Spendenaufruf: Wir brauchen Geld/Kohle!

Ums kurz zu machen: Wir benötigen Geld, damit wir unseren Betrieb weiterführen können. Wir sind mit diversen Organisationen im Gespräch, um Förderungen zu lukrieren, aber etwaige Zusagen dauern noch. Daher sind wir bemüht, Spenden für eine Zwischenfinanzierung aufzutreiben.

Für unseren Restart am 8. Mai 2018 konnten wir genügend Geld einsammeln: von privaten SpenderInnen, von Parteien wie der Liste Jetzt, der SPÖ, von etlichen Orts- bzw. Bezirksorganisationen der Grünen und von den Alternativen GewerkschafterInnen (AUGE).

Der Verein „Stoppt die Rechten“ hat dieses Geld genutzt, um eine Anstellung (Teilzeit) zu finanzieren. Eine! Das ist für ein Medium, das viel auf Recherche setzt und regelmäßig erscheint, sehr wenig. Zu wenig eigentlich, aber wir haben es – großteils über ehrenamtliche Arbeit – geschafft und in den eineinhalb Jahren seit dem Restart etliche rechtsextreme Aktivitäten aufgedeckt, zum Verschwinden und manchmal auch zum Strafgericht gebracht. Ausgewählte Erfolgsbeispiele im Anhang.

Wie weiter? Ja, es gibt auch für die nächste Zukunft genug zu tun – nicht nur rund um die FPÖ und ihre jüngste Abspaltung. Wir würden auch gerne weitermachen, schließlich haben wir uns einiges an Wissen und ein umfangreiches Archiv erarbeitet. Aber dafür benötigen wir Unterstützung, und zwar in erster Linie finanzielle! Das Geld, das wir zum Start eingesammelt haben, ist nach eineinhalb Jahren verbraucht – unsere früheren Partei-Großsponsoren sind von der Bildfläche verschwunden, haben selbst Probleme oder sortieren sich neu. Wir rechnen zwar auch für die Zukunft mit Förderungen über Parteien, aber das könnte noch dauern.

Apropos: Es gibt zwar einige unter Euch, die uns mit Daueraufträgen oder regelmäßigen Spenden unterstützen (danke!), aber um einigermaßen Planungssicherheit zu schaffen, würden wir davon mehr benötigen.

Wir haben einige größere Projekte in der Pipeline, dazu gehören nicht nur ein Relaunch unserer in die Jahre gekommenen Website und eine Implementierung neuer Tools, sondern auch aufwändige inhaltliche Recherchen mit einer konsequenteren internationalen Vernetzung – gerade der Rechtsterrorismus macht vor Grenzen, auch nicht vor der österreichischen Halt.

"Stoppt die Rechten"-Grundsatzartikel

„Stoppt die Rechten“-Grundsatzartikel

Wir beraten regelmäßig Personen, die sich an uns mit der Bitte um Einschätzungen und Hilfe in rechtlichen Angelegenheiten an uns wenden. Nicht zuletzt: Wir haben das österreichweit größte frei zugängliche Online-Archiv zum Thema Rechtsextremismus aufgebaut, das täglich mehre tausend Zugriffe verzeichnet und auch bei Projekten in Schulen und für universitäre Arbeiten genützt wird. Wir erfüllen unseren Bildungsauftrag ebenfalls, indem wir immer wieder aktuell gehaltene Grundsatzartikel bereit stellen.

Also: Wir brauchen wirklich dringend Eure Unterstützung!

Kontonummer
Stoppt die Rechten
Sparkasse Neunkirchen Gloggnitz
IBAN AT46 2024 1050 0006 4476

Ausgewählte Erfolge seit Mai 2018:

Für unsere Recherchen zu einer rassistischen Bachelor-Arbeit an der Fachhochschule Joanneum konnten wir nicht nur einige engagierte WissenschafterInnen gewinnen, sondern dadurch auch den Boden für eine breite Sensibilisierung über die betroffenen Universitäten hinaus aufbereiten.

Wir haben den skandalösen Auftritt von Elmar Podgorschek bei der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen aufgedeckt, was wohl auch dazu beigetragen hat, dass Podgorschek als oberösterreichischer Landesrat seinen Hut nehmen musste.

Antisemitismus und FPÖ – leider ein Dauerthema trotz vieler gegenteiliger Beteuerungen von FPÖ-Granden. Mit unseren umfangreichen Dokumentationen zu den antisemitischen und hetzerischen Angriffen genau solcher FPÖ-Granden auf George Soros haben wir breitere mediale Aufmerksamkeit erhalten.

Das gilt auch für unsere Recherchen zum Heeresgeschichtlichen Museum, die zu einer umfassenden Untersuchung im Verteidigungsministerium geführt haben. Oder zur vom EU-Parlamentarier Vilimsky beauftragten „Studie“ über rechtsextreme Parteien in Europa, die fast durchgängig aus Plagiaten bestand oder auch zum gut bezahlten „Ehrenamt“ von Philippa Strache, das wir schon thematisiert haben, als die Spesen der Straches noch nicht in ihrer üppigen Fülle bekannt waren (siehe auch die Serie „Die blauen Spesenritter“).

Als der Verein „Uniter“ in Vorarlberg landete und via Facebook einen „Grand District Austria“ gründen wollte, haben wir recherchiert und gleich einmal einige Rechtsextreme bzw. Neonazis ausfindig gemacht. Dank medialer und Grüner Unterstützung hat sich nicht nur die Vorarlberger Landespolitik klar gegen „Uniter“ positioniert.

Die von Rechtsextremen, Neonazis und FPÖ-Funktionären durchsetzte geheime Facebook-Gruppe „FPÖ-Seitenadministratoren“ mit über 500 Mitgliedern ist nach unseren Recherchen von der Bildfläche verschwunden. Einige andere Gruppen warten noch auf die Aufbereitung unserer Recherche-Ergebnisse …