Die „Krone“ hetzt – ein Fall für die Justiz?

Der Chef­re­dak­teur der „Kro­ne“ Stei­er­mark will was „erfah­ren“ haben. Von wem, schreibt er nicht. Aber er weiß, dass sich jun­ge, tes­to­ste­ron­ge­steu­er­te Syrer „äußerst aggres­si­ve sexu­el­le Über­grif­fe leis­ten“. Afgha­nen wie­der­um zer­le­gen in den ÖBB-Wag­gons die Sit­ze, weil da Chris­ten dar­auf­ge­ses­sen sind, das hat er jeden­falls wort­wört­lich so gehört. Und natür­lich stür­men Hor­den die Super­märk­te, rei­ßen die Packun­gen auf, neh­men sich, was sie wol­len, ver­schwin­den dann. Eine het­ze­ri­sche Lüge nach der ande­ren. Konsequenzlos?

27. Okt 2015
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Schlagwörter: Schlagwörter: Hetze | Medien | Steiermark

Köln: Von den Worten zu den Taten

Am 17. Okto­ber wur­de die par­tei­lo­se Kan­di­da­tin für das Amt der Köl­ner Ober­bür­ger­meis­ter­schaft, die Sozi­al­de­zer­nen­tin Hen­ri­et­te Reker, von dem Rechts­extre­mis­ten Frank S. (44) mit einem Mes­ser ange­grif­fen und schwer ver­letzt. In den meis­ten Stel­lung­nah­men nach der Tat wird mitt­ler­wei­le von einem frem­den­feind­li­chen Motiv des Täters gespro­chen. Töten woll­te der frü­he­re Neo­na­zi aber eine deut­sche Politikerin.

19. Okt 2015
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Schlagwörter: Schlagwörter: Körperverletzung | Neonazismus/Neofaschismus | Weite Welt

St.Pölten: 6 Jahre Haft für den Neonazi Rüssel

Das Lan­des­ge­richt St. Pöl­ten hat in der Vor­wo­che eines der här­tes­ten Urtei­le der letz­ten Jah­re nach dem NS- Ver­bots­ge­setz aus­ge­spro­chen: Sechs Jah­re erhielt der mehr­fach vor­be­straf­te Ange­klag­te. Der Rich­ter begrün­de­te das Straf­maß mit der Not­wen­dig­keit, ande­re Men­schen dadurch abzu­schre­cken. Dage­gen gibt es in Zei­ten anschwel­len­der Hass­or­gi­en wenig ein­zu­wen­den. Bloß: Wie sol­len Men­schen abge­schreckt wer­den, wenn sie fast nichts erfahren?

12. Okt 2015
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FPÖ: Der Abgang eines Ex-Bundesrats

Weil er den Rechts­ruck der Par­tei nicht mehr län­ger mit­tra­gen kön­ne, so der ehe­ma­li­ge Bun­des­rat der FPÖ, Johann Ertl, sei er aus der Par­tei aus­ge­tre­ten. Genaue­res will Ertl, der zuletzt Gemein­de­rat der FPÖ in Schwe­chat war, dem­nächst bekannt­ge­ben. Bei der Gemein­de­rats­wahl Anfang die­ses Jah­res war Ertl noch Spit­zen­kan­di­dat der FPÖ in Schwe­chat, jetzt macht er sei­ne Par­tei­freun­de für einen Rechts­ruck verantwortlich.

23. Sep 2015
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