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Die Stiftung und der Kommentar zum Stiftungsrecht

Die Schreiber von unzensuriert.at, der Hauspostille von Martin Graf, waren etwas indigniert. Bei der Pressekonferenz von Anwalt Georg Zanger, der die Vertretung von Gertrud Meschar, der Stifterin, übernommen hat, waren sie keine geladenen Gäste und durften nicht ganz vorne sitzen. Vermutlich haben sie deshalb einiges nicht mitbekommen. Weiter…

Kommentar: FPÖ und Rechtsextreme: harmlose „Gewaltoption“?

Ein Kommentar von Harald Walser, auch erschienen im Falter 48/2011 vom 30.11.2011


Die Deutschen! Sie hätten von der rechtsextremen Gefahr doch wissen müssen! Bei ihrem Verfassungsschutz fragt man sich nun, ob er die rechte Szene unterwandert hat oder es nicht umgekehrt war. In Österreich ist alles anders. Bei uns schreiten Biedermänner und Brandstifter Seit´ an Seit´ – hochoffiziell. Weiter…

Kommentar: Graf und sein Isegrim

„Unzensuriert.at“, der Blog von Martin Graf, hat den Poster „Isegrim“ für mehrere Tage „Freiheit für Gottfried Küssel“ fordern lassen. Nach einem Anruf der „Salzburger Nachrichten“ wurde das Posting des vermutlichen Neonazi gelöscht. „Isegrim“ hat sich nicht zum ersten Mal wiederbetätigt. Weiter…

Kommentar: Ermittlungen ohne Grundlage

Es gab anscheinend einen Ermittlungsauftrag des Landesamtes für Verfassungsschutz OÖ, aber keine rechtliche Grundlage. Jedenfalls wurde der Linzer Kriminalpolizist Uwe Sailer polizeilich einvernommen. Weiter…

Kommentar: Alles in Ordnung? Alpen-Nazis mit besten Verbindungen

Das Statement des Pressesprechers des Innenministerium hatte es in sich. Auf Nachfrage der APA bestätigte er, dass ein Mitarbeiter des BVT (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) eine enge familiäre Beziehung zu einem Mitarbeiter von Alpen-Donau hat. Als diese im Sommer 2010 bekannt wurde, wurde der Beamte gebeten, seinen Dienst beim BVT zu beenden und woanders im Innenministerium zu arbeiten. Weiter…

Kommentar: Saure Milch für Türkenhasser

Mehr hat es nicht gebraucht! Die Entscheidung der Niederösterreichischen Molkerei (NÖM), Milchprodukte für den Verkauf in türkischen Läden auch mit SÜT (für Milch) zu kennzeichnen, hat in einschlägigen Kreisen zu einem Sturm im Milchglas geführt. Nazis und Rechtsextreme sind so sauer über die zweisprachige Beschriftung der Milchpackerl, dass sie auf blogs und in diversen Foren zum „Wiederstand“(!) und zum Boykott der NÖM-Milch aufrufen (auch im nazistischen alpen-donau-forum wird über diesen niederträchtigen Anschlag auf die heimische Milchkultur diskutiert). Die nö. Milchbauern und die FPÖ werden aufgerufen, der zweisprachigen Milch ein bitteres Ende zu bereiten. Aber die FPÖ ist noch immer damit beschäftigt, das Blut der WienerInnen von allzu Fremdem zu reinigen. Dabei gibt es auch für sie einen Tipp auf „facebook“: „Den Wahn vom arischen Geblüt heilt eine Kur mit NÖM TÜRK SÜT!“.

Karl Öllinger


Milch/Süt, schmeckt auch genau soBildquelle

derstandard.at: „Süt“ – „Türk-Milch“ der NÖM erhitzt Gemüter