Scharnitz (Tirol): „Wenig Fußball – viel Hass“

Schar­nitz ist eine klei­ne Gemein­de in Tirol am Fuße des Kar­wen­del­ge­bir­ges. In Schar­nitz gibt es auch einen Fuß­ball­klub, den SV Schar­nitz. Obmann des SV Schar­nitz ist Mar­tin Graf. Nein, nicht der frü­he­re Drit­te Prä­si­dent des Natio­nal­rats! Der SV Schar­nitz und sein Obmann haben seit dem Wochen­en­de jeden­falls ein Pro­blem, nach­dem es beim Match gegen den Ver­ein Sans Papiers zu ras­sis­ti­schen Aus­schrei­tun­gen gekom­men ist.

10. Sep 2015
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Schlagwörter: Fußball/Hooligans | Ort | Österreich | Sonstiges | Tirol

Wien: Hakenkreuze und ein Schreckschuss

Die ‚Akti­vi­tä­ten‘ der vier Jugend­li­chen (im Alter von 17 bis 22) fan­den schon im Mai die­ses Jah­res, genau­er zwi­schen 4. und 9. Mai in der Donau­stadt statt. In die­sen weni­gen Tagen durch­pflüg­ten sie den Bezirk, schmier­ten Haken­kreu­ze, sta­chen Rei­fen auf, tra­ten Sei­ten­spie­gel ein und Motor­rä­der um. War­um es erst jetzt Infor­ma­tio­nen zu den Vor­fäl­len vom Mai gab, wird aus der Pres­se­aus­sendung der Poli­zei­di­rek­ti­on Wien nicht klar.

Hakenkreuze in Hainburg (NÖ)

In der Nacht von Don­ners­tag auf Frei­tag, 4.9. wur­den in Hain­burg auf dem Ska­ter­platz am Fuß des Brauns­ber­ges Ram­pen und Sitz­ge­le­gen­hei­ten mit NS-Sym­bo­len (Haken­kreuz, 88) beschmiert. Die Poli­zei ermit­telt gegen die bis­her unbe­kann­ten Täter wegen Sach­be­schä­di­gung und wegen des Ver­dach­tes der NS-Wie­der­be­tä­ti­gung, berich­ten die NÖN (8.9.2015, Aus­ga­be Bruck).

Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation

Rechte Hetzer: Echtheit egal!

Mit Bil­dern, Vide­os und Infos aus dubio­sen Quel­len ver­su­chen die rech­ten Het­zer Ver­un­si­che­rung, Angst und Wut zu erzeu­gen. Wenn ihnen das gelingt, haben sie schon viel gewon­nen. Hier eini­ge Bei­spie­le aus den jüngs­ten Tagen.

9. Sep 2015
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren

Rassistischer und antisemitischer Müll bei Strache

Wie­der ein­mal Stra­che! Muss sein. Der FPÖ-Par­tei­chef, der von sich kühn behaup­tet, kein Het­zer zu sein, hät­te in den letz­ten Tagen eigent­lich viel Arbeit gehabt – als Müll­mann. Auf sei­ner Face­book-Sei­te (HC Stra­che) hat sich unter sei­nen Kom­men­ta­ren eine erheb­li­che Men­ge ras­sis­ti­scher Mist ange­sam­melt. Auch anti­se­mi­ti­scher. Aber Stra­che, dem gera­de von einem Gericht –noch nicht rechts­kräf­tig –bestä­tigt wur­de, ein Het­zer zu sein, hat kei­ne Zeit für Müll­ent­sor­gung. Oder kein Interesse?

8. Sep 2015