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Charlottesville (USA): David Duke dabei

Übereinstimmend berichten Medien von der Teilnahme David Dukes an den rechtsextremen Protesten in Charlottesville. Bei den Ausschreitungen von Neonazis und anderen Rechtsextremen (darunter welche mit Identitären-Flagge) wurde bei einem Anschlag von einem Neonazi die antirassistische Aktivistin Heather Heyer ermordet und 19 GegendemonstrantInnen zum Teil schwer verletzt. Zwei Polizisten starben bei dem Absturz eines Hubschraubers. David Duke, einer der prominentesten US-Neonazi und ehemals führendes Mitglied des Ku Klux Klan, koordinierte über Jahre seine politischen Aktivitäten von Österreich aus. (mehr …)

Charlottesville (USA): James Field und die neonazistische Gruppe „Vanguard America“

Der Attentäter James Fields, der während rechtsextremer Proteste in Charlottesville mit seinem Auto in eine Gruppe von GegendmonstrantInnen fuhr und dabei die antirassistische Aktivistin Heather Heyer ermordete und weitere 19 Menschen teils schwer verletzte, dürfte Mitglied der neonazistischen „White Supremacy“-Gruppe Vanguard America sein. (mehr …)

Charlottesville (USA): Drei Tote und mehrere Schwerverletzte bei rechtsextremen Ausschreitungen

Ein Stadtratsbeschluss in Charlottesville ist seit Tagen Anlass für Aufmärsche von Rechten in den USA. Unter dem Motto „Unite the Right“ protestieren Rechtsextreme und Neonazis gegen die Entfernung einer Statute des Konföderierten-General Robert E. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Bei den rechten Ausschreitungen wurde eine antirassistische Aktivistin getötet und mehrere GegendemonstrantInnen teilweise schwerverletzt. Bei einem Hubschrauberabsturz starben zwei Polizisten. (mehr …)

Wochenschau KW32

Wiederbetätigungsprozess wegen Wunschkennzeichen

Weil er von 2009 bis 2013 eine “88” in seinem KFZ-Kennzeichen trug, musste sich am Dienstag ein 44-jähriger Deutscher vor dem Landesgericht Salzburg wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verantworten. Seine Ex-Frau habe ihm das Wunschkennzeichen fürs Auto geschenkt, versuchte er sich rauszureden. Er sei zwar, vor seinem Umzug nach Salzburg, in Deutschland in Neonazi-Kreisen gewesen, das sei nun aber vorbei. Bei einer Hausdurchsuchung wurden szenetypische Bekleidung und NS-Devotionalien gefunden. Darüberhinaus, konnten auf dem sichergestellten Handy Nachrichten ausgelesen werden, welche den Verdacht über die Gesinnung des Angeklagten erhärten. So habe er zum Beispiel Fotos mit Hitler-Montagen verschickt, sowie die Nachricht: “Türken sind wie Hakenkreuz-Fahnen – Sie können nicht hoch genug hängen.” Der Prozess wurde auf 16. November vertagt, weil das Gericht noch einen Zeugen hören möchte.

Weiterer Wechsel bei der FPÖ: Barbara Rosenkranz tritt ab

Das Auf und Ab in der FPÖ nimmt kein Ende. Erst letzte Woche wurde das Nationalrats-Comeback von Martin Graf bekannt, mit welchem vor Allem die rechtsextreme Wähler_innenschaft der FPÖ über den Abgang von Johannes Hübner hinweggetröstet werden sollte und nun tritt auch noch „Kellernazi“ Barbara Rosenkranz aus der Partei aus. Die Entfremdung gegenüber der FPÖ sei zu groß, eine Trennung unvermeidbar. Rosenkranz war für keine Liste mehr vorgesehen und damit wäre ihre Parlamentskarriere bei der FPÖ beendet gewesen. Aus der Politik lässt sich die stramm Rechte allerdings nicht drängen. Sie wird Spitzenkandidatin für die “Freie Liste Österreich” (FLÖ) in Niederösterreich. Die FLÖ von Karl Schnell rekrutiert zur Zeit vor allem bei FPÖ und BZÖ und hofft wohl rechts von der FPÖ auf Stimmen. Wieviel Platz da ist wird sich zeigen.

