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Kategorie: Wochenschau

Wochenschau KW 47

Bleiburg Ustascha-Gedenken 2017

Das Urteil im Salzburg­er Prozess gegen jene 14 Dinamo Zagreb-Fans, die unver­hohlen ihre Sym­pa­thie zum faschis­tis­chen Ustaša-Regime zum Aus­druck gebracht hat­ten, ist bemerkenswert. Es bedeutet, dass erst­mals in Öster­re­ich Sym­bole des Ustaša-Staates mit jenen des Nation­al­sozial­is­mus strafrechtlich gle­ichgestellt wur­den. Augen­reiben verur­sachte die Mel­dung, dass das OLG Wien einen Gutachter auf­grund sein­er beru­flichen Tätigkeit im DÖW abgelehnt hat. „Das rechte Wort der Woche“ hat let­zten Mon­tag in der ZIB 2 Bil­dungs- und Wis­senschaftsmin­is­ter Heinz Faß­mann gesprochen. Weit­er…

Wochenschau KW 46

Einladung ins Parlament von Anneliese Kitzmüller zu "Krampus, Nikolo und Co"

Der in Neon­azikreisen ver­ankerte Secu­ri­ty-Mann, der im Par­la­ment seinen Dienst verse­hen hat­te, dominiert seit Fre­itag let­zter Woche die innen­poli­tis­che Berichter­stat­tung. Da geri­et die ziem­lich rechte Kram­pus­truppe, die Anneliese Kitzmüller im Dezem­ber ins Par­la­ment lädt, ganz in den Hin­ter­grund – etwas zu Unrecht. Und gle­ich mit mehreren Anzeigen ist die FPÖ wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung kon­fron­tiert. „Das rechte Wort der Woche“ hat sich redlich der nicht-amts­führende Stad­trat in Wien, Max­i­m­il­ian Krauss, ver­di­ent. Das Prädikat „Lach­num­mer der Woche“ kön­nte gle­ich hinzuge­fügt wer­den. Weit­er…

Wochenschau KW 45

John M.: einschlägige Tattoos auch auf dem Oberkörper (Screenshot Facebook)

Wieder ein­mal, dass sich ein FPÖ-Mit­glied vor Gericht ver­ant­worten musste. Dies­mal Frau Chris­tine G. aus Eich­graben wegen Ver­het­zung. In der let­zten Woche gab es eine Rei­he von Prozessen wegen Wieder­betä­ti­gung, dazu auch mehrere Anzeigen und ein Konz­ert mit der recht­sex­tremen finnis­chen Band Hor­na in Wien. „Das rechte Wort der Woche“ ist dies­mal ein wort­los­es, näm­lich jenes Nichts, das uns Stra­che zum 9./10. Novem­ber hin­ter­lassen hat. Weit­er…

Wochenschau KW 44

Ein Like von Josef B. für den Hinweis, die "88" auf seinem Autokennzeichen sei ein Gruß an Adolf

Die FPÖ Henndorf/Wallersee gerät zunehmend in die Bre­douille. Let­zte Woche wurde bekan­nt, dass gegen sechs Per­so­n­en, darunter einige aus der FPÖ bzw. dem FPÖ-Umfeld wegen des Ver­dachts auf Wieder­betä­ti­gung ermit­telt wird. Die Staat­san­waltschaft Wiener Neustadt ist nun mit Nazi-Bildern auf den Handys von zwei BVT-Mitar­beit­ern beschäftigt. Die Frage, die sich dabei stellt: Ist das ein Ablenkungs­man­över vom eigentlichen BVT-Skan­dal? Das „das rechte Wort der Woche“ ver­danken wir ein­er Anzeige in der Kärnt­ner Kleine Zeitung. Denn da gedenkt jemand mit einem promi­nen­ten Namen „in Treue“ der „gefal­l­enen Kam­er­aden der 6. Gebirgs­di­vi­sion auf Kre­ta und am Eis­meer“. Weit­er…

