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Kategorie: Wochenschau

Wochenschau KW 16/22

Zwei Fälle aus Tirol dominieren unsere Rückschau auf die let­zte Woche: ein 53-Jähriger hat­te in seinem Haus so viele NS-Devo­tion­alien gehort­et, dass es einem NS-Muse­um glich und ein 50-Jähriger sam­melte eben­falls NS-Devo­tion­alien und führte ein Motor­rad aus, auf dem er „88“ ange­bracht hat­te. Am 24. schock­ierten zwei Nachricht­en: Iden­titäre attack­ierten das Ute Bock Flüchtling­shaus in Wien und mit Willi Rese­tar­its ver­starb ein­er, der sich nicht nur als Musik­er, son­dern auch durch seine human­itären Aktio­nen wie der Grün­dung des Wiener Inte­gra­tionshaus­es als ver­lässlich­er Gegen­pol zu recht­sex­tremer Het­ze unvergessen gemacht hat. Weit­er…

Wochenschau KW 14, 15/22

Wieder ein­mal eine Haus­durch­suchung, bei der ille­gale Waf­fen und wohl auch brauner Schrott aufgestöbert wur­den. Im Polizeibericht sind das allerd­ings nur Rand­no­ti­zen. Es ist ein recht­es Land: Oberöster­re­ich. Denn dort finanziert nicht nur die FPÖ Recht­sex­treme, son­dern auch die ÖVP. Aktuelles Beispiel: Aufträge aus öffentlichen Geldern seit­ens oberöster­re­ichis­ch­er ÖVP-Lan­despoli­tik­er an die Agen­tur des Ste­fan Mag­net. Weit­er…

Wochenschau KW 13/22

Die wichtig­sten Ereignisse aus der let­zten Woche waren zwei Prozesse: der gegen die Kärnt­ner Brüder Philip und Ben­jamin H. in Wien und ein­er in Eisen­stadt gegen einen 78-Jähri­gen, der seit Jahren bestens in recht­sex­tremen Kreisen ver­net­zt ist und möglicher­weise Bombe­nan­schläge geplant hat. In zwei Fällen sind Bun­desheerange­hörige involviert: ein Rekrut, der Philip H. („Mr. Bond“) unter­stützt hat und ein Iden­titär­er, der Mit­glied der Garde des Bun­desheers war und Het­zflug­blät­ter verteilt hat. Weit­er…

Wochenschau KW 12/22

Zwei Chat­grup­pen mit viel Nazi-Con­tent sind durch eine anonyme Anzeige aufge­flo­gen: Mit dabei war ein Polizist, der deswe­gen in der let­zten Woche vor Gericht stand. Ein lange gehütetes Geheim­nis wurde nun gelüftet: Mehr als 140.000 Euro gin­gen aus blau ver­wal­teten Ressorts der oberöster­re­ichis­chen Lan­desregierung an die Wer­beagen­tur des Recht­sex­tremen Ste­fan Mag­net. Weit­er…

Wochenschau KW 11/22

Und wieder die FPÖ Graz: Fast 1,9 Mil­lio­nen aus Parteigeldern seien es inzwis­chen, die in dun­kle Kanäle ver­schwun­den sind. Und die Partei will davon jahre­lang nichts bemerkt haben – das alleine ist schon bemerkenswert. Daher ver­sucht man sich in Abgren­zung und verkauft neue Köpfe als Neustart. Mit zwei der drei Neuen an der Spitze ist die FPÖ alt geblieben: Sie kom­men aus dem Lager der Kor­pori­erten. Weit­er…

Wochenschau KW 9 und 10/22 (Teil 3)

Immer öfter müssen wir aus der Coro­na-Ver­schwörungsszene Berichte brin­gen, die mit Ver­het­zung oder Wieder­betä­ti­gung im Zusam­men­hang ste­hen. Dies­mal: ein the­ater­reifer Prozess mit einem „Witz-Freis­pruch“, drei Anzeigen nach dem Ver­bots­ge­setz und eine Ein­stel­lung eines Ver­fahrens. Auf das Camp der Klimaktivist*innen in der Lobau gab’s nun nach dem Bran­dan­schlag im Win­ter eine Neon­azi-Attacke. Und die Ini­tia­tive „Ban­Hate“ verze­ich­net fürs let­zte Jahr wieder eine sehr hohe Zahl an Mel­dun­gen von Has­s­nachricht­en. Weit­er…

Wochenschau KW 9 und 10/22 (Teil 2)

Ein sechs­fach vorbe­strafter Bur­gen­län­der, ein pen­sion­iert­er Gen­darmeriebeamter, ein ehe­ma­liger FPÖ-Gemein­der­at: drei Per­so­n­en, die kür­zlich im Zusam­men­hang mit dem Besitz von ille­galen Waf­fen – wir sprechen hier von großen Men­gen! – & NS-Devo­tion­alien vor Gericht standen. Dazu noch ein Polizist, der den Bur­gen­län­der beim Fälschen von Ausweisen unter­stützt hat. Alle haben eines gemein­sam: Sie sind mit milden Strafen davon gekom­men. Weit­er…

Wochenschau KW 9 und 10/22 (Teil 1)

Erst­mals wurde jemand nach dem Ver­bots­ge­setz wegen Tra­gen eines Ungeimpft-Juden­sternes verurteilt: Ein Wiener und ein Bur­gen­län­der fassten 15 Monate bed­ingt. Der Wiener hat­te zuvor in ein­er Bas­tel­stunde mit sein­er Tochter die Filz-Sterne selb­st ange­fer­tigt. Keine Strafe nach dem Ver­bots­ge­setz erhielt ein St. Pölt­ner, der nach ein­er Tax­i­fahrt meinte, sein Reich­sadler/Hak­enkreuz-Tat­too sei ein Uni­ver­sal­fahrschein und die Polizei wild attack­ierte. Und ein alter Bekan­nter, früher mit Kon­tak­ten zu Küs­sel & Co, stand vor Gericht, weil er ein­schlägige Chat­nachricht­en ver­schickt hat­te. Weit­er…

Wochenschau KW 8/22 (Teil 2)

Nicht Kraut und Rüben, son­dern Kraut und Waf­fen sind bei einem Kärnt­ner gefun­den wor­den. Darunter befand sich auch eine Arm­brust. Und die erfreut sich beson­ders in recht­sex­tremen Kreisen beson­der­er Beliebtheit. Die Graz­er FPÖ kann mit neuen Über­raschun­gen aufwarten: Ihre Finan­zaf­färe scheint sehr viel größer zu sein, als ursprünglich angenom­men wurde. Mit­tler­weile rät­selt man über das Ver­schwinden von über ein­er Mil­lion Euro. Weit­er…

Wochenschau KW 8/22 (Teil 1)

Dies­mal: Drei Prozesse wegen Wieder­betä­ti­gung, drei Angeklagte mit psy­chis­chen Prob­le­men, davon ein­er in Salzburg gegen eine Kun­sthis­torik­erin, die sich der hochgr­a­di­gen Schwurbelei ver­schrieben hat. Dabei ver­harm­loste sie den Holo­caust und beze­ich­nete Juden als „Wurzel allen Übels“. Ihre Erk­lärung: Sie sei damals in ein­er „tiefen Leben­skrise“ gewe­sen. Nach ihrer Verurteilung schwurbelt sie munter weit­er und teilt in den let­zten Tagen mit Hochdruck Pro-Putin-Pro­pa­gan­da. Weit­er…