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Videotipp: „Burschenschaft Germania: Heimat für Rechtsextreme?“

Das Frageze­ichen im Titel des Beitrags des deutschen TV-Mag­a­zins „Fakt“ „Burschen­schaft Ger­ma­nia: Heimat für Recht­sex­treme?“ erübrigt sich bere­its angesichts der Ergeb­nisse ein­er Recherche der antifaschis­tis­chen Ini­tia­tive Isa-recht­saußen in Koop­er­a­tion mit der taz, die im Juni 2020 veröf­fentlicht wor­den war. Im Visi­er: Mit­glieder ein­er Prep­per-Gruppe, die sich ab 2015 auf einen Tag X vor­bere­it­et hat­ten. Im Zen­trum: Mit­glieder der Burschen­schaft Ger­ma­nia Leipzig.  Weit­er…

Doku-Tipp: Rechts und Radikal — Warum gerade im Osten?

Wer ver­ste­hen will, warum ger­ade in den Bun­deslän­dern der ehe­ma­li­gen DDR Recht­sex­treme und Neon­azis so stark präsent sind, sollte sich die Doku „Rechts und Radikal“ anse­hen. Es ist die Geschichte der in der DDR zu wenig aufgear­beit­eten NS-Ver­gan­gen­heit, ein­er Igno­ranz, weil nicht war, was nicht sein durfte. Die Wiedervere­ini­gung wirk­te als Tur­bo, denn sie „funk­tion­ierte nir­gends so gut wie bei den Neon­azis“. Weit­er…

Videotipps: Hinter den Kulissen der Corona-Leugner*innen

„Mon­i­tor“ ist ein generell über­aus sehenswertes Polit-Mag­a­zin des WDR, das sich der kri­tis­chen Aufk­lärung von Hin­ter­grün­den – vielfach in inves­tiga­tiv­er Form – ver­schrieben hat. Immer wieder blick­te „Mon­i­tor“ in den let­zten Monat­en auch hin­ter die Kulis­sen der Corona-Leugner*innen-Szene. Hier zwei Berichte, ein­er aus Bautzen und der andere nach der Demon­stra­tion in Berlin (29.8.20), im Zuge der­er ein Ver­such stat­tfand, den Reich­stag zu stür­men. Weit­er…

Zurückgeblättert: Verschwörungspaniker, Rechtsextreme und Antisemiten

Immer mehr Medi­en gehen bedauer­licher­weise dazu über, ihre Beiträge nur gegen Bezahlung oder Reg­istrierung zugänglich zu machen. Mit den Auszü­gen aus Inter­views, die in den ver­gan­genen Monat­en zum The­ma Ver­schwörungserzäh­lun­gen und Anti­semitismus in diversen Medi­en geführt wur­den, wollen wir zur Lek­türe anre­gen. Weit­er…

Der Holocaustleugner in „Zur Zeit“

Was kön­nte die offene Parteinahme für den Anti­demokrat­en Don­ald Trump noch vul­gär­er machen? Man kön­nte sie zum Beispiel von einem Holo­caustleugn­er vor­tra­gen lassen! Mölz­ers pressege­fördertes Blatt „Zur Zeit“ macht es vor. Weit­er…

Videotipp: Die Politik mit der Angst

Die Sprach­wis­senschaf­terin Ruth Wodak hat ihr 2016 erschienenes, viel beachtetes Buch „Poli­tik mit der Angst. Zur Wirkung recht­spop­ulis­tis­ch­er Diskurse“ über­ar­beit­et und aktu­al­isiert. Wie sie die Entwick­lun­gen auch mit Blick auf das beson­dere Krisen­jahr 2020 sieht und beurteilt, führt sie im Gespräch mit dem His­torik­er Philipp Blom aus. Weit­er…

Der III. Weg: Kleinpartei mit Neonazis und Österreichanschluss

„Ihr recht­sex­trem­istis­ch­er bis neon­azis­tis­ch­er Charak­ter ist ein­deutig fest­stell­bar“, schreibt der deutsche Ver­fas­sungss­chutz Baden-Würt­tem­berg über die 2013 gegrün­dete Partei „Der III. Weg“, als „Auf­fang­beck­en für Ange­hörige der neon­azis­tis­chen Szene“ beze­ich­net sie der deutsche Ver­fas­sungss­chutz. Sie hat auch Verbindun­gen nach Öster­re­ich. Weit­er…

Zum Tod des Holocaust-Überlebenden Aba Lewit: Menschlich sein!

Aba Lewit ist erst sehr spät – 2014 beim „Fest der Freude“ am Helden­platz – mit seinen Erin­nerun­gen an den Holo­caust, an die Jahre, die er in Konzen­tra­tionslagern erlei­den musste, an die Öffentlichkeit gegan­gen. Viele der Opfer haben es nie getan. Er aber hat­te sich per­sön­lich durch die Dif­famierun­gen in der „Aula“ so betrof­fen gefühlt, dass er neben seinem Engage­ment als Zeitzeuge beschloss, dage­gen vorge­hen zu wollen. Weit­er…

Doku-Tipp: Aussteiger – Ein Ex-Neonazi packt aus

Viel wird nach dem Ter­ro­rat­ten­tat in Wien über Deradikalisierung und dem Ausstieg aus der extremen Szene – in dem Fall aus der islamistis­chen – gere­det. Eine Deradikalisierung ist beim Atten­täter von Wien nicht gelun­gen, aber wer denkt, dass so etwas inner­halb weniger Monate gelin­gen kann, ist auch naiv. Hier eine empfehlenswerte Doku über einen Recht­sex­tremen, dem der Ausstieg aus der Neon­azi-Szene gelun­gen ist: „Aussteiger — Ein Ex-Neon­azi packt aus“ Bemerkenswert­er Satz des Aussteigers: „Wenn man dumm ist, dann weiß man nicht, dass man dumm ist.“

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Steinhauser: Islamismus und Rechtsextremismus – mehr Gemeinsamkeiten als angenommen

Islamis­mus und Recht­sex­trem­is­mus ste­hen sich schein­bar als poli­tis­che Gegen­spiel­er gegenüber: auf der einen Seite Recht­sex­trem­is­mus und Recht­spop­ulis­mus, die den Islamis­mus und dessen Ter­ror instru­men­tal­isieren, um gegen den Islam zu mobil­isieren, auf der anderen Seite der Dschi­hadis­mus, der antimus­lim­is­che Diskri­m­inierungser­fahrun­gen durch die Rechte als ein Rekru­tierungsar­gu­ment ins Tre­f­fen führt, um Jugendlichen zu beweisen, dass ‚der West­en‘ sie per­sön­lich ablehnt. Weit­er…