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Kategorie: Kommentare

Die „Krone“ hetzt – ein Fall für die Justiz?

Der Chefredak­teur der „Kro­ne“ Steier­mark will was „erfahren“ haben. Von wem, schreibt er nicht. Aber er weiß, dass sich junge, testos­teronges­teuerte Syr­er „äußerst aggres­sive sex­uelle Über­griffe leis­ten“. Afgha­nen wiederum zer­legen in den ÖBB-Wag­gons die Sitze, weil da Chris­ten daraufge­sessen sind, das hat er jeden­falls wortwörtlich so gehört. Und natür­lich stür­men Hor­den die Super­märk­te, reißen die Pack­un­gen auf, nehmen sich, was sie wollen, ver­schwinden dann. Eine het­zerische Lüge nach der anderen. Kon­se­quen­z­los? Weit­er…

Köln: Von den Worten zu den Taten

Am Sam­stag, 17. Okto­ber, wurde die parteilose Kan­di­datin für das Amt der Köl­ner Ober­bürg­er­meis­ter­schaft, die Sozialdez­er­nentin Hen­ri­ette Rek­er, von dem Recht­sex­trem­is­ten Frank S. (44) mit einem Mess­er ange­grif­f­en und schw­er ver­let­zt. In den meis­ten Stel­lung­nah­men nach der Tat wird mit­tler­weile von einem frem­den­feindlichen Motiv des Täters gesprochen. Töten wollte der frühere Neon­azi aber eine deutsche Poli­tik­erin. Weit­er…

St.Pölten: 6 Jahre Haft für den Neonazi Rüssel

Das Lan­des­gericht St. Pöl­ten hat in der Vor­woche eines der härtesten Urteile der let­zten Jahre nach dem NS- Ver­bots­ge­setz aus­ge­sprochen: Sechs Jahre erhielt der mehrfach vorbe­strafte Angeklagte. Der Richter begrün­dete das Straf­maß mit der Notwendigkeit, andere Men­schen dadurch abzuschreck­en. Dage­gen gibt es in Zeit­en anschwellen­der Has­sorgien wenig einzuwen­den – bloß, wie sollen sie abgeschreckt wer­den, wenn sie fast nichts erfahren? Weit­er…

FPÖ-Wien: Merkwürdige KandidatInnen

Wal­ter Kal­ab kan­di­diert nicht mehr für die FPÖ in der Donaus­tadt. Erst vor weni­gen Tagen hat Heimat ohne Hass aufgedeckt, dass Kal­ab ein blauer Has­spredi­ger ist, der Flüchtlinge als „Kameltreiber“, „Pack“ und „schleimige Hunde“ beschimpft. In der FPÖ Wien gibt’s dafür keine Kri­tik, keinen Auss­chluss. Das zeigt auch die Auswahl an Kan­di­datIn­nen, die wir hier präsen­tieren: einige mit besten Kon­tak­ten zu NPD-Funk­tionären, Neon­azis und/oder recht­sex­tremen Iden­titären, andere ein­fach „nur“mit recht­sex­tremen oder wider­lichen Sprüchen. Weit­er…

Wenn Markus hetzt, gefällt das Johann!

Markus Gude­nus kan­di­diert für die FPÖ als Bezirk­srat in Wien-Wieden. Markus Gude­nus ist der ältere Brud­er des FPÖ-Spitzenkan­di­dat­en Johann Gude­nus. Die bei­den dürften sich gut ver­ste­hen, denn der eine „liked“ gerne die Kom­mentare des anderen auf Face­book und umgekehrt. Zum Prob­lem wird das für bei­de, wenn der Kom­men­tar het­zerisch ist. Da hört sich jeglich­er Spaß und auch das Liken auf – darum soll­ten eigentlich bei­de die Kon­se­quen­zen ziehen. Weit­er…

Straches Fundstück: Erstunken und erlogen!

Seit Wochen kur­sieren Post­ings , wonach Flüchtlinge Super­märk­te plün­dern, aber Medi­en darüber nicht bericht­en dürften. Bish­er betrafen diese Het­zbotschaften Deutsch­land – die bekan­nteste davon einen Ede­ka-Markt in Fried­berg (Bay­ern). Der Geschäfts­führer demen­tierte heftig und aus­führlich. Eine Vari­ante der Het­zbotschaft ist jet­zt auch in Öster­re­ich aufge­taucht. Dank Stra­che ist sie zig­tausend­fach ver­bre­it­et wor­den – obwohl sie erstunken und erlogen ist. Weit­er…

FPÖ: Der Abgang eines Ex-Bundesrats

Weil er den Recht­sruck der Partei nicht mehr länger mit­tra­gen könne, so der ehe­ma­lige Bun­desrat der FPÖ, Johann Ertl, sei er aus der Partei aus­ge­treten. Genaueres will Ertl, der zulet­zt Gemein­der­at der FPÖ in Schwechat war, dem­nächst bekan­nt­geben. Bei der Gemein­der­atswahl Anfang dieses Jahres war Ertl noch Spitzenkan­di­dat der FPÖ in Schwechat, jet­zt macht er seine Parteifre­unde für einen Recht­sruck ver­ant­wortlich. Weit­er…

FPÖ/RFJ Wels: „Freche Fahne, Kamerad!“

Elf Man­date hat die FPÖ im Welser Gemein­der­at. Die SPÖ als stimm­stärk­ste Partei stellt vierzehn Man­date und den Bürg­er­meis­ter. Die ÖVP hat acht Man­date und die Grü­nen drei. Es gibt also schon jet­zt labile Mehrheitsver­hält­nisse in Wels. Nach der Gemein­der­atswahl am 27. Sep­tem­ber ver­mut­lich noch mehr. Höch­ste Zeit also, sich die FPÖ-Kan­di­datIn­nen-Liste etwas genauer anzuschauen. Weit­er…

Die Stiftung und der Kommentar zum Stiftungsrecht

Die Schreiber von unzensuriert.at, der Haus­pos­tille von Mar­tin Graf, waren etwas indig­niert. Bei der Pressekon­ferenz von Anwalt Georg Zanger, der die Vertre­tung von Gertrud Meschar, der Stifterin, über­nom­men hat, waren sie keine gelade­nen Gäste und durften nicht ganz vorne sitzen. Ver­mut­lich haben sie deshalb einiges nicht mit­bekom­men. Weit­er…