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Der Nepp mit dem Nepp

Dass die FPÖ früher als andere Parteien den Wert von Social Media erkan­nt und sehr viele Ressourcen investiert hat, war ein­mal ein Atout, der jet­zt jedoch kaum noch sticht. Das ist an den schlecht­en Umfragew­erten zur Wien-Wahl abzule­sen, obwohl die Wiener FPÖ für Face­book-Wer­bung weit mehr aus­gibt als die Mitnbe­wer­berIn­nen. Ein Grund wird auch darin liegen, dass das Führungsper­son­al der Wiener FPÖ alles andere als einen Bruch mit der FPÖ von Stra­che und Gude­nus darstellt, denn das Gegen­teil ist der Fall. Weit­er…

„Zur Zeit“: Systemrelevantes Anti-Systemmedium?

Weil die Medi­en – so der Medi­en­beauf­tragte von Kan­zler Kurz, Ger­ald Fleis­chmann – in der Coro­na-Krise „ihre staat­spoli­tis­che Ver­ant­wor­tung ganz her­aus­ra­gend wahrgenom­men“ (faz.net, 23.4.20) haben, wurde der ganzen Branche eine Son­der­förderung zuge­sprochen. Im Förderungspaket von mehr als 30 Mil­lio­nen Euro enthal­ten ist auch eine Extrazuwen­dung an das zum Recht­sex­trem­is­mus tendierende, der FPÖ nah­este­hende Wochen­blatt „Zur Zeit“. Sys­tem­rel­e­vante Förderung für ein Medi­um, das die anderen Medi­en als „Lügen­presse“ und „Sys­temme­di­en“ ver­höh­nt? Weit­er…

Unterberger trollt durch die Krisenzeit

Der ehe­ma­lige „Presse“-Chefredakteur nutzt die Krise uner­müdlich zur Ver­bre­itung von rechtem Gift: gegen Fem­i­nis­mus, gegen Flüchtlinge, gegen Medi­en, gegen Linke und Lib­erale … und für Orbán. Nicht ein­mal vor arg ver­harm­losenden NS-Ver­gle­ichen schreckt er zurück. Über die neuen Tiefen eines recht­en Online-Trolls. Weit­er…

Rechtsextremismus und Corona-Krise: neues Thema, alte Muster

Dass die Coro­na-Krise für Recht­sex­treme Anlass ist, alte und neue Ver­schwörungs­the­o­rien zu lancieren und Stim­mung zu machen, ist nicht weit­er erstaunlich. Einig ist man sich dabei jedoch nicht, denn Wider­sprüche gibt es zuhauf. Aber es gilt das Mot­to: Was dem eige­nen Nar­ra­tiv auch nur irgend­wie nützen kön­nte, wird hin­aus­posaunt. Anti­semitismus und Ras­sis­mus erleben auch hier einen wider­lichen Höhep­unkt. Weit­er…

Doku: „Weimar und heute”

Sie sog. „Neue Rechte” ist nur im Namen neu, tat­säch­lich set­zt sie ide­ol­o­gisch auch bei Vertretern an, die als Weg­bere­it­er des Nation­al­sozial­is­mus gel­ten. Die Doku „Weimar und heute” emp­fiehlt sich zusät­zlich für den Unter­richt (Poli­tis­che Bil­dung, Geschichte …). Auch wenn hier Deutsch­land im Fokus ste­ht, die Grun­daus­sage ist dur­chaus auch auf Öster­re­ich über­trag­bar. Weit­er…

FPÖ Burgenland: Die Parteielite opfert sich

Die FPÖ hat im Bur­gen­land nicht erst seit den deut­lichen Ver­lus­ten bei der heuri­gen Land­tagswahl einige Prob­leme. Ihr Bun­desparteivor­sitzende Nor­bert Hofer hat sich deshalb am ver­gan­genen Woch­enende auch zum Lan­desparteivor­sitzen­den küren lassen. Sein Amtsvorgänger als Bun­de­schef, der Heinz Chris­t­ian, sei ja auch formell Chef der Lan­despartei in Wien gewe­sen, wurde in der FPÖ die Wahl Hofers zum Lan­deschef argu­men­tiert. Nach sein­er Wahl erk­lärte Hofer, die FPÖ befinde sich „in ein­er sehr, sehr schwieri­gen Sit­u­a­tion“. Kann man so sagen. Gut so! Weit­er…

Schleichende Normalisierung des Rechtsextremismus

Am 13. Jän­ner fand in Wien ein Hin­ter­grundge­spräch zum The­ma „Schle­ichende Nor­mal­isierung des Recht­sex­trem­is­mus in der öffentlichen und poli­tis­chen Diskus­sion und in den Hal­tun­gen der Bevölkerung“ statt, das von den Wis­senschaf­terIn­nen Ruth Wodak (Uni­ver­si­ty of Lan­cast­er), Judith Götz (Uni­ver­sität Wien), Mar­ti­na Zan­donel­la (SORA Wien) und Jörg Fleck­er (Uni­ver­sität Wien) geführt wurde. Wir doku­men­tieren hier den schriftlichen Input von Ruth Wodak, die auch Mit­glied des wis­senschaftlichen Beirats von „Stoppt die Recht­en“ ist, mit ihrer Erlaub­nis und bestem Dank! Weit­er…

Kapitel „Einzelfälle“ im FPÖ-Historikerbericht: ein weiterer Einzelfall

Am 23. Dezem­ber war er nach mehrfachen vorherge­hen­den Ankündi­gun­gen da: der FPÖ-His­toriker­bericht oder – wie das Elab­o­rat im Stan­dard beze­ich­net wurde – der Hys­teriker­bericht. Zugegeben, nicht dass wir mit ein­er ern­sthaften Aufar­beitung der braunen FPÖ-Geschichte und Gegen­wart gerech­net hät­ten, aber welch­es Aus­maß da an Pfusch und Unse­riosität vorgelegt wurde, hat selb­st uns erstaunt. Ein Beispiel daraus: das Kapi­tel „Vor­würfe und ‚Einzelfälle’“. Weit­er…

Pseudo-Interviews: Wer spricht mit „Info-Direkt“?

Das Mag­a­zin „Info-Direkt“ wird vom Doku­men­ta­tion­sarchiv des öster­re­ichis­chen Wider­standes (DÖW) als das aktuell wichtig­ste recht­sex­treme Print­medi­um in Öster­re­ich eingeschätzt. Auf Face­book ist es inzwis­chen ges­per­rt. Den­noch find­en sich in dem Blatt immer wieder Inter­views mit Poli­tik­erIn­nen aus allen Parteien. Warum ist das so? Weit­er…