rich N. Kin­der am Ran­de von Wien das Fuß­ball­spie­len bei. Wei­ter auf derstandard.at

88 Fragen, wenige Antworten zu Alpen-Donau

Nur das Aller­not­wen­digs­te ließ sich BM Fek­ter bei ihren Ant­wor­ten auf die par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge zu Alpen-Donau her­aus­pres­sen. Immer­hin wis­sen wir jetzt, dass anschei­nend doch ermit­telt wird und zwar wegen des Ver­dachts der Ver­bre­chen nach dem Ver­bots­ge­setz, wegen gefähr­li­cher Dro­hung und Ver­het­zung. Auch wur­den Berich­te an diver­se Staats­an­walt­schaf­ten über­mit­telt, wobei uns zumin­dest die Staats­an­walt­schaft für Linz bzw. Wels schmerz­lich feh­len. Wei­ter…

Anschläge auf Einrichtungen für AsylwerberInnen und MigrantInnen häufen sich

Der Spreng­stoff­an­schlag auf das Asyl­heim der Cari­tas in Graz war offen­bar nicht der ers­te auf die­ses Heim. Die Unter­kunft, die im Jahr 2006 eröff­net und zunächst nur für männ­li­che Asyl­wer­ber geführt wur­de, soll schon ein­mal Ziel eines Anschlags gewe­sen sein. Dies­mal wur­de er aller­dings mit­tels Spreng­stoff aus­ge­führt. Das Kli­ma rund um den Anschlag war seit Wochen geprägt durch die het­ze­ri­schen Atta­cken der FPÖ auf Mus­li­me („Moschee-Baba-Spiel“) im lau­fen­den stei­ri­schen Land­tag­wahl­kampf. Wei­ter…

Graz: Sprengstoffanschlag auf Asylheim

In der Nacht auf Sams­tag, den 11. Sep­tem­ber 2010, ver­üb­ten Unbe­kann­te ein Spreng­stoff­an­schlag auf ein Gra­zer Asyl­wer­be­rIn­nen­heim der Cari­tas. Dabei wur­de die Ein­gangs­tür schwer beschä­digt. Ermitt­lun­gen des her­bei geru­fe­nen Lan­des­amts für Ver­fas­sungs­schutz und Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung erga­ben, dass die Schä­den durch einen Spreng­kör­per ver­ur­sacht wurden.

Sie­he: Spreng­stoff­an­schlag auf Asylheim