Wochenschau KW 43

Die Leute ler­nen es ein­fach nicht: Schon sehr oft haben wir aufgezeigt, dass es nicht gut ist, den Hit­ler­gruß vor Polizis­ten zu zeigen und auch nicht, wenn sich ger­ade viele Leute rund­herum befind­en, denn da ist die Wahrschein­lichkeit, gese­hen und angezeigt zu wer­den, doch rel­a­tiv groß. Ein Tirol­er hat unsere Tipps nicht befol­gt und auch nicht ein Deutsch­er im vollbe­set­zten Kla­gen­furter Fußball­sta­dion. In eini­gen öster­re­ichis­chen Städten wollen (wieder ein­mal) recht­sex­treme Bürg­er­wehren für Law & Order sor­gen, dies­mal die „Vikings Secu­ri­ty Divi­sion Aus­tria“, die am kom­menden Woch­enende ihren Dienst in Linz antreten will. Und die „Frei­heitlichen Arbeit­snehmer“ müssen sich nun mit ein­er Anzeige der Neos wegen Ver­het­zung auseinandersetzen.
Das „das rechte Wort der Woche“ kommt dies­mal von der Imster FPÖ, die nach den erzwun­genen Abgän­gen auf der Suche nach neuem Per­son­al ist und hier verzweifelt die richti­gen Recht­en rekru­tieren will, bevor sie „wie ein Phönix aus der Asche steigen“ will. Weit­er…

Wochenschau KW 42

Banner Fa. Beissmann in Retz (© privat)

Viel Kärn­ten gibt’s in unser­er Rückschau auf die let­zte Woche: mehrere Nazi-Schmier­ak­tio­nen und der Nachk­lang zu Josef Win­klers Fes­trede anlässlich „500 Jahre Kla­gen­furt“, die der FPÖ gar nicht gefall­en hat. In Graz sor­gen 14 Mit­glieder aus der Staatsver­weiger­erszene für kuriose Momente vor Gericht, und kurios war auch ein Schlafz­im­mer­wand­schmuck eines Salzburg­er Ex-Ehep­aars: ein selb­st­ge­basteltes Aquarell mit SS-Runen. Und Obacht: Neuerd­ings kön­nen ein­deutig antifaschis­tis­che Sym­bole zu ein­er Anzeige wegen Wieder­betä­ti­gung führen – zumin­d­est in Tirol. Apro­pos Tirol: Unser Prädikat „das rechte Wort der Woche“ ver­lei­hen wir dies­mal an den Tirol­er FPÖ-Chef Markus Abw­erzger. Weit­er…

Wochenschau KW 41

"Zufallsfunde" bei BVT-Hausdurchsuchungen (https://derstandard.at/jetzt/livebericht/2000089090991/1000132227)

Dies­mal bewe­gen wir uns zwis­chen „lustigem Geplänkel“ beim Aus­tausch von Nazi-Con­tent, Hak­enkreuz-Graf­fi­ti „aus Langeweile“ bis zu einem Holo­caustleugn­er, der sich dage­gen wehrt, von Geschwore­nen als zurech­nungs­fähig bew­ertet zu wer­den. Ein Kabi­nettsmi­tar­beit­er von Min­is­ter Kunasek wird sich nicht nur zu seinen Face­book-Aktiv­itäten erk­lären müssen, son­dern auch, ob und warum er Grundwehr­di­ener für den FPÖ-Wahlkampf eingeteilt hat. Schließlich haben wir aus der Befra­gung der Lei­t­erin des Extrem­is­mus­refer­ats im BVT erfahren, dass es Zufalls­funde gegeben habe. Was uns gle­ich zum „recht­en Wort der Woche“ führt, das wir dies­mal Christoph Pöchinger, dem ehe­ma­li­gen Kabi­nettsmi­tar­beit­er von Ex-Jus­tizmin­is­terin Gastinger zus­prechen, denn der unter­stellt der BVT-Mitar­bei­t­erin „Wah­n­vorstel­lun­gen“. Weit­er…