Überreste des Zwangsarbeiter_innenlagers in Graz-Liebenau freigelegt

Vor einigen Monaten wurden während der Bauarbeiten für das Murkraftwerk die Überreste eines NS-Zwangsarbeiter_innenlagers in Graz entdeckt. Nun machten sich Archäolog_innen an die Arbeit um diese freizulegen und an die Oberfläche zu bringen. Im Lager Liebenau wurden bis zu 5000 Personen zur Zwangsarbeit verpflichtet, damit war es das größte Lager dieser Art im Grazer Stadtgebiet.

Es wurde auch als Station für die Todesmärsche der ungarischen Jüd_innen genutzt – mindestens 35 von ihnen wurden dort erschossen. Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) macht sich für eine Aufarbeitung der Geschichte des NS-Lagers stark und möchte gemeinsam mit allen Fraktionen im Gemeinderat eine Mahnstätte errichten lassen.

Rechtsextreme in Seenot

Verehrten die Spartaner Poseidon noch in Tempeln, scheint der Gott der Meere deren Möchtegern-Nachfolgern eher unfreundlich gesinnt zu sein. Nach zahlreichen Pannen und Hindernissen fiel der Motor aus und das Schiff der neofaschistischen Identitären wurde dadurch manövrierunfähig. Die Flüchtlingsrettungsorganisation „Sea Eye“ eilte zu Hilfe. Während die Identitären von „fake news“ sschreiben, bestätigen Behörden den Vorfall. (mehr …)

Frostige Zeiten für die Neonazis von Nordfront

Justillon, ein Blog für kuriose Rechtsnachrichten, berichtet über einen Namensstreit zwischen dem deutschen Logistikunternehmen „Nordfrost GmbH & Co. KG“, nach eigenen Angaben der „weltweit sechstgrößte Händler für Tiefkühlkost“ und der Neonazi-Gruppe „Nordiska Motstandsrörelsen“ (NRM). Mitgliedern der NRM werden unter anderem Bomben-Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte vorgeworfen. (mehr …)

Neonazi und Schoahleugner Ernst Zündel verstorben

Vergangenen Samstag, am 5.8., ist Ernst Zündel im Alter von 78 Jahren in Wildbach im Schwarwald gestorben. Der Autor und Verleger neonazistischer Schriften war eines der bekanntesten Gesichter der internationalen Geschichtsfälscher-Szene. (mehr …)

Spiegel: Nazi-JägerInnen mit Teleobjektiv

In einem lesenswerten Artikel berichtet Spiegel Online über linke AktivistInnen, die mit ihrer Recherche dabei helfen Rechtsextreme und Neonazis zu enttarnen. Nicht nur Straftaten werden mit ihrer Hilfe aufgeklärt, auch dienen sie der Prävention – behauptet der Verfassungsschutz Bayern. „Es gebe sogar Fälle, in denen sich Rechtsextreme nach einem Outing durch die Antifa an die Behörden gewandt und an Aussteigerprogrammen teilgenommen hätten. Die „Weiße Wölfe Terrorcrew“ beispielsweise stellte ihre Aktivitäten weitgehend ein, nachdem eine Antifa-Gruppe Namen und Fotos von Mitgliedern im Internet veröffentlicht hatte.“ ⇒ Weiter mit Spiegel: „Die Nazi-Jäger mit dem Teleobjektiv“

Fischer und Gewerkschaft verhindern Landung der NeofaschistInnen

Wie jetzt bekannt wurde, gibt es neue Probleme für die Identitären am Bord der C-Star. Wie berichtet, versuchen Identitäre Hilfsschiffe an ihrer Arbeit zu stören. So forderten die Identitären die Besatzungen der „Aquarius“ und der „Golfo Azzuro“ der spanischen Hilfsorganisation „Proactiva Open Arms“ auf, das Gebiet im Mittelmeer zu verlassen. Seit 2014 starben mehr als 14.000 Flüchtlinge. Gegen diese menschenverachtende „Mittelmeer-Mission“ wehren sich nun Fischer und eine mächtige Gewerkschaft. (mehr …)