Bratislava: Rassistendemo für schönen, weißen Tag

In Bra­tis­la­va demons­trier­ten am Sams­tag, 20.6. 2015, dem Welt­flücht­lings­tag, meh­re­re tau­send Men­schen gegen die Auf­nah­me von Flücht­lin­gen in der Slo­wa­kei. Zu der Demons­tra­ti­on auf­ge­ru­fen hat­te die Initia­ti­ve „Stopp der Isla­mi­sie­rung Euro­pas“, hin­ter der aber vor allem die rechts­extre­me Par­tei „Volks­par­tei – Unse­re Slo­wa­kei“ (LSNS) und ande­re rechts­extre­me Grup­pen ste­hen. Nach der Demo kam es zu Aus­schrei­tun­gen durch besof­fe­ne Neonazis.

22. Jun 2015
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Pörtschach: Versuchter Anschlag mit Hakenkreuz?

Der Lok­füh­rer eines Zuges bemerk­te, dass am Gleis Stei­ne lagen und brems­te noch recht­zei­tig. Bis­her unbe­kann­te Täter haben in der Nacht auf Sams­tag bei der Fuß­gän­ger­brü­cke am Schwerz­weg Stein- und Beton­bro­cken aus einer Mau­er gebro­chen und auf die Glei­se gewor­fen. Nur die „Kro­ne“ berich­tet davon, dass die Fuß­gän­ger­brü­cke mit einem Haken­kreuz beschmiert ist. Ob das Haken­kreuz von den Stei­ne­wer­fern stammt, geht aus dem Bericht nicht her­vor. (Kro­ne Kärn­ten, 21.6.2015)

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Verbotsverfahren für Burschenschaft „Thessalia zu Prag”?

Wenn sich die SPD Bay­ern durch­setzt, dann droht der Bur­schen­schaft Thes­sa­lia zu Prag in Bay­reuth Unan­ge­neh­mes – ein Ver­bots­ver­fah­ren wegen Unter­stüt­zung einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung. Die baye­ri­sche SPD will eine Prü­fung der Thes­sa­lia, weil ein Mit­glied die­ser Bur­schen­schaft im enge­ren Dunst­kreis der Neo­na­zis vom NSU aktiv war. Unan­ge­nehm wäre das wohl für den FPÖ-Abge­ord­ne­ten Axel Kas­seg­ger, der bei der Thes­sa­lia Mit­glied ist.

21. Jun 2015

Blaue Mandatarin ist Administratorin einer Hass-Gruppe

Über die Tiro­ler Land­tags­ab­ge­ord­ne­te von der FPÖ, Hil­de­gard Schwai­ger, muss­ten wir hier schon mehr­fach berich­ten. Jetzt ist die glü­hen­de Königs­ho­fer- und Pegi­da-Anhän­ge­rin „Hei­mat ohne Hass“ (HoH) in der Face­book-Grup­pe „Asyl­flut stop­pen auch in Tirol“ auf­ge­fal­len, als Admi­nis­tra­to­rin einer Grup­pe, die sich dadurch aus­zeich­net, dass sie Het­ze auf pri­mi­tivs­tem Niveau betreibt.


Ein Bei­spiel der ras­sis­ti­schen Het­ze, Quel­le HoH
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HoH hat in einem Bei­trag eini­ge die­ser wider­li­chen het­ze­ri­schen Pos­tings ver­öf­fent­licht. Schwai­ger ist in der geschlos­se­nen FB-Grup­pe die ein­zi­ge Admi­nis­tra­to­rin, also dafür ver­ant­wort­lich , dass Hetz­pos­tings gelöscht wer­den. Wur­den wel­che gelöscht? Kaum vor­stell­bar. Schwai­ger hetz­te jeden­falls an vor­ders­ter Front mit. Den Flücht­lin­gen, die für sie „Sozi­al­schma­rot­zer“ sind, wür­de sie „als Ver­kös­ti­gung Brenn­sup­pe, Hafer­brei, Zwie­back und Was­ser anbie­ten. Da hät­ten wir sicher ein paar weni­ger von die­sen Typen hier“.


Ein Bei­spiel der ras­sis­ti­schen Het­ze, Quel­le HoH
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Die Akti­vi­tä­ten und Aus­sa­gen von Schwai­ger haben auch zu einem Bericht der „Tiro­ler Tages­zei­tung“ geführt. Dem­nach will sich die Tiro­ler FPÖ-Spit­ze nicht öffent­lich zu Schwai­ger äußern, hat ihr aber auf­ge­tra­gen, sich von „jeg­li­cher Form der Xeno­pho­bie“ zu distanzieren.

20. Jun 2015
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