Wochenschau KW 40

FPÖ-Denkmal Trümmerfrauen Mölker Bastei (© https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_Denkmal_Trümmerfrauen.jpg)

Es gibt denkbar ungeeignete Anlässe und Orte, um den „deutschen Gruß“ anzubrin­gen – zumin­d­est dann, wenn man sich nicht erwis­chen lassen will. Hit­ler­grüße am Kebab-Stand, vor der Polizei, am Bahn­hof und bei einem Gottes­di­enst gehören defin­i­tiv dazu. Eine großan­gelegte Razz­ia in der Staatsver­weiger­er-Szene führte zu sechs Ver­haf­tun­gen, darunter eines Mannes, der bere­its amts­bekan­nt ist. Und die FPÖ zeigte (wieder ein­mal), was alles möglich ist: ein Denkmal als Unter­mauerung des Opfer-Mythos und die Unter­bringung von Hubert Keyl in Hofers Verkehrsmin­is­teri­um. Das rechte Wort der Woche kommt dies­mal von Stra­ches Press­esprech­er Mar­tin Gli­er. Weit­er…

Wochenschau KW 39

Mistkübelaktion steirischer herbst 2018 (Screenshot Video Yoshinori Niwa)

Der beste Satz aus den Wieder­betä­ti­gung­sprozessen der ver­gan­genen Woche stammt von einem Steir­er: „I streit’s net oh, i geb aba a nix zua.“ Viel abstre­it­en kon­nte der Mann auch nicht, nach­dem einige mit­bekom­men hat­ten, als er mit seinem Smart­phone in der Straßen­bahn eine Hitlerrede abspielte. Wir ler­nen auch: Der Youtube-„Star“ Mar­co Wag­n­er hat nichts mit Naz­izeugs am Hut, auch wenn er Nazi­parolen grölte, und ein Hit­ler­gruß kann ganz falsch aufge­fasst wer­den – jeden­falls beim Erdäpfelfest in Stockerau.
Das rechte Wort der Woche lieferte dies­mal Her­bert Kickl – es geht ums E‑Mail seines Press­esprech­ers, von dem Kickl nichts gewusst haben will. Weit­er…

Wochenschau KW 38

Kommentar zum 88er-Kennzeichen (Screenshot Facebook)

Gle­ich zwei braune Torten haben wir dies­mal in der Wochen­schau, ein­mal in Niederöster­re­ich geback­en, wofür es eine Verurteilung set­zte und ein­mal in Salzburg am Wallersee, dort zumin­d­est gerüchteweise. Ein Kärnt­ner feierte am 20. April 2017 „Onkel Adis“ Geburt­stag allzu aus­ge­lassen und wan­dert ob sein­er braunen Lei­den­schaft nun nach sein­er zweit­en Verurteilung ins Gefäng­nis. Auch ein amts­bekan­nter Brau­nauer Neon­azi zeigt sich ziem­lich lern­re­sistent und wurde nicht zum ersten Mal wegen Wieder­betä­ti­gung verurteilt. Richard P., der wegen ein­er mut­maßlichen Beteili­gung bei „alpen-donau.info“ angeklagt war, wurde freige­sprichen. Ein eige­nar­tiges Finanzge­baren bei der Tirol­er Frei­heitlichen Bauern­schaft, der Schul­ka­len­der des RFJ Oberöster­re­ich und die neuen Agen­den des Amstet­tner Stad­trats Weber ergänzen die Rückschau auf die let­zte Woche.
Und wir haben eine neue wöchentliche Rubrik: Das rechte Wort der Woche. Eine „Ausze­ich­nung“, die dies­mal gle­ich Bun­deskan­zler Kurz abräumt. Weit­er…