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Das blaue Personalproblem

Die FPÖ hat erwiesenermaßen ein Riesenproblem mit ihrem Personal. Darauf weisen wir immer wieder hin. Nutzt aber nichts – die Blauen hören nicht wirklich auf uns. Nehmen wir als aktuelles Beispiel die FPÖ Gloggnitz. Da musste erst vor wenigen Monaten Gerald Hraball wegen brauner Kommentare seinen Posten als Gemeinderat räumen. Wen nominiert die FPÖ daraufhin gegen unsere ausdrückliche Empfehlung? Wieder so eine. Jetzt ist sie zurückgetreten – oder doch nicht? (mehr …)

Gudenus schreibt lieber nicht mehr

Kaum hat der neue Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus seine Unterstellung gegenüber dem „Kurier“-Fotografen Christandl „mit dem Ausdruck des Bedauerns“ als unwahr zurückgezogen, hat er auf seiner Facebook-Seite schon wieder Flüchtlinge im Visier. Ohne jedes Bedauern arbeitet der Stellvertreter Straches täglich daran, Flüchtlinge systematisch herunterzumachen. Seine Kommentare sind oft derb und hetzerisch, die seiner Follower fast immer. (mehr …)

„Eau de Strache“ stinkt weiter

Im Mai 2015 ging die Seite „Eau de Strache“ online und hat seither 1.048 hetzerische Zitate von ‚Sympathisanten einer Partei‘ dokumentiert. Im Juni wurde die Seite kurzfristig aus dem Netz genommen, nachdem die persönlichen Daten des mutmaßlichen Seitenbetreibers in rechten Foren auftauchten. Ende Juni hatte die Seite mit dem Internet-Unternehmer Kapper und dem grünen EP-Abgeordneten Reimon neue Betreiber gefunden. Jetzt gibt es wieder eine Pause. Warum? (mehr …)

Der seltsame Zeuge (II)

Auf seinem Facebook-Profil gibt er an, seit 1987 als „Kindergärtner & Horterzieher“ beim Jugendamt Wien tätig zu sein. Das kann so nicht stimmen, denn vor 12 Jahren will Wolfgang H., der vom grünen Landesrat Rudi Anschober wegen Verhetzung angezeigt wurde, in einem islamischen Kindergarten tätig gewesen sein und dort eine Broschüre über die Erziehung zum Dschihad bemerkt haben. Der Hinweis auf seinen Arbeitgeber hat aber etliche Menschen, die seine Postings gelesen haben, nachhaltig verstört. (mehr …)

Alles roger?

Sie tut sich etwas schwer, die Zeitschrift „alles roger?“. Trotz Gratislieferung an Haushalte kommt das Medienprodukt nicht wirklich vom Fleck. Die Facebook-Seite von „alles roger?“ wirkt ziemlich trostlos und verlassen und die neue Nr. 5 setzt einfach das Verschwörungsgeschwurbel der vorherigen Ausgaben fort. Kein Zufall, glauben wir, denn Ronnie Seunig, der Herausgeber, hat sich schon 2003 im „Trend“ als Verschwörungs – und Hitlerfan geoutet. (mehr …)

HC Strache: Eine Lüge nach der anderen

Auf seiner Facebook-Seite hat HC Strache ein Video geteilt, das angeblich eine Freudenkundgebung für die Terroranschläge von Paris zeigt, tatsächlich aber eine Cricket-Siegesfeier. Nachdem die Gruppe „Blutgruppe HC Negativ“ auf die Lüge aufmerksam gemacht hatte, löschte Strache seinen Kommentar und den Link zum Video. Heimlich und ohne Entschuldigung. Wenig später stellt er ein neues Video online. Wieder eine Fälschung. (mehr …)

Strache gefällt Steinigung der Regierung

Am Freitag, 13.11. stellte HC Strache auf seiner Facebook-Seite einen Kommentar online, in dem er die Bundesregierung als „peinliche Lachnummer“ bezeichnete. Wenige Minuten später antwortete der blaue Fan Thomas H. mit dem Vorschlag, die Regierung zu steinigen. Kein Scherz, denn Thomas H. verteidigte seine Position auch gegen heftige Kritik. Und Strache? Dem gefiel der Vorschlag von Thomas H. so gut, dass er ihn liked. Ein Software-Fehler, erklärt die FPÖ dem „Standard“.

Vermutlich gibt es nicht viele Länder, in denen ein rechtsextremer Oppositionsführer ungeschoren davonkäme, wenn bekannt wird, dass ihm die Steinigung der Regierung auf Facebook gefällt.

Vermutlich gibt es auch kaum ein anderes Land, in dem ein rechtsextremer Politiker mit der Erklärung, es handle sich um ein unabsichtliches „Like“, weil der Löschbutton direkt neben dem Like-Button liege, durchkommen würde. Da hätten wir doch gerne einen Screenshot dieser merkwürdigen Software gesehen!

Vermutlich gibt es auch kaum ein anderes Land, in dem ein rechtsextremer Parteichef mit der hanebüchenen Erklärung, er persönlich habe damit überhaupt nichts zu tun, sei also nicht verantwortlich für das, was auf seiner Facebook-Seite passiert, durchkommen würde.

In Österreich kann sich ein rechtsextremer Oppositionschef das alles leisten – faktisch ohne Protest . Nicht gut!

Die Früchte des Terrors

Die Toten der schrecklichen Terror-Attentate von Paris sind noch nicht einmal begraben, da werden sie schon instrumentalisiert. Was in einem „Spiegel“-Kommentar am Beispiel des CSU-Ministers Markus Söder für die BRD beschrieben wird, gilt auch für Österreich und HC Strache: die Menschen, die vor dem IS-Terror (auch vor den Fassbomben der syrischen Regierung) nach Europa fliehen, werden zu Verdächtigen erklärt und einmal mehr die Schließung der Grenzen für sie gefordert. Weiter mit Spiegel Online.

Korneuburg/Bruck: „Blöde Schreiberei“ vor Gericht

Vor dem Landesgericht Korneuburg musste sich ein Handwerker (22) aus dem Bezirk Bruck/Leitha wegen Verhetzung verantworten. Noch vor Beginn des Prozesses gab sich der Angeklagte – so die NÖN (11.11.15) in ihrem Bericht – bei seinen Angehörigen sehr selbstbewusst und es fiel dabei die Äußerung von der Bagatelle, wegen der man da vor Gericht stehe. Nach der Verhandlung sah es anders aus. (mehr …)

Strache und sein Info-Nazi

Schlecht wird ihm, wenn er bedenkt, was einem die Medien bewusst verschweigen, postete der HC Strache am 25. Oktober auf seiner Facebook-Seite und teilte darunter Fotos, die ein Thomas W. am 6. September online gestellt hat. Warum teilt Strache Fotos , die schon etliche Wochen alt sind? Und wer bitte ist der Thomas W., von dem der Strache bedenkenlos Fotos übernimmt? Schlecht wird einem, wenn man die Antworten auf diese Fragen weiß! (mehr …)