Auf der Website der NPD Bayern ist der Bericht über den Besuch bei den Kameraden von der FPÖ nach wie vor Titelmeldung. Ergreifende Details werden geschildert: „Als die aus Bayern angereiste NPD-Delegation eintraf, herrschte bereits eine ausgelassene Stimmung im Saal. Eine Band spielte Schlager und moderne Lieder, es floss Weizenbier und Weißwürste wurden serviert. Die Atmosphäre glich der auf dem Münchner Oktoberfest.“

Die euphorisierte NPD-Delegation nutzte die Gelegenheit, um sich mit Info-Material „einzudecken und weitere Kontakte in die Republik Österreich zu knüpfen“, bevor sie durch Straches bevorstehenden Auftritt völlig von ihren Gefühlen überwältigt wurde:
Bereits in dieser Situation, noch bevor HC Strache auch nur eine einzige politische Aussage getätigt hatte, trat ein unbeschreiblicher Personenkult zutage, der nicht nur bei den österreichischen FPÖ-Anhängern Faszination auslöste.
Die Kameraden von der NPD, die derzeit nicht nur wegen der Verbindungen zum Neonazi-Terror gröbere Probleme haben, sind völlig ergriffen von Strache: „Man braucht als deutscher Nationalist an den Äußerungen und Taten Straches nicht alles gut finden – seine Leistung und die der FPÖ verdienen jedoch den uneingeschränkten Respekt der bayerischen Nationaldemokraten“.
Der Landesvorstand der NPD (aus diesem Kreis dürften die Besucher stammen) wird jedenfalls seine nächste Wochenendklausur der FPÖ widmen, heißt es: „Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die am kommenden Wochenende stattfindende Landesklausur des NPD-Landesverbandes Bayern einfließen. Von der FPÖ lernen heißt siegen lernen.“ (Hervorhebung im Original).
➡️ Blick nach rechts (26.1.12): „Von der FPÖ siegen lernen“
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