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Doku-Tipp: Die Neue Rechte – Der Wahn vom homogenen Volk

Die aus­geze­ich­nete TV-Doku­men­ta­tion „Die Neue Rechte – Der Wahn vom homo­ge­nen Volk“ zeigt nicht nur auf, welche Köpfe und Konzepte hin­ter der sog. „Neuen Rechte“ steck­en, son­dern führt sie auch über Analy­sen auf ihren ide­ol­o­gis­chen Kern zurück. Und der liegt, auch wenn es immer wieder Dis­tanzierungsver­suche seit­ens der neurecht­en Akteure und Akteurin­nen gibt, im Nation­al­sozial­is­mus. Weit­er…

Antisemitismus nimmt zu

Die Israelitis­che Kul­tus­ge­meinde (IKG) hat in diesen Tagen ihren Bericht über „Anti­semi­tis­che Vor­fälle 2020“ präsen­tiert und einen Anstieg der Mel­dun­gen um 6,4 Prozent gegenüber dem Vor­jahr doku­men­tiert. Damit ist ein Neg­a­tivreko­rd seit Beginn der Doku­men­ta­tion von Vor­fällen im Jahr 2002 erre­icht. 585 Mel­dun­gen waren „um 585 anti­semi­tis­che Vor­fälle zu viel“, wie IKG-Präsi­dent Oskar Deutsch zutr­e­f­fend bemerk­te. Dabei sind diese reg­istri­erten Vor­fälle nur die Spitze des anti­semi­tis­chen Eis­bergs, der – nach wie vor – eher ein brauner Sumpf ist. Weit­er…

Doku-Tipp: Zwangsimpfung, tödliche Masken, Great Reset — Im Netz der Verschwörer

Die Kom­men­tar­funk­tion auf dem YouTube-Chan­nel des Hes­sis­chen Rund­funks musste geschlossen wer­den – eine nor­male Diskus­sion zur Doku sei nicht möglich gewe­sen. Es sei sog­ar zum „Blitzkrieg“ gegen die TV-Anstalt aufgerufen wor­den, ver­meldet der HR. Der Grund: eine Doku über die Szene der Corona-Verschwörer*innen, in der die Reporter*innen ein halbes Jahr lang recher­chiert haben. Weit­er…

Doku-Tipp: Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam

„Wir haben als Team nach jedem Dreh geweint“, sagt der Regieas­sis­tent ein­er Doku­men­ta­tion, die 1981, 36 Jahre nach Ende des nation­al­sozial­is­tis­chen Ter­ror­regimes, ins deutsche TV kam. Der Regis­seur Karl Frucht­mann, der selb­st Opfer des Holo­caust war, hat­te 60 Über­lebende vor die Kam­era gebeten, die unter dem Titel „Zeu­gen – Aus­sagen zum Mord an einem Volk“ von ihren Erleb­nis­sen in den KZ erzählten. Zusam­men mit der US-Serie „Holo­caust“ markierten Frucht­manns Inter­views einen frühen Meilen­stein der deutschen Erin­nerungskul­tur. Auch jet­zt, 76 Jahre nach der Befreiung vom NS, sind die Auszüge aus den dama­li­gen Inter­views, die in der neuen Doku zu sehen sind, nur schw­er auszuhal­ten. Weit­er…

Dokutipp: Telegram – Drogendealer, Waffenhändler, Urkundenfälscher und Extremisten

Wer regelmäßig in den diversen Telegram-Kanälen der Corona-Leugner*innen mitli­est, wird es bemerkt haben: Die Kanäle und Grup­pen wer­den mehr, der Ton wird rauher, und vor allem mis­chen mehr Recht­sex­treme mit. Die Tak­tik dahin­ter ist klar: Der recht­sex­treme Diskurs soll ein­sick­ern und zur Nor­mal­ität wer­den. Wie ein­fach es ist, via Telegram an Dro­gen- und Waf­fend­eal­er und Extrem­is­ten zu kom­men, zeigt das NDR-Medi­en­magazin „Zapp” mit der Doku „Dro­gen auf Telegram: Mes­sen­ger ohne Gren­zen?”. Weit­er…

Dokutipp: Judenhass. Was hat das mit mir zu tun

Die Doku „Juden­hass. Was hat das mit mir zu tun” zeigt die Ursprünge von Anti­semitismus und seinen Kon­ti­nu­itäten, die ger­ade jet­zt im Zuge der Coro­na-Proteste teil­weise unverblümt, teil­weise verk­lausuliert in erschreck­ender Weise an Boden gewin­nen. Die Doku eignet sich sehr gut für die Bil­dungsar­beit. Weit­er…

Parlamentsrede Ruth Klüger (2011)

Vor zehn Jahren hielt Ruth Klüger (1931–2020), Lit­er­atur­wiss­chen­schaf­terin, Schrift­stel­lerin und Über­lebende der Shoa, anlässlich des Gedenk­tags an die Befreiung vom Nation­al­sozial­is­mus eine Rede im öster­re­ichis­chen Par­la­ment. Der Recht­sex­trem­ist Fred Duswald reagierte mit ein­er Ver­höh­nung und Dif­famierung in der „Aula“. Eine Anzeige war damals noch erfol­g­los. Erst im Jän­ner 2017 wur­den Duswald und die „Aula“ nach ein­er Klage zivil­rechtlich für die Fort­set­zung der Dif­famierung von KZ-Über­leben­den verurteilt. Mit der Wieder­gabe von Ruth Klügers Rede set­zen wir heute, am Inter­na­tionalen Holo­caust-Gedenk­tag, einen bewussten Kon­tra­punkt zu Duswald, zum Neonazismus.
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Deplatforming: Einbruch des digitalen Ökosystems der Hassakteure

Sper­ren von Social Media-Accounts wer­den kon­tro­ver­siell disku­tiert. Auch in Öster­re­ich gin­gen die Mei­n­un­gen zum Rauswurf des US-amerikanis­chen Präsi­den­ten von Twit­ter auseinan­der – dur­chaus auch im links-lib­eralen Lager. Nach­dem YouTube in dieser Woche das Video ein­er Rede von Her­bert Kickl gelöscht hat­te, gin­gen die Diskus­sio­nen heftig weit­er. Manche mein­ten, man habe Kickl damit let­ztlich geholfen. Doch wie wirken Sper­ren von Accounts tat­säch­lich? Weit­er…

Videotipp: „Wie Corona-Kritiker Kinder instrumentalisieren“

Sie sind inzwis­chen massen­haft bei den Aufmärschen der Corona-Leugner*innen dabei: Eltern, die ihre Kinder mitschlep­pen und behaupten, die Inter­essen ihres Nach­wuch­ses zu vertreten. Vielfach mit dem Argu­ment, das Tra­gen von Masken sei für Kinder schädlich, trau­ma­tisierend bzw. sog­ar tödlich. Befeuert wird das durch frei erfun­dene Todes­fälle, die in diversen Foren kur­sieren. Wie das funk­tion­iert, von wem diese dreis­ten Lügen aus­ge­hen, hat „Report Mainz“ im Novem­ber 2020 doku­men­tiert. Weit­er…