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Medien

Jahr: 2022

Vom ausgeschlossenen FPÖ-Gemeinderat zum Selfmade-Juden

Er ist ein alter Bekann­ter, und wir haben über ihn mehr­fach berich­tet. Frü­her war er FPÖ-Gemein­de­rat, hat gehetzt, stand vor Gericht, wur­de angeb­lich sogar von der FPÖ aus­ge­schlos­sen. Nun spa­ziert er als Self­ma­de-Jude durch die Gegend, vor­nehm­lich bei Coro­na-Demos – inklu­si­ve Juden­stern und Isra­el­flag­ge – und insze­niert sich als Opfer, weil er nach dem Ver­bots­ge­setz ange­zeigt wor­den ist. Wei­ter…

Keep fighting — Über konstruktiven und künstlerischen Aktivismus gegen Rechts

Was ist anti­fa­schis­ti­scher Akti­vis­mus? Woge­gen rich­tet er sich heu­te? Wie leis­tet er Wider­stand? War­um ist er heu­te viel­leicht wich­ti­ger denn je? Und was kann die Kunst und im Spe­zi­el­len das Thea­ter als Kunst­form gesell­schaft­li­cher Öffent­lich­keit dazu beitragen?

Prä­senz­ver­an­stal­tung und im Stream (jeweils kos­ten­los): Details sie­he Ver­an­stal­tungs­sei­te
Frei­tag, 11.3.22 um 20 Uhr
ARGE­kul­tur Salzburg
Ulri­ke-Gschwandt­ner-Stra­ße 5
5020 Salz­burg Wei­ter…

Schwurbler vergreifen sich an Umberto Eco

In den letz­ten Jahr­zehn­ten haben wir uns ja schon eini­ge schwind­li­ge, bes­ser erschwin­del­te Faschis­mus-Defi­ni­tio­nen pro­mi­nen­ter Anti­fa­schis­ten um die Ohren hau­en las­sen müs­sen. Theo­dor Ador­no wur­de ger­ne falsch zitiert, Igna­zio Silo­ne noch öfter, und nun ist Umber­to Eco dran. Aus­ge­rech­net die Ver­schwö­rungs­fans beru­fen sich auf ein bru­tal gefälsch­tes Faschis­mus­zi­tat von Umber­to Eco, der zeit sei­nes Lebens gegen Ver­schwö­rungs­schwur­be­lei­en ange­schrie­ben hat. Ein Fak­ten­check. Wei­ter…

Putins Koch und der Nazi-Handlanger

Über rechts­extre­me Para­mi­li­tärs und Grup­pen in der Ukrai­ne haben wir bereits vor Jah­ren geschrie­ben und ja: Das Regi­ment Asow gibt es lei­der immer noch. Der Ein­fluss von Rechts­extre­men und Neo­na­zis auf die ukrai­ni­sche Poli­tik wur­de aller­dings in den letz­ten Jah­ren – auch durch Wah­len – deut­lich ver­rin­gert. Für Russ­land lässt sich das lei­der nicht so behaup­ten. Aber wer kennt schon Dmi­t­ri Waler­je­witsch Utkin? Wir stel­len ihn vor. Wei­ter…

Kickl & AUF1: eine Ehe mit Verschwörungswahn

FPÖ-Chef Her­bert Kickl hat sich für ein ein­stün­di­ges Inter­view mit dem rechts­extre­men Akti­vis­ten Ste­fan Magnet zusam­men­ge­setzt. Das Gespräch hat im Rah­men von Magnets Medi­en­pro­jekt AUF1 statt­ge­fun­den und wur­de zudem via FPÖ-TV auf You­Tube ver­öf­fent­licht. Magnet und Kickl war­fen sich dabei in ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­scher Einig­keit gegen­sei­tig die Stich­wör­ter zu. Wei­ter…

Prozess Peter B.: Brauchst keine Sorgen haben!

Er hat bereits Pro­zess­rou­ti­ne: Der Waf­fen­dea­ler der Neo­na­zis, der im Dezem­ber 2020 als Frei­gän­ger wäh­rend einer Frei­heits­stra­fe, die er seit Juni 2018 absit­zen muss­te, Sucht­gift und Waf­fen hor­te­te und ver­tick­te. Bis er an einen V‑Mann gera­ten war. Bei Haus­durch­su­chun­gen sind Ton­nen an Waf­fen, Kriegs­ma­te­ri­al, NS-Devo­tio­na­li­en und Dro­gen gefun­den wor­den. Heu­te stand er daher wie­der vor Gericht. Wei­ter…

Nazi-Machwerk „Der Höllensturm“

Der Film „Der Höl­len­sturm“ stützt sich auf eine lite­ra­ri­sche Vor­la­ge, die ein Tho­mas Good­rich aus den USA ver­fasst hat. Über ihn sowie die ande­ren an der Pro­duk­ti­on und Dis­tri­bu­ti­on des brau­nen Mach­werks Betei­lig­ten ist zunächst ein­mal wenig zu fin­den im Netz. Wir haben doch eini­ges aus­ge­gra­ben und dabei auch Ver­bin­dun­gen nach Öster­reich gefun­den. Wei­ter…

Schnedlitz, die Identitären und das „Ok“

Sei­ne Sym­pa­thien für die Iden­ti­tä­ren hat der FPÖ-Gene­ral­se­kre­tär und Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te Micha­el Schned­litz, blau­er Ämter­ku­mu­lie­rer und mit Neben­ein­künf­ten der zweit­höchs­ten Kate­go­rie (7.000–10.000€ monat­lich) geseg­net, schon früh erken­nen las­sen. Nun posiert er mit einem Iden­ti­tä­ren – samt White-Power-Zei­chen, das er „ok“ fin­det. Wei­ter…

Wochenschau KW 8/22 (Teil 2)

Nicht Kraut und Rüben, son­dern Kraut und Waf­fen sind bei einem Kärnt­ner gefun­den wor­den. Dar­un­ter befand sich auch eine Arm­brust. Und die erfreut sich beson­ders in rechts­extre­men Krei­sen beson­de­rer Beliebt­heit. Die Gra­zer FPÖ kann mit neu­en Über­ra­schun­gen auf­war­ten: Ihre Finanz­af­fä­re scheint sehr viel grö­ßer zu sein, als ursprüng­lich ange­nom­men wur­de. Mitt­ler­wei­le rät­selt man über das Ver­schwin­den von über einer Mil­li­on Euro. Wei­ter…