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Suchergebnis zu: Objekt 21

Warum das Heeresgeschichtliche Museum kein Museum ist

„Verk­lärung von Monar­chie, Ver­harm­lo­sung von Faschis­mus und Nazis­mus sowie Offen­heit für Recht­sex­trem­is­mus“ – ein ver­nich­t­en­des Urteil des Filmemach­ers Nils Olger über das Heeres­geschichtliche Muse­um (HGM) in Wien, das er in einem Gespräch mit Ele­na Mess­ner im „Augustin“ äußert. Weit­er…

Wochenschau KW 47/19

Ekel­hafte, als „Witz“ ver­brämte Nazi-Chats kur­sieren offen­bar wieder ein­mal an ein­er Uni, konkret an der Physik-Fakultät der Uni Wien. Witzig ist daran nichts, die Screen­shots offen­baren nur Wider­lich­es. Die FPÖ muss wieder ein­mal zahlen, dies­mal an einen ORF-Jour­nal­is­ten, an dem sich der blaue Ex-Medi­en­sprech­er Jenewein in ein­er Presseaussendung abgear­beit­et hat­te. In Tirol kämpft ein deutsch­er Urlauber gegen ein Hotel, in dessen Lob­by Bilder eines Sol­dat­en in NS-Uni­form zu bewun­dern waren. Er machte das via Inter­net pub­lik und wurde prompt geklagt. Und der ehe­ma­lige Obmann der FPÖ-Loos­dorf, dessen Video mit Hit­ler­gruß in der vor­let­zten Woche die Runde machte, erk­lärt sich in einem Inter­view: „Ich kann mich gar nicht mehr erin­nern.“ Weit­er…

Halle/Saale: Die Türe hielt

Noch ist vieles unklar bei den Attack­en von Halle und Lands­berg. Gab es mehrere Täter oder doch nur einen, wie die Polizei zulet­zt behauptete? Deut­lich leucht­en aber die recht­sex­tremen Motive des oder der Täter aus Ablauf und Zie­len der Attack­en her­vor. Auch die Gen­er­al­bun­de­san­waltschaft ist sich mit­tler­weile sich­er. Als Täter und mut­maßlich­er Mörder von zwei Per­so­n­en wurde mit­tler­weile Stephan B. (27) ver­haftet. Die feste, geschlossene Tür der Syn­a­goge von Halle hat ein Mas­sak­er ver­hin­dert. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 4: Eine Panzerschau mit NS-Reliquien

Sie wird als Fam­i­lien­event bewor­ben, die alljährlich stat­tfind­ende Show „Auf Rädern und Ket­ten“. Panz­er und andere mil­itärische Gefährte wer­den ins Freie gerollt und dem Pub­likum haut­nah präsen­tiert. Verkauf­sstände von Pri­vat­per­so­n­en und –fir­men umrah­men die Ver­anstal­tung, es ist eine Art von Mil­itärkirtag, an dem neben aller­lei Mil­i­taria-Schrott haufen­weise NS-Reliquien feil­ge­boten wer­den. Das unter den Augen des ver­ant­wortlichen HGM-Angestell­ten. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 1: Das HGM als identitäre Projektionsfläche

Das Heeres­geschichtliche Muse­um (HGM) ist nicht nur der älteste Muse­ums­bau Wiens, son­dern auch das let­zte Muse­um Öster­re­ichs, das von einem Bun­desmin­is­teri­um (Vertei­di­gung) geleit­et wird. Diese direk­te Ver­ankerung im Staat­sap­pa­rat gibt der Frage danach, wie dort Geschichte ver­mit­telt wird, ein beson­deres Gewicht. Trotz dieser sen­si­blen öffentlichen Stel­lung find­et im HGM eine zutief­st rück­wärts­ge­wandte Geschichtsver­mit­tlung statt, die von Helden­verehrung und Monar­chiev­erk­lärung mitunter bis hin zu ein­er Offen­heit für Recht­sex­trem­is­mus und Geschicht­sre­vi­sion­is­mus reicht. Kein Wun­der, dass Mar­tin Sell­ner vom HGM als iden­titäre Pro­jek­tions­fläche schwärmt – und auch der Atten­täter von Christchurch sich dort aufge­hal­ten hat. Weit­er…

Rechtsextreme Todeslisten und Morddrohungen (Teil 1)

Bis vor kurzem wurde von den Ermit­tlungs­be­hör­den ver­bre­it­et, dass die Namensliste mit poli­tis­chen Gegner_innen, die bei der recht­sex­tremen Prep­per-Gruppe „Nord­kreuz“ gefun­den wurde, keine Todesliste sei. Recherchen ergaben jet­zt, dass die Recht­sex­tremen rund 200 Leichen­säcke und Ätzkalk bestellen woll­ten. Das erin­nert an den „Breivik von Traun“, Johann Neumüller, der für die vie­len „Aus­län­der“, die er ermor­den wollte, schon selb­st beschriftete Schilder vor­bere­it­et hat­te, die er auf ihre Leichen leg­en wollte. Weit­er…

Straches Think Tank-Leiter Grischany: Kommt der echte Faschismus?

