Beiträge in 2011

Der „Kurier“ lässt in seiner Ausgabe vom Sonntag,4.12.2011 einen Aussteiger aus der deutschen Neo-Nazi-Szene ausführlich zu Wort kommen. In der BRD gibt es einige Beratungsstellen für Neonazi-AussteigerInnen. mehr »

„AdolfHitlerNS 1488“ hat einen Video-Spot auf YouTube gestellt. Axel Reitz, der „Hitler von Köln“, verdrückt darin einige symbolische Tränen über einen „Skandal ganz besonderen Ausmaßes“ , die Abschiebung von David Duke aus Deutschland. Die deutschen Neonazis sind empört. mehr »

„Blick nach Rechts“ berichtet über den bevorstehenden Neonazi-Prozess in Graz. Ob der Prozess noch heuer starten wird, ist allerdings eher zweifelhaft. Das Landesgericht Graz nennt als Grund für die Verzögerung Raumprobleme. mehr »

Es scheint ein typisch österreichisches Phänomen zu sein: sturzbetrunkene Menschen, die Nazi-Parolen grölen und sich vor Gericht an nichts erinnern können. Ein besonderes Exemplar dieser Gattung, ein 35-jähriger Oststeirer, stand Ende November vor einem Geschworenengericht in Graz wegen Wiederbetätigung. mehr »

Gestern berichteten wir über die Entscheidung der Betreibergesellschaft HOFBURG Vienna, die beschlossen hat, dass der WKR-Ball ab 2013 nicht mehr in der Hofburg stattfinden wird und über die ersten Reaktionen auf diese Entscheidung. mehr »

Der Ex-Parteichef der NPD Sachsen – Anhalt wurde nach einer Meldung von „Endstation rechts“ bereits im Oktober still und heimlich aus der Partei ausgeschlossen. Die Mitteilung über den Parteiausschluss von Matthias Heyder wurde allerdings erst jetzt veröffentlicht. Heyder hatte sich als „Junker Jörg“ mit „Sowilo“ aus Wien in einem Subforum der „Freien Freunde“ über das Basteln von Bomben ausgetauscht. mehr »

Blick nach Rechts berichtet über die Festnahme und Ausweisung von David Duke, der in Österreich seit vier Jahren seinen Wohnsitz hat. Duke selbst bat seine „lieben Freunde“ vor allem in Übersee um Unterstützung, da der “Rechtskampf” gegen die “ungerechten Maßnahmen gegen mich und unsere Brüder und Schwestern” eine “Menge Geld kosten” werde, so heißt es in einer deutschen Übersetzung auf der rechtsextremen Website Altermedia. ↳ Weiterlesen auf bnr.de – Auftrittsverbot für rassistischen Redner

Mi, 14. Dezember, 19:00 – 21:00
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Vortrag Herwig Czech, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes In Kooperation mit dem Gedenkdienst

Gleichzeitig mit dem Kriegsbeginn 1939 begann im nationalsozialistischen deutschen Reich die Ermordung von als „Ballastexistenzen“ bezeichneten, kranken Menschen. Die „Kinder-Euthanasie“ zur „wissenschaftlichen Erfassung erbund anlagebedingter schwerer Leiden“, sollte dauerhaft in die öffentliche Jugendfürsorge integriert werden. Zwischen 1940 und 1941 wurden im Rahmen der so genannten „Euthanasie-Aktion“ – nach dem Krieg Aktion T4 benannt – mehrere zehntausend PatientInnen von den psychiatrischen Krankenhäusern in sechs eigens dafür eingerichtete Tötungsanstalten transportiert und dort ermordet. Nach dem „Euthanasie-Stopp“ 1941 wurden die Tötungen in den psychiatrischen Anstalten selbst durchgeführt.

Di, 6. Dezember, 19:00 – 21:00
Bildungshaus Schloss Puchberg, Wels

Veranstalter: OÖ. Antifa-Netzwerk, Welser Initiative gegen Faschismus, Bildungshaus Schloss Puchberg

Moderation: Dr. Wilhelm Achleitner und Dr. Robert Eiter

Marko Feingold wurde 1913 in Banska Bystrica (damals Österreich-Ungarn, heute Slowakei) geboren und wuchs in der Leopoldstadt in Wien auf. Er wurde von den Nationalsozialisten in die Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme und Dachau deportiert. Ab 1941 war er Häftling im Konzentrationslager Buchenwald. Nach der Befreiung 1945 arbeitete Feingold mit der jüdischen Flüchtlingsorganisation Bricha zusammen, die Holocaust-Überlebende nach Palästina brachte. Seit 1979 ist er Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg.

Eintritt: EUR 10,- (inkl. Imbiss), für Jugendliche freier Eintritt

In einer OTS-Aussendung der HOFBURG Vienna kündigt diese an, dass der WKR-Ball ab 2013 nicht mehr in der Hofburg stattfinden wird. mehr »