Die rechten Sprachdeuter (II): Schlechtmenschenneusprech „Ankerkinder“

21. April 2012

“Anchorbabies ist hate-speech” schrieb der US-Kommentator Raoul Lowery Contreras 2007 und schuf so eine sprachliche Trennlinie zwischen rechtsextremistischen Hasspropagandisten und dem öffentlichen Diskurs. Zur österreichischen Innenministerin ist das bislang noch nicht durchgedrungen. Obwohl die österreichische Fremdengesetzgebung gar keine „Ankerkinder“ ermöglicht, führte(n) sie und ihre Untergebenen das Wort Anfang Jänner 2012 in den österreichischen Diskurs ein – und produzierten damit den offenkundig erwünschten rassistischen Reflex. Bedeutung und Geschichte des Wortes nimmt die Zeitschrift malmoe in ihrer Ausgabe 58 unter die Lupe.

malmoe.org – Zur Plage der „Ankerkinder“-Debatte: Schlechtmenschenneusprech