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Suchergebnis zu: sowilo

Rechter Runenfreund als Gutachter

Vier Geschwo­re­ne stimm­ten vor weni­gen Tagen für die Schuld, vier für die Schuld­lo­sig­keit des Ange­klag­ten Kurt Scheuch. Das bedeu­tet einen Frei­spruch – im Zwei­fel für den Ange­klag­ten. Die „Klei­ne Zei­tung“ (12.5.23) sieht das Pro­blem in der Geschwo­re­nen­ge­richts­bar­keit. Mag sein. Im Fall der Ent­schei­dung zu Kurt Scheuch liegt das eigent­li­che Pro­blem aber beim Gut­ach­ter. Nicht beim offi­zi­el­len, son­dern beim Pri­vat­gut­ach­ter, dem die kon­ser­va­ti­ve „Neue Zür­cher Zei­tung“ schon vor etli­chen Jah­ren den Ver­such einer „Ehren­ret­tung“ des Natio­nal­so­zia­lis­mus vor­ge­wor­fen hat­te. Wei­ter…

Andi Gewehre gibt das Lämmchen

Er war unter den ver­schie­dens­ten Tarn­na­men in sozia­len Netz­wer­ken aktiv. Auch bei fast jedem Auf­lauf von Rechts­extre­men und Neo­na­zis in Wien sicht­bar. Seit vie­len Jah­ren. Sei­ne Chats mit einem deut­schen NPD-Chef über Bom­ben­re­zep­tu­ren haben zum Rück­tritt des Poli­ti­kers geführt. Jetzt ist Wolf­gang L. über sei­ne brau­nen Chats auf Whats­App gestol­pert. Wir haben L. bei sei­nem Auf­tritt vor dem Geschwo­re­nen­ge­richt beglei­tet, damit er nicht ganz allein ist. Ein Pro­zess­be­richt. Wei­ter…

Ein Teutone vor Gericht

Nach vie­len Jah­ren der Beschäf­ti­gung mit öster­rei­chi­schen Rechts­extre­men und Neo­na­zis kann’s uns den­noch pas­sie­ren, dass wir Neu­es dazu­ler­nen. Ges­tern war wie­der ein­mal so ein Tag der Erleuch­tung: erstaun­li­cher­wei­se in einem Pro­zess gegen einen Bur­schen­schaf­ter, der sich wegen des Ver­dachts, gegen das Ver­bots­ge­setz ver­sto­ßen zu haben, vor dem Wie­ner Lan­des­ge­richt ver­ant­wor­ten muss­te. Ein Pro­zess­be­richt. Wei­ter…

Identitäre Neonazi-Demonstration am 17. Mai in Wien (I)

Weil die EU angeb­lich „Völ­ker und Kul­tu­ren zer­stört, Euro­pa mit Frem­den über­flu­tet”, rufen die Iden­ti­tä­ren Öster­reichs für den 17. Mai 2014 zu einer Demons­tra­ti­on auf. Aber nicht nur die Iden­ti­tä­ren, auch neo­na­zis­ti­sche Grup­pie­run­gen des so genann­ten „Natio­na­len Wider­stan­des”. Wei­ter…

Identitäre Arbeitnehmer?

Die „Frei­heit­li­chen Arbeit­neh­mer” (FA) sind schon öfters auf­ge­fal­len. Lei­der nicht durch gute Arbeit­neh­me­rIn­nen-Poli­tik (1,2,3,4, 5, 6, 7), son­dern durch sexis­ti­sche Wahl­wer­bung, selt­sa­me Geschichts­bil­der, brau­nen Fle­cken auf der Kan­di­da­tIn­nen­lis­te, Sprü­chen wie “Ehre, Treue, Vater­land”, bur­schen­schaft­li­cher Het­ze und Gere­de von “Volks­ge­mein­schaft” und “Zecken-Kam­pa­gne”. Da ist es nur kon­se­quent, dass die „Frei­heit­li­chen Arbeit­neh­mer” mit Rechts­extre­men koope­rie­ren. Wei­ter…

FPÖ im Parlament (II): Noch eine Kündigung ohne Bedeutung

Jan Acker­mei­er war par­la­men­ta­ri­scher Mit­ar­bei­ter von Harald Ste­fan. Der feu­er­te ihn 2010 mit den Wor­ten, dass sein „Ver­trau­ens­ver­hält­nis zu ihm been­det ist“. Aber Acker­mei­er hat ande­re FPÖ-Abge­ord­ne­te gefun­den, deren „Ver­trau­ens­ver­hält­nis“ offen­sicht­lich nicht gelit­ten hat, ja viel­leicht gera­de­zu auf­ge­blüht ist. Wei­ter…

Tschechien: Fußballspieler als Nazi-Models

Ras­sis­ti­sche Pöbe­lei­en , neo­na­zis­ti­sche Sym­bo­le, Trans­pa­ren­te und Fan­grup­pen gibt es auch auf öster­rei­chi­schen Fuß­ball­plät­zen. Die enga­gier­te Wan­der­aus­stel­lung „Tat­ort Sta­di­on“, die in Deutsch­land bis­her in mehr als 200 Städ­ten zu sehen war, hat es bis­lang nur in Inns­bruck zu einer Vor­stel­lung geschafft. In Tsche­chi­en sind jetzt Spie­ler als Models für Thor-Stei­nar-Lei­berl auf­ge­tre­ten. Wei­ter…

Thor Steinar: Szenetypische Polizisten?

Es ist schon pein­lich genug, dass der öster­rei­chi­sche Ver­fas­sungs­schutz in sei­nem Bericht 2011 als sze­ne­ty­pi­sche Mar­ken für das neue Nazi-Out­fit noch immer Fred Per­ry und Lons­da­le anführt und „die“ Kult­mar­ke der Rech­ten, „Thor Stei­nar“, ver­ges­sen hat. Oder wur­de sie gar nicht ver­ges­sen, son­dern ver­schwie­gen, weil vier öster­rei­chi­sche Poli­zei­be­am­te unter den ver­mut­li­chen Bestel­lern von „Thor Stei­nar“ auf­schei­nen? Wei­ter…

News: „Ministerium für Verharmlosung”

News berich­tet über die Thor-Stei­nar-Kun­den­da­tei, in der sich auch FPÖ-Poli­ti­ker und vier öster­rei­chi­sche Poli­zis­ten befin­den, „die zudem blöd genug waren, unter ihrer dienst­li­chen polizei.gv.at-E-Mail-Adresse zu bestel­len”. Nach Anga­ben von News ant­wor­te­te die Spre­che­rin des Innen­mi­nis­te­ri­ums auf eine Anfra­ge, dass es sich bei „Thor Stei­nar” um ein „lega­les Sport­ar­ti­kel­la­bel“ han­delt und nicht jeder Kun­de sei „rechts­ra­di­kal“. Wei­ter…