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Eisenstadt: Geldstrafe für Hetze

48 Jah­re ist er alt, der Het­zer, und darf sich über die Diver­si­on freu­en, die er vom Lan­des­ge­richt Eisen­stadt erhal­ten hat. 480 Euro muss er inner­halb eines hal­ben Jah­res zah­len dafür, dass er im Sep­tem­ber des Vor­jah­res meh­re­re het­ze­ri­sche Bil­der und Kom­men­ta­re gegen Mus­li­me gepos­tet hat. Der Staats­an­walt liest die Zita­te nicht vor, die Rich­te­rin kom­men­tiert nur knapp: „Das hät­te mir kei­nen Spaß berei­tet. Ich hät­te das nicht mit ihnen dis­ku­tie­ren wol­len“ und schlägt die Diver­si­on vor. Ange­klag­ter und Ver­tei­di­ger bedan­ken sich.

Hitlers Verwandter auf der Krim?

Tho­mas Unden, dem Arzt, der wegen sei­ner extrem rech­ten Gesin­nung kei­ne Flücht­lin­ge behan­delt, wur­de mitt­ler­wei­le von der Gebiets­kran­ken­kas­se der Kas­sen­ver­trag auf­ge­kün­digt. Über Face­book hat sich der Arzt jetzt zum Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten aus­ge­ru­fen und sei­ne Kan­di­da­tur laut „Öster­reich“ mit einer War­nung ver­bun­den. Wenn er nicht gewählt wird, dann will er nach Ibi­za aus­wan­dern. Ein schlech­ter Scherz? Wei­ter…

Hitlers Hetzschrift ab 2016 frei verfügbar?

70 Jah­re nach dem Selbst­mord von Adolf Hit­ler lau­fen die Urhe­ber­rech­te an allen sei­nen schrift­li­chen Wer­ken, auch an der Hetz­schrift „Mein Kampf“, aus. Der Frei­staat Bay­ern bzw. des­sen Finanz­mi­nis­te­ri­um, das die Rech­te an dem Buch inne­hat­te, hat bis­lang jede Wie­der­ver­öf­fent­li­chung ver­hin­dert. Das ist ab 2016 nicht mehr mög­lich. Ist die Hetz­schrift ab nächs­tem Jahr also frei erhält­lich? Sicher nicht! Wei­ter…

Die FPÖ Leobendorf und ihre Ideale

Die Face­book- Sei­te der FPÖ Leo­ben­dorf könn­te durch­aus etwas Bele­bung ver­tra­gen. Der letz­te Ein­trag stammt vom 13. Dezem­ber und zeigt, ver­se­hen mit dem lako­ni­schen Kom­men­tar „Sonn­wend­fei­er“, eine Grup­pe von FPÖ-Funk­tio­nä­ren, dar­un­ter Mar­tin Graf, Bar­ba­ra Rosen­kranz und Mar­kus Ripfl. War das jetzt eine offi­zi­el­le Fei­er oder ein Tref­fen des rech­ten Flü­gels? Ist das über­haupt die authen­ti­sche FB-Sei­te der FPÖ Leo­ben­dorf? Wei­ter…

Das blaue Personalproblem

Die FPÖ hat erwie­se­ner­ma­ßen ein Rie­sen­pro­blem mit ihrem Per­so­nal. Dar­auf wei­sen wir immer wie­der hin. Nutzt aber nichts – die Blau­en hören nicht wirk­lich auf uns. Neh­men wir als aktu­el­les Bei­spiel die FPÖ Glogg­nitz. Da muss­te erst vor weni­gen Mona­ten Gerald Hra­ball wegen brau­ner Kom­men­ta­re sei­nen Pos­ten als Gemein­de­rat räu­men. Wen nomi­niert die FPÖ dar­auf­hin gegen unse­re aus­drück­li­che Emp­feh­lung? Wie­der so eine. Jetzt ist sie zurück­ge­tre­ten – oder doch nicht? Wei­ter…