Ein von außen kom­mender Experte, so wurde er seit­ens der FPÖ präsen­tiert. Zuerst ein­mal als Mit­glied der FPÖ His­torik­erkom­mis­sion, dann, im Feb­ru­ar 2019, als Leit­er von Stra­ches „Denkw­erk­statt“, die in seinem Min­is­teri­um ange­siedelt ist. Thomas Grischany heißt der Mann, aber so außen­ste­hend ist er nicht, wie unsere Recherchen zeigen. Doch warum ver­schweigt die FPÖ ein wesentlich­es Detail von Grischanys beru­flich­er Biogra­phie? Weit­er…

Wochenschau KW 15/19

Weit­ere Leaks aus den BVT-Papieren zu den Iden­titären und eine Razz­ia, die Neon­azis rund um das Blood & Hon­our-Milieu betrof­fen hat­te, waren die medi­alen Recht­sex­trem­is­mus-Aufreger der let­zten Woche. Darüber wer­den wir in Fol­ge­beiträ­gen bericht­en. Abseits davon fassen wir drei Wieder­betä­ti­gung­sprozesse zusam­men, einen wegen Ver­het­zung und eine NS-Schmier­erei. Ein ehe­ma­liges RFS-Mit­glied ste­ht nun ein zweites Mal vor Gericht. Dazu zwei „Einzelfälle“ aus der FPÖ: Stra­che bei einem Burschen­schafterkom­mers in der Hof­burg und Udo Land­bauer, der auf Insta­gram dem Account „antizion03“ fol­gte. Bonus: Das Neon­azi-Piep der Woche. Weit­er…

Wochenschau KW 47

Das Urteil im Salzburg­er Prozess gegen jene 14 Dinamo Zagreb-Fans, die unver­hohlen ihre Sym­pa­thie zum faschis­tis­chen Ustaša-Regime zum Aus­druck gebracht hat­ten, ist bemerkenswert. Es bedeutet, dass erst­mals in Öster­re­ich Sym­bole des Ustaša-Staates mit jenen des Nation­al­sozial­is­mus strafrechtlich gle­ichgestellt wur­den. Augen­reiben verur­sachte die Mel­dung, dass das OLG Wien einen Gutachter auf­grund sein­er beru­flichen Tätigkeit im DÖW abgelehnt hat. „Das rechte Wort der Woche“ hat let­zten Mon­tag in der ZIB 2 Bil­dungs- und Wis­senschaftsmin­is­ter Heinz Faß­mann gesprochen. Weit­er…

Wochenschau KW 38

Gle­ich zwei braune Torten haben wir dies­mal in der Wochen­schau, ein­mal in Niederöster­re­ich geback­en, wofür es eine Verurteilung set­zte und ein­mal in Salzburg am Wallersee, dort zumin­d­est gerüchteweise. Ein Kärnt­ner feierte am 20. April 2017 „Onkel Adis“ Geburt­stag allzu aus­ge­lassen und wan­dert ob sein­er braunen Lei­den­schaft nun nach sein­er zweit­en Verurteilung ins Gefäng­nis. Auch ein amts­bekan­nter Brau­nauer Neon­azi zeigt sich ziem­lich lern­re­sistent und wurde nicht zum ersten Mal wegen Wieder­betä­ti­gung verurteilt. Richard P., der wegen ein­er mut­maßlichen Beteili­gung bei „alpen-donau.info“ angeklagt war, wurde freige­sprichen. Ein eige­nar­tiges Finanzge­baren bei der Tirol­er Frei­heitlichen Bauern­schaft, der Schul­ka­len­der des RFJ Oberöster­re­ich und die neuen Agen­den des Amstet­tner Stad­trats Weber ergänzen die Rückschau auf die let­zte Woche.
Und wir haben eine neue wöchentliche Rubrik: Das rechte Wort der Woche. Eine „Ausze­ich­nung“, die dies­mal gle­ich Bun­deskan­zler Kurz abräumt. Weit­er…