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Suchergebnis zu: identitäre

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 1: News aus dem identitären Lager

Sie ver­suchen sich gegen ihren Unter­gang zu stem­men: Die Iden­titären, auch unter dem Namen „Die Öster­re­ich­er“ unter­wegs oder nach Her­bert Kickl eine „NGO von rechts”, mobil­isierten Ende Juli für eine Demo gegen das Sym­bole-Gesetz. Etwa 500 Per­so­n­en beteiligten sich am Auf­marsch. Knapp davor war bekan­nt gewor­den, dass die neo­faschis­tis­che Truppe in Steyregg eine Immo­bilie erstanden und zu einem Zen­trum, dem mit­tler­weile drit­ten in Öster­re­ich, aus­ge­baut hat­te. Weit­er…

Die Identitären und der blaue Eiertanz

Ein Anlass­bericht des BVT führte eine lange Liste von Delik­ten auf, die Mit­gliedern der Iden­titären zuzuschreiben waren. Knapp danach, im Mai 2019, wur­den die Verbindun­gen zwis­chen Mar­tin Sell­ner und dem Atten­täter von Christchurch bekan­nt. Mit der dama­li­gen Dis­tanzierung der FPÖ von den Iden­titären soll nun aber Schluss sein, wie der blaue Gen­er­alsekretär Michael Schnedlitz in dün­ner Luft hin­aus­posaunte. Das bringt Nor­bert Hofer etwas in die Bre­douille. Oder auch nicht. Weit­er…

Identitäres Dreieck oder: Alte Liebe rostet nicht!

Ern­te­helfer sucht nun das Aula-Nach­fol­gemagazin „Freilich“, denn „[d]er Aus­fall von tausenden Ern­te­helfern und Saisonar­beit­ern stellt die heimis­chen Bauern in den näch­sten Monat­en jedoch vor riesige Prob­leme“. Logis­tisch abgewick­elt würde der Ein­satz über die Burschen­schaft „Marko-Ger­ma­nia“. Dahin­ter steckt ein altes Dreieck von Iden­titären, Burschen­schaften und FPÖ. Weit­er…

Identitäre in der Leopoldstadt: Nicht willkommen!

Nach­dem sich die iden­titäre Marke spätestens nach Bekan­ntwer­den der Spende des Christchurch-Atten­täters und dem Mail-Verkehr zwis­chen ihm und Sell­ner zer­bröselt hat­te, mussten sich Sell­ner und seine Truppe neu erfind­en. Unter neuem Namen und alten Inhal­ten ver­suchen sie sich nun wiederzubeleben. Ein „Bürg­ertr­e­ff“ in der Leopold­stadt ist gründlich in die Hose gegan­gen. Ein Bericht. Weit­er…

Die Identitären geben ihre Identität auf

Seit eini­gen Wochen kann man es beobacht­en: Die Iden­titäre Bewe­gung Öster­re­ichs (IBÖ) liegt im Ster­ben. Das ist auch nicht weit­er schlimm, schon gar nicht ver­wun­der­lich, nach­dem sie der Chefide­ologe der „Neuen Recht­en“, Götz Kubitschek, ganz böse getadelt hat und der nun­mehrige Ex-Sprech­er Patrick Lenart seit Jahr und Tag auf Wel­treise unter­wegs ist. Der Mar­tin bastelt zwar an ein­er neuen Kar­riere, hat sich dafür aber schon wieder einen ungeeigneten Co-Führer aus­ge­sucht. Weit­er…

Ein identitärer Chef auf großer Weltreise

Mar­tin Sell­ner ist der Chef der recht­sex­tremen Iden­titären. Keine Debat­te! Aber der Chef hat auch einen Co-Chef: Patrick Lenart. Jeden­falls war das bish­er so. Lenart und Sell­ner betreiben seit 2013 so neben­bei auch den Pha­lanx-Europa-Ver­sand, mit dem sich Geld ver­di­enen lässt. Ein angenehmer Neben­ef­fekt der poli­tis­chen Tätigkeit. Vor allem, wenn er sich auf ein­er Wel­treise genießen lässt. Denn ein­er der ober­sten „Vertei­di­ger Europas“ gondelt seit fast einem Jahr mit Fre­undin in Asien herum. Weit­er…

Verbot der Identitären?