Gudenus schreibt lieber nicht mehr

Kaum hat der neue Wie­ner Vize­bür­ger­meis­ter Johann Gude­nus sei­ne Unter­stel­lung gegen­über dem „Kurier“-Fotografen Christandl „mit dem Aus­druck des Bedau­erns“ als unwahr zurück­ge­zo­gen, hat er auf sei­ner Face­book-Sei­te schon wie­der Flücht­lin­ge im Visier. Ohne jedes Bedau­ern arbei­tet der Stell­ver­tre­ter Stra­ches täg­lich dar­an, Flücht­lin­ge sys­te­ma­tisch her­un­ter­zu­ma­chen. Sei­ne Kom­men­ta­re sind oft derb und het­ze­risch, die sei­ner Fol­lower fast immer. Wei­ter…

„Eau de Strache“ stinkt weiter

Im Mai 2015 ging die Sei­te „Eau de Stra­che“ online und hat seit­her 1.048 het­ze­ri­sche Zita­te von ‚Sym­pa­thi­san­ten einer Par­tei‘ doku­men­tiert. Im Juni wur­de die Sei­te kurz­fris­tig aus dem Netz genom­men, nach­dem die per­sön­li­chen Daten des mut­maß­li­chen Sei­ten­be­trei­bers in rech­ten Foren auf­tauch­ten. Ende Juni hat­te die Sei­te mit dem Inter­net-Unter­neh­mer Kap­per und dem grü­nen EP-Abge­ord­ne­ten Rei­mon neue Betrei­ber gefun­den. Jetzt gibt es wie­der eine Pau­se. War­um? Wei­ter…

Der seltsame Zeuge (II)

Auf sei­nem Face­book-Pro­fil gibt er an, seit 1987 als „Kin­der­gärt­ner & Hort­er­zie­her“ beim Jugend­amt Wien tätig zu sein. Das kann so nicht stim­men, denn vor 12 Jah­ren will Wolf­gang H., der vom grü­nen Lan­des­rat Rudi Anscho­ber wegen Ver­het­zung ange­zeigt wur­de, in einem isla­mi­schen Kin­der­gar­ten tätig gewe­sen sein und dort eine Bro­schü­re über die Erzie­hung zum Dschi­had bemerkt haben. Der Hin­weis auf sei­nen Arbeit­ge­ber hat aber etli­che Men­schen, die sei­ne Pos­tings gele­sen haben, nach­hal­tig ver­stört. Wei­ter…

Alles roger?

Sie tut sich etwas schwer, die Zeit­schrift „alles roger?“. Trotz Gra­tis­lie­fe­rung an Haus­hal­te kommt das Medi­en­pro­dukt nicht wirk­lich vom Fleck. Die Face­book-Sei­te von „alles roger?“ wirkt ziem­lich trost­los und ver­las­sen und die neue Nr. 5 setzt ein­fach das Ver­schwö­rungs­ge­schwur­bel der vor­he­ri­gen Aus­ga­ben fort. Kein Zufall, glau­ben wir, denn Ron­nie Seunig, der Her­aus­ge­ber, hat sich schon 2003 im „Trend“ als Ver­schwö­rungs – und Hit­ler­fan geoutet. Wei­ter…

Die Früchte des Terrors

Die Toten der schreck­li­chen Ter­ror-Atten­ta­te von Paris sind noch nicht ein­mal begra­ben, da wer­den sie schon instru­men­ta­li­siert. Was in einem „Spiegel“-Kommentar am Bei­spiel des CSU-Minis­ters Mar­kus Söder für die BRD beschrie­ben wird, gilt auch für Öster­reich und HC Stra­che: die Men­schen, die vor dem IS-Ter­ror (auch vor den Fass­bom­ben der syri­schen Regie­rung) nach Euro­pa flie­hen, wer­den zu Ver­däch­ti­gen erklärt und ein­mal mehr die Schlie­ßung der Gren­zen für sie gefor­dert. Wei­ter mit Spie­gel Online.