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HGM: Neu denken, zusperren oder weiter modern lassen?

Die Tagung „#HGMneudenken“, die von Elena Messner und Nils Olger für den 24. Jänner 2020 organisiert wurde und ausgerechnet in einer ehemaligen Offizierswohnung im Arsenal – gegenüber dem Heeresgeschichtlichen Museum – stattfand, war ein Erfolg: bestens besucht, mit spannenden Referaten, Diskussionen und künstlerischen Beiträgen. Das HGM neu könnte eigentlich starten – warum tut es das (noch) nicht? (mehr …)

Thüringen: „In ein brauneres Loch kann man nicht schauen“

Man muss es – leider – so feststellen: Wenn es darum geht, gegen Linke zu vorzugehen, schlagen sich das „bürgerliche“ und „liberale“ Lager historisch verlässlich auf die rechtsextreme Seite – das offenbar selbst dann, wenn das Gegenüber ein sehr gemäßigter Linker wie Bodo Ramelow ist. Und damit es sehr klar gesagt ist: Viele, die jetzt aufheulen, haben mitgespielt bei der Übernahme von Positionen, die aus dem rechtsextremen Lager kamen. Ein Kommentar und ausgewählte Reaktionen. (mehr …)

Objekt 21: Der „geläuterte“ Jürgen

Das Aufgebot des Cobra-Einsatzkommandos für einen störungsfreien Ablauf des Schwurgerichtsprozesses in Ried im Innkreis dürfte dem Jürgen sicher geschmeichelt haben. Der ehemalige heimliche Chef der schwer kriminellen Neonazi-Truppe um das „Objekt 21“ stand nämlich wieder einmal wegen NS-Wiederbetätigung vor Gericht. Nach unserer Rechnung hat er mit seinen 35 Lebens- und etlichen Haftjahren sowie fünf Verurteilungen wegen Wiederbetätigung alle anderen braunen Kameraden weit abgehängt. Und ausgerechnet er soll jetzt geläutert sein? (mehr …)

Die Geste am Fenster (Teil 6): Viele Abmahnschreiben

Der Bursche Frederick, der am 24. Jänner des Vorjahres am Fenster der Bude der deutschnationalen Burschenschaft Gothia Gesten gemacht hat, die in der Wahrnehmung vieler als strafrechtlich bedenklich eingeschätzt wurden, hat nach einer Serie von medienrechtlichen Klagen über seinen Linzer Anwalt, ebenfalls Burschenschafter, im Jänner eine Serie von gleichlautenden Abmahnschreiben an mehr als 20 Personen gerichtet, in denen er Geld verlangt. (mehr …)

Wochenschau KW 5/20

Heute steht ein Unverbesserlicher in Ried/Innkreis vor Gericht: Der Ex-Chef von „Objekt 21“ hat selbst in seiner noch nicht lange zurückliegenden letzten Haft gegen das Verbotsgesetz und als Draufgabe auch noch gegen das Waffengesetz verstoßen. Im März werden sich jene drei einem Prozess stellen müssen, die mutmaßlich einen Brandsatz gegen ein Asylheim in Himberg geschleudert haben. Zwei parlamentarische Anfragen beschäftigen sich mit Neonazismus und der Auslegung des Verbotsgesetzes.  (mehr …)

OÖ: „Omas gegen Rechts“ als Teil des zivilgesellschaftlichen Extremismus?!

Das Konzept der „Omas gegen Rechts“ wird weltweit herumgereicht und diskutiert. Das ist natürlich auch der Grund, warum sie von Rechts so angefeindet werden. Der Rechtsextremist, der sich am Burschiball der FPÖ grinsend mit Hofer ablichten ließ, hat über sie gepostet: „Wenn man länger lebt als man nützlich ist“ und der Tiroler FPÖ-Chef Abwerzger rechnet sie zum „extremistischen Lurch“. Die oberösterreichische Landesregierung rechnete sie bisher zum Linksextremismus. Ein Missverständnis? Die neue Einstufung ist noch ärger. (mehr …)

Wochenschau KW 4/20

Es brodelt weiter in der FPÖ, „not amused“ zeigte man sich über Strache Angriffe auf seine Ex-Partei und stellt eine Klage in Aussicht. Der Streit zwischen Strache/DAÖ und FPÖ könnte auch Auswirkungen auf den Burschenschafterball gehabt haben. Dort vergnügte man sich zwar wieder mit gewohnt einschlägigem Publikum, darunter auch Neonazis, aber in reduzierter Zahl – die BesucherInnen werden weniger. Eine Frage stellen wir uns: Hat es ein Treuebekenntnis zur FPÖ gegeben? (mehr …)

Wahlspecial: Im Tal der blauen Tränen

Zur Wahl im Burgenland und in Niederösterreich haben wir ein Special aufbereitet: Wie hat die FPÖ in den Gemeinden ihrer Nationalratsabgeordneten abgeschnitten? Spoiler: in acht Gemeinden verloren, nur in einer gewonnen. Wie war das Ergebnis in den Einzelfallsgemeinden? Bescheiden, können wir feststellen. Insgesamt findet sich die FPÖ im Tal der blauen Tränen wieder. Aber das Beste kommt oft am dicken Ende: Norbert Hofer bedankt sich bei HC Strache. (mehr …)

Melk: 3 FPÖ-Kandidaten mit braunen Geschichten

Die FPÖ Melk schafft es, mit sechs Männern auf den ersten sechs Plätzen für die Gemeinderatswahl 2020 anzutreten. Das müssen wohl diese Frauenbeschützer sein, die dafür sorgen, dass die Melker Frauen sicher vom Einkaufen an den heimischen Herd kommen. Gleich drei von den sechs scheinen auch einen speziellen Zugang zu unserer Geschichte zu haben, der eine likt eine „Schwarze Sonne“, der zweite findet, das sei kein Gemeinderatsthema und will erst dann vom Nationalsozialismus reden, wenn ein wahres Bekenntnis zum Antikommunismus vorliegt. Und der dritte will den „Nationalen Widerstand“ mobilisieren, mag Neonazi-Seiten und Neonazi-Bands. (mehr …)