Die ÖVP will die Iden­titären über Änderun­gen im Vere­in­srecht ver­bi­eten – alle anderen Parteien sind – aus guten Grün­den – dage­gen. Der Kan­di­dat der FPÖ in Oberöster­re­ich, Philipp Samhaber, gibt zwar Spenden an einen iden­titären Vere­in zu, bestre­it­et aber, jemals Mit­glied bei den Iden­titären gewe­sen zu sein. Und er hat damit Recht. Der oö. Lan­despolizei­di­rek­tor Pil­sl, der der ÖVP sehr nahe ste­ht, erk­lärt, dass es die Iden­titären als Vere­in gar nicht gibt. Alles klar? Ein Kom­men­tar von Karl Öllinger. Weit­er…

Der FPÖ-Kandidat, die Identitären und die offenen Fragen

Philipp Samhaber ist der Obmann ein­er FPÖ-Sek­tion in Linz, schreibt für den recht­sex­tremen „Wochen­blick“ eine Kolumne und find­et sich auf einem hin­teren Platz der Kan­di­datIn­nen­liste der FPÖ für die Nation­al­ratswahl. Auf ein­er Liste des Ver­fas­sungss­chutzes scheint der FPÖ-Kan­di­dat und ‑Funk­tionär auch ange­blich als Mit­glied der Iden­titären auf – mit ein­er Mit­glied­snum­mer? Davon will der Kan­di­dat nichts wis­sen, räumt aber Spenden per Dauer­auf­trag an einen iden­titären Vere­in ein. Weit­er…

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 1: Das HGM als identitäre Projektionsfläche

Das Heeres­geschichtliche Muse­um (HGM) ist nicht nur der älteste Muse­ums­bau Wiens, son­dern auch das let­zte Muse­um Öster­re­ichs, das von einem Bun­desmin­is­teri­um (Vertei­di­gung) geleit­et wird. Diese direk­te Ver­ankerung im Staat­sap­pa­rat gibt der Frage danach, wie dort Geschichte ver­mit­telt wird, ein beson­deres Gewicht. Trotz dieser sen­si­blen öffentlichen Stel­lung find­et im HGM eine zutief­st rück­wärts­ge­wandte Geschichtsver­mit­tlung statt, die von Helden­verehrung und Monar­chiev­erk­lärung mitunter bis hin zu ein­er Offen­heit für Recht­sex­trem­is­mus und Geschicht­sre­vi­sion­is­mus reicht. Kein Wun­der, dass Mar­tin Sell­ner vom HGM als iden­titäre Pro­jek­tions­fläche schwärmt – und auch der Atten­täter von Christchurch sich dort aufge­hal­ten hat. Weit­er…

Die FPÖ und ihre identitären Identitäten

Jus­tizmin­is­ter Jablon­er ist in ein­er par­la­men­tarischen Anfrage­beant­wor­tung für Stephanie Krisper (Neos) der Ansicht, dass aus den bei Haus­durch­suchun­gen gefun­de­nen Unter­la­gen „Verbindun­gen der IBÖ zur FPÖ abzuleit­en“ sind. Der neue FPÖ-Vor­sitzende Nor­bert Hofer ist da ganz ander­er Mei­n­ung. In einem Inter­view mit dem „Stan­dard“ beste­ht er ganz fest darauf, dass er schon 2016 gesagt hat, „dass ich mit diesen Herrschaften nichts zu tun haben will“. Wirk­lich? Wir haben da unsere Zweifel. Weit­er…