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Kategorie: Wochenschau

Wochenschau KW 50/21

Drei Brüder – eine Gesin­nung, und die ist braun. Dafür kassierte das bur­gen­ländis­che Trio vor Gericht einen Schuld­spruch. Den Prozess noch vor sich haben zwei Ran­dalier­er, die Maske und Imp­fung ablehnen, dafür dem Alko­hol und Hitler zuneigen. Waf­fen­funde in Tirol und Wien erregten let­zte Woche einige Aufmerk­samkeit. Zum Drüber­streuen berichtete der „Spiegel“ von ein­er in Deutsch­land leben­den öster­re­ichis­chen Neon­azi-Waf­fen­händ­lerin, die bere­its im Novem­ber durch­sucht wor­den ist. Ihre Hunde mit den Namen Adolf, Fräulein Braun oder Her­mann Göring dürften dabei ihr ger­ing­stes Prob­lem sein. Weit­er…

Wochenschau KW 49/21

Eine Hitler-Huldigung im Schlafz­im­mer, Nazi-Tätowierun­gen, Eier­nock­erl samt Hitler-Hund Blon­di – das waren die Ingre­dien­zen von drei Prozessen nach dem Ver­bots­ge­setz. In Kuf­stein wurde ein Betreiber von Neon­azi-Web­seit­en ver­haftet, über eine Anklage des Nazi-Rap­pers „Mr. Bond“ entschei­det nun das OLG Wien. Und: Am Wiener Zen­tral­fried­hof wurde das Grab des schwulen NS-Opfers Franz Doms geschän­det. Weit­er…

Wochenschau KW 48/21

Die FPÖ dreht die Eskala­tion­sspi­rale anläßlich der Pan­demie immer mehr nach oben: Dies­mal oblag es der studierten Medi­ziner­in und Nation­al­ratsab­ge­ord­neten Belakow­itsch, hanebüch­enen Unsinn als Red­ner­in bei der Demo in Wien ins Mikro­fon zu schmettern. Der Chef der Salzburg­er FPÖ-Jugend hat sein Amt geräumt, nach­dem er bei der Demo eine Rauch­bombe in Rich­tung Polizei geschossen hat. Und ein Bur­gen­län­der wurde für ein Eier­nock­erl-Post­ing in einem Prozess zu ein­er Geld­strafe ver­don­nert. Weit­er…

Wochenschau KW 47/21 (Teil 2)

Die let­zten Tage waren durch viele Aufmärsche der Anti-Coro­na-Maß­nah­men-Szene gekennze­ich­net. Immer und meist an vorder­ster Front dabei: Neon­azis, andere Recht­sex­treme samt der FPÖ. Die Blauen scheinen sich nun in einem Wet­t­lauf in NS-Ver­harm­lo­sung zu üben. Für einen Salzburg­er Gemein­der­at gibt’s dafür eine Anzeige. Weit­er…

Wochenschau KW 47/21 (Teil 1)

Ein Lehrer der Mil­itärakademie Wiener Neustadt weiß nicht mehr so ganz genau, ob er Nazi-Nachricht­en ver­schickt hat, er meint aber zu wis­sen, dass er Opfer ein­er Intrige gewor­den sei. Ein Steir­er hält sich selb­st für eher links, find­et NS-Pro­pa­gan­da aber lustig und die Iden­titären-Fahne schön. Ein Vorarl­berg­er bren­nt für die Schwarze Sonne und im Kärnt­ner St. Veit hagelt es Anzeigen nach dem Ver­bots­ge­setz. Weit­er…

Wochenschau KW 46/21

Eine Rei­he von Haus­durch­suchun­gen bei Neon­azis führte – wieder ein­mal – zu Kon­fiszierung von Waf­fen und NS-Devo­tion­alien und zu Anzeigen. Auch wenn vorherge­hende Funde, was die Anzahl von Waf­fen bet­rifft ungle­ich größer waren, zeigen auch diese Razz­ien, dass die braune Szene bewaffnet ist. Im blau regierten Wels wurde ein FPÖ-Stad­trat mit ein­er braunen Ver­gan­gen­heit angelobt, und in Graz trug die – geschrumpfte – blaue Gemein­der­ats­frak­tion das sein­erzeit­ige Sym­bol der ille­galen Nazis, die Korn­blume, als Parteize­ichen bei der Angelobung des Gemein­der­ats. Dahinge­hend ist also alles wie gewohnt. Weit­er…

Wochenschau KW 45/21

Die Staat­san­waltschaft Wien beantragt die Aufhe­bung der Immu­nität des FPÖ-Abge­ord­neten Michael Schnedlitz. Zwei SS-Sym­bole auf seinem Motor­rad bracht­en einen Kärnt­ner Bun­desheerange­höri­gen vor Gericht – die SS-Runen habe er als Logo ein­er Kali­for­nischen Fir­ma inter­pretiert, wie der SS-Totenkopf auf seine Mas­chine gekom­men ist, wisse er nicht. Ein Lehrer wollte die Mei­n­ungs­frei­heit und Diskus­sion­skul­tur fördern, indem er den Holo­caust leugnete. Jet­zt ist er seinen Job los und hat in erster Instanz einen Schuld­spruch wegen Wieder­betä­ti­gung aus­ge­fasst. Weit­er…

Wochenschau KW 44/21

Nazi-Codes kom­biniert mit Liebes­bezeu­gun­gen fan­den sich gle­ich an zwei Orten: im Kärnt­ner­ischen Frantschach und in Baden bei Wien. Ein Wiener Wirt kom­binierte seinen Protest über die 3G-Regel mit dem 3g-Ver­bots­ge­setz und wird deshalb wohl vor Gericht lan­den. Und in Wien marschierten wieder einige am Grab des Nazi-Majors Wal­ter Nowot­ny auf – allerd­ings getren­nt in zwei Grup­pen. Weit­er…

Wochenschau KW 43/21

Selb­st für einen einge­fleis­cht­en Neon­azi ist es nicht ganz üblich, wie ein Wiener Angeklagter sein­er Gesin­nung Aus­druck ver­lieh: näm­lich mit ein­schlägi­gen Tat­toos auf seinem Gesicht! Das Bun­desheer hat eine mehr als pein­liche Posse am Nation­alfeiertag geliefert, und die FPÖ lieferte auch gle­ich mehrere Geschicht­en, darunter eine kör­per­liche Auseinan­der­set­zung zwis­chen der niederöster­re­ichis­chen Land­tagsab­ge­ord­neten Schus­ter und einem St. Pöl­tener Funk­tionär. Schus­ters Schul­ter sei nun ver­let­zt. Wie wenig Frauen­leben dem NR-Abg. Ames­berg­er wert sind, hat der ein­drück­lich im Innenauss­chuss bewiesen, weil laut Ames­berg­er in Wirk­lichkeit oft Män­ner die Lei­d­tra­gen­den seien. Weit­er…

Wochenschau KW 42/21

Eige­nar­tiger­weise trifft bei Per­so­n­en, die – meist ille­gal – Waf­fen ansam­meln oft auch ein ange­blich harm­los­es his­torisches Inter­esse für die NS-Zeit zusam­men – so auch bei einem 21-jähri­gen Salzburg­er, der bei sich zu Hause braune Devo­tion­alien und Waf­fen gehort­et hat­te. Während Impfgeg­n­er einen Wiener Kinder­arzt bedro­hen, hat Face­book den Inter­net-TV-Sender AUF1 von Face­book ver­jagt. Der Grund: Falschmel­dun­gen zu COVID-19. Weit­er…