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Melk: 3 FPÖ-Kandidaten mit braunen Geschichten

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Die FPÖ Melk schafft es, mit sechs Männern auf den ersten sechs Plätzen für die Gemeinderatswahl 2020 anzutreten. Das müssen wohl diese Frauenbeschützer sein, die dafür sorgen, dass die Melker Frauen sicher vom Einkaufen an den heimischen Herd kommen. Gleich drei von den sechs scheinen auch einen speziellen Zugang zu unserer Geschichte zu haben, der eine likt eine „Schwarze Sonne“, der zweite findet, das sei kein Gemeinderatsthema und will erst dann vom Nationalsozialismus reden, wenn ein wahres Bekenntnis zum Antikommunismus vorliegt. Und der dritte will den „Nationalen Widerstand“ mobilisieren, mag Neonazi-Seiten und Neonazi-Bands. (mehr …)

Die Identitären geben ihre Identität auf

Seit einigen Wochen kann man es beobachten: Die Identitäre Bewegung Österreichs (IBÖ) liegt im Sterben. Das ist auch nicht weiter schlimm, schon gar nicht verwunderlich, nachdem sie der Chefideologe der „Neuen Rechten“, Götz Kubitschek, ganz böse getadelt hat und der nunmehrige Ex-Sprecher Patrick Lenart seit Jahr und Tag auf Weltreise unterwegs ist. Der Martin bastelt zwar an einer neuen Karriere, hat sich dafür aber schon wieder einen ungeeigneten Co-Führer ausgesucht. (mehr …)

Anton, Berta, Cäsar: Buchstabieren wie die Nazis?

Einige Unbedarfte und viele Rechte werden sicher der Meinung sein, dass „wir“ – wer ist damit gemeint? – doch ganz andere Sorgen haben sollten. Ja eh, Klimakrise, Verteilungsfrage, Kapitalismus, Rechtsextremismus, Neonazis usw.! Das kann aber trotzdem nicht heißen, dass wir die Arisierung der Buchstabiertafel nicht rückgängig machen und bei der Gelegenheit vielleicht auch einige männliche durch weibliche Namen ersetzen sollten? Über die Buchstabiertafel und ihre braune Geschichte. (mehr …)

Wochenschau KW 3/20

Wer jemandem eine „frohe Reichskristallnacht“ wünscht und den 20. April als „Tag des Herrn“ bezeichnet, gehört vor ein Gericht. Und vor dem musste sich ein 24-Jähriger in Feldkirch verantworten. Manchmal lauter, manchmal stiller sterben nun immer mehr braun-rechtsextreme Medien, in den letzten Monaten durften wir uns gleich von drei verabschieden. Und verabschiedet hat sich im Burgenland gleich eine ganze Ortsgruppe aus der FPÖ.  (mehr …)

Die blauen DAÖ-JublerInnen bei Strache

Wer freut sich denn, dass Strache nach der Verkündigung seines Rückzugs aus der Politik nun, wenige Wochen später, als DAÖist in den Wiener Gemeinderatswahlkampf einsteigen will? Wer gibt Strache auf Facebook aufmunternde Likes und Kommentare? Ja, das sind einige (Noch?)-MandatsträgerInnen der FPÖ dabei, was den Blauen nicht so sehr gefallen dürfte. (mehr …)

Unterbergers Enthemmung – vom Presse-Chefredakteur zum rechten Online-Troll (Teil 2): Ein Wut-Blog und seine Freunde

In Teil 1 dieses Beitrags haben wir die nach rechtsextrem offene Ideologie von Unterberger anhand eines aktuellen Artikels von ihm veranschaulicht. Hier soll es um Stammautoren seines Blogs gehen und um Verbindungen zu verwandten Projekten. Unterbergers „Politisches Tagebuch“ gilt immerhin als der meistgelesene Internet-Blog des Landes. Das verleiht der Frage danach, welchen Personen und was für Inhalten er eine Plattform bietet, ein gewisses Gewicht. (mehr …)

Hakenkreuz: Ornament oder verbotenes Symbol?

In österreichischen Medien war’s kein Thema, aber in Deutschland weit über den Raum hinaus gehend, in dem der Rechtsreferendar – also Richteramtsanwärter – aufgetreten und beruflich tätig ist: Brian E. gilt als szenebekannt und wurde erstinstanzlich wegen Teilnahme an einer Neonazi-Randale in Leipzig-Connewitz verurteilt. Ein zweites mögliches Delikt, ein Verstoß gegen das Verbotsgesetz – Hakenkreuze und „Schwarze Sonne“ als Tattoo am Oberkörper – wurde in Wels behandelt. Die dortige Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen E. ein. Erstaunlich! (mehr …)

Die revisionistische Resolution

Die Resolution „Bedeutung des europäischen Geschichtsbewusstseins für die Zukunft Europas, die am 19. September 2019 mit breiter Mehrheit vom Europäischen Parlament beschlossen wurde, trägt zwar einen unverdächtigen Titel, hat es aber in sich. In Österreich ist es jetzt den Lagergemeinschaften Ravensbrück und Dachau zu verdanken, dass sie öffentlich wahrgenommen werden muss. Die beiden Lagergemeinschaften protestieren nämlich heftig gegen Inhalte dieser Resolution, die das Geschichtsbild über Nationalsozialismus und Faschismus massiv verändern würden. (mehr …)

Der rechtsextreme Martin, Cannabis und Krebs

Seit 2015 leidet der Martin (49) aus dem Pongau an einem aggressiven Prostatakrebs. Im Dezember wurde er vom Landesgericht Salzburg zu einem Jahr bedingter Haft verurteilt. Nicht, weil er sich in den vergangenen Jahren selbst als Nazi bezeichnet hat, als Identitärer aufgetreten ist, auch mit der neonazistischen Partei des Volkes und als Reichsheini bzw. Staatsverweigerer, sondern weil er Cannabis therapeutisch gegen seinen Tumor angewendet hat. In Zäpfchenform! Was ist da los? (mehr …)

Wochenschau KW 51-52/19 und 1-2/20

Wir blicken auf die letzten vier Wochen zurück, und da ging’s ganz schön heftig zu: Wiederbetätigung, Verhetzung, Hass-Kampagnen, NS-Beschmierungen – auch in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen – und schließlich die Turbulenzen innerhalb der FPÖ mit der nun öffentlich gemachten Kandidatur von Heinz-Christian Strache für DAÖ und den ersten ÜberläuferInnen. (mehr …)