Neonazikonzert bei der Germania Ried: Mitglied des RFJ Ried hat dazu geladen

Dass Bur­schen­schaf­ten ein Hort von Gedan­ken­gut und Ritua­len aus längst ver­gan­ge­nen Zei­ten sind, wis­sen wir inzwi­schen. Dass es in der FPÖ den­noch sehr nütz­lich ist, ihnen anzu­ge­hö­ren, weil sie als Kader­schmie­de für Pos­ten mit höhe­ren Wei­hen die­nen, ist eben­falls bekannt. Allei­ne in die­sem Jahr gab’s bereits vier Fäl­le, die an die Öffent­lich­keit kamen und die bele­gen, dass Ver­satz­stü­cke aus dem Natio­nal­so­zia­lis­mus bei Bur­schen­schaf­ten kei­nes­falls der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Zuletzt hat Tho­mas Ram­mer­stor­fer einen sehr bra­un­ge­tön­ten Besuch aus Deutsch­land bei der Ger­ma­nia Ried auf­ge­deckt. Nun wis­sen wir auch, wer die Ein­la­dung für das gehei­me Neo­na­zi-Kon­zert gezeich­net hat. Und – Über­ra­schung! – die FPÖ ist ein­mal mehr nicht weit entfernt.

14. Aug 2018

„Die Welle” im Burgenland: Quod licet Iovi, non licet bovi

Natür­lich müs­sen sich Leh­ren­de genau über­le­gen, wel­che Lek­tü­re, wel­che Fil­me sie ihren Schü­le­rIn­nen vor­set­zen, natür­lich haben sie die Ziel­grup­pe zu berück­sich­ti­gen, natür­lich spielt das metho­disch-didak­ti­sche Vor­ge­hen eine zen­tra­le Rol­le. Was nun in der 4. Klas­se der NMS Zurn­dorf wirk­lich pas­siert ist, ist von außen schwer zu beur­tei­len:

13. Aug 2018
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Die braunen Flecken der ÖVP als Leerstellen

Die­ser Film hat in den letz­ten Mona­ten die his­to­risch Inter­es­sier­ten gefes­selt: Murer – Ana­to­mie eines Pro­zes­ses“. Er erzählt die Geschich­te des skan­da­lö­sen Gra­zer Pro­zes­ses gegen den Mas­sen­mör­der und spä­te­ren ÖVP-Funk­tio­när Franz Murer. Den „Schläch­ter von Wil­na“ sucht man aber ver­geb­lich in der von Micha­el Wla­di­ka ver­fass­ten Stu­die des „Karl-von-Vogel­sang-Insti­tuts“ zu den brau­nen Fle­cken in der ÖVP.

9. Aug 2018
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Schlagwörter: Schlagwörter: Antisemitismus | Nationalsozialismus | Österreich | ÖVP

Nach dem NSU-Prozess noch ein Fehlurteil?

Vor 18 Jah­ren wur­de in Düs­sel­dorf ein Spreng­stoff­an­schlag auf eine Grup­pe von Sprach­schü­le­rIn­nen aus Ost­eu­ro­pa ver­übt. Ein Blut­bad war die Fol­ge: Neun Men­schen erlit­ten teils schwers­te Ver­let­zun­gen, eine Frau ver­lor durch Split­ter ihr unge­bo­re­nes Kind. Erst vor einem Jahr, also nach 17 Jah­ren, wur­de ein mut­maß­li­cher Täter, Ralf S., iden­ti­fi­ziert und ange­klagt. Vor weni­gen Tagen wur­de der Neo­na­zi frei­ge­spro­chen. Ein wei­te­res Fehl­ur­teil nach denen gegen die Mit­an­ge­klag­ten im NSU-Prozess?

8. Aug